Kurs-Nr: H-HH 18/ 01

HWS-Heimprogramm-Evidenzbasiertes Training für die HWS [19 FP]

Leitung: Dagmar Seeger
Kursgebühr: 220,00 €
Beginn: 00.00.0000
Ende: 00.00.0000
Zeiten: Sa 15.12.2018 10:00-19:00 Uhr So 16.12.2018 08:30-17:30 Uhr
Status:  (offen) DRUCKEN

Evidenzbasiertes Training für die HWS                                                               [19 FP]

Das HWS-Heimprogramm- ein evidenzbasiertes, erfolgreiches Gruppenkonzept

 

Leitlinien für Nackenschmerzen und Beschwerden nach HWS-Beschleunigungstrauma empfehlen aktuell bei chronischen Beschwerden multimodale interdisziplinäre Therapie, wenn die herkömmlichen Maßnahmen nicht mehr ausreichen. Hier kann Physiotherapie einen eigenständigen Beitrag leisten und multimodal, monodisziplinär mit Patienten gemeinsam ein individuelles Übungsprogramm mit wirkungsvoller Struktur erarbeiten. Sehr gut bewährt hat sich das Arbeiten in der Gruppe, wobei Übungen und Aufbau auch in der Einzeltherapie umsetzbar sind.

In diesem Kurs werden die Inhalte eines Übungsprogramms vermittelt, das 2003 durch eine Studie in der Universitätsmedizin der Georg-August-Universität in Göttingen (UMG) geprüft und phasenweise während der praktischen Umsetzung wissenschaftlich begleitet wurde. Dieses Programm eignet sich in seinen theoretischen und praktischen Inhalten für die Therapie von besonders chronischen Fällen. Das Konzept ist außerdem in der Rehabilitation, aber auch in der Prävention von Nackenschmerzen anwendbar.

Das Besondere ist der salutogenetische Denkansatz und die Vermittlung der Eigenverantwortung der Patienten/innen oder Teilnehmer/innen, die in dem Programm neben den einfachen und allgemein bekannten Übungen gezielte Selbsthilfestrategien lernen.

 

Das Konzept basiert auf den Grundlagen der „lokalen Stabilisation der HWS nach Hodges und Richardson“/Christine Hamilton und wurde im Rahmen des Göttinger-Rücken-Intensiv-Programms (GRIP) im Jahr 2000 entwickelt und ist seit dem sehr erfolgreich in der Praxis eingesetzt.

 

Kursziele:

 

  • die eigenständige Durchführung von Kursen für Patienten in der Therapie und Rehabilitation sowie für Teilnehmer in der Prävention
  •  Verwendung der Kursinhalte in der Einzeltherapie
  • Strukturierter Stundenaufbau eines 10 – Stunden-Programms
  • aktive Korrektur von gestörten Bewegungs- und Spannungsmustern
  • die Abkehr von „Schmerz-limitierter “hin zu „Schmerz-orientierter “Vorgehensweise
  •  Erarbeiten einer individuellen Zieldefinition in Bezug auf Gesundheit
  • Arbeiten in Gruppen mit Austausch über Erfahrungen im Umgang mit Schmerzen bis hin zu psychologischen Aspekten

 

 

Die Teilnehmer/innen werden sowohl in die Rolle von Patienten als auch in die Rolle der Therapeuten versetzt.

 

Dagmar Seeger

 

Examen 1977 in Hess. Lichtenau

Seit 1979 Mitarbeiterin der BE Physiotherapie der UMG der Georg-August-Universität in Göttingen mit Einsätzen in der Neurochirurgie/Chirurgie, Inneren Medizin, Orthopädie 

-  seit 1984 Schwerpunkt Schmerztherapie (Orthopädie/Neurologie/ Psychologie) in der Schmerztagesklinik (seit 2008) und -ambulanz 

- Mitentwicklung (1989) des Göttinger-Rücken-Intensivprogramms (GRIP) für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, Entwicklung (2000) des HWS-Heimprogramms für Patienten mit Nackenschmerzen 

- Betriebliche Gesundheitsförderung 

Technische Schwerpunkte: I Bewegungsbahnung: PNF, Lokale Stabilisation nach Richardson/Hamilton, FBL F Entspannung und Körperwahrnehmungsschulung: Atem- und Lösungstherapie nach Schaarschuch-Haase, HGT-Gesundheitstrainerin (Imaginative Techniken, Trancen und Gesprächsmedizin auf der Basis des NLP) I Mobilisation: Manuelle Therapie (Mitglied der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Manuelle Therapie (SAMT)), Neurale Mobilisation nach Butler F Training: Medizinische Trainingstherapie (KG-Gerät, Sportphysiologie), Trainings- und Übungsgruppen mit den Schwerpunkten LWS und HWS in Therapie und Prävention«

 

ANMELDEFORMULAR

(Adresse des Teilnehmers!)

*Angaben erforderlich!