Kurs-Nr: H-PK-20-01

Posturale Kontrolle und Tiefensensibilität [18 FP]

Leitung: Lehrteam N.A.P. Akademie
Kursgebühr: 240,00 €
Beginn: 28.02.2020
Ende: 29.02.2020
Zeiten: Fr 10:00-18:00 Uhr
Sa 09:00-17:00 Uhr
Status:  (offen) DRUCKEN

Die Fähigkeit des Menschen, sich unter statischen und dynamischen Gesichtspunkten gegen die Schwerkraft aufzurichten, ist elementar für die Teilhabe am sozialen Leben.

Das Wahrnehmen, Erinnern, Planen und Ausführen ist ein wichtiger Prozess in der variablen Anpassung der posturalen Ausrichtung. Die Tiefensensibilität (Propriozeption) ist hierbei eine ausschlaggebende Fähigkeit, um die Position des Körpers im Raum wahrzunehmen und dementsprechend die muskulären Synergien zu planen und auszuführen.

Grundsätzlich sind Alltagshandlungen und damit verbundene Bewegungsausführungen zwar ohne Tiefensensibilität möglich, jedoch fehlt es an einem entscheidenden Feedbacksystem. Bewegungsausführungen werden unkoordiniert, ungenau und können so weit führen, dass der Alltag nicht mehr selbständig bewältigt werden kann. Die Klienten agieren in festen Bewegungsmustern, die nicht mehr in Abhängigkeit von den Umweltfaktoren variabel eingesetzt werden können.

Nach neuesten neurophysiologischen Erkenntnissen ist es notwendig, ein Problem zu kreieren, das einer Lösung bedarf, um zentralmotorisch langfristige Veränderungen zu erzielen. Damit ist die Therapie auf Aktivitätsniveau entscheidend. Das passende Feedback muss in Situationen erfolgen, die für den Klienten umsetzbar, motivierend und bestenfalls bekannt sind. Hierdurch sammelt der Klient Erfahrungen mit dem Ziel, postural variabel zu agieren. Das Handeln (und nicht das Behandeln) steht im Vordergrund.

 

·       Wie integriert das zentrale Nervensystem propriozeptive Informationen?

·       Wie wird posturale Kontrolle im zentralen Nervensystem organisiert?

·       Wie wird posturale Kontrolle objektiv erfasst?

·       Welche Krankheitsbilder weisen einen Verlust der posturalen Kontrolle auf?

·       Was sind Potenziale, wann ist eine Kompensation notwendig?

·       Welche Rolle spielt der Therapeut - hands on vs. hands off?

·       Wie sieht ein Training nach neuesten neurophysiologischen Gesichtspunkten aus?

ANMELDEFORMULAR

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