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PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung
[40 FP]

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) aktualisiert von Renata Horst

Hands-off und Hands-on

PNF Start

 

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Position nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren).

Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht - dem traditionellem Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend - genutzt, um Bewegungen „anzubahnen.“

Die Teilnehmer:innen lernen:

  • dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien.
  • dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann.
  • dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergund, die mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien einhergehen, zu gewährleisten.
  • dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen.
  • die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonalverlaufende Bewegungen, die die größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen zu erfahren und somit die Stabilität der Gelenke gewährleisten.
  • die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion, um die Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen, damit diese möglichst ökonomisch erfolgen können (nutzen des Dehnungs-Verkürzungszyklus).

PNF

Kursinformation Allgemein:

Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkten beinhaltet, einzeln belegt werden.

 

Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK

Kurstermine 5

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Montag, 15. Mai 2023
    • 09:00 – 18:00 Uhr
    • MFZ Hannover
    1 Montag 15. Mai 2023 09:00 – 18:00 Uhr MFZ Hannover
    • 2
    • Dienstag, 16. Mai 2023
    • 09:00 – 18:00 Uhr
    • MFZ Hannover
    2 Dienstag 16. Mai 2023 09:00 – 18:00 Uhr MFZ Hannover
    • 3
    • Mittwoch, 17. Mai 2023
    • 09:00 – 18:00 Uhr
    • MFZ Hannover
    3 Mittwoch 17. Mai 2023 09:00 – 18:00 Uhr MFZ Hannover
    • 4
    • Donnerstag, 18. Mai 2023
    • 09:00 – 18:00 Uhr
    • MFZ Hannover
    4 Donnerstag 18. Mai 2023 09:00 – 18:00 Uhr MFZ Hannover
    • 5
    • Freitag, 19. Mai 2023
    • 09:00 – 18:00 Uhr
    • MFZ Hannover
    5 Freitag 19. Mai 2023 09:00 – 18:00 Uhr MFZ Hannover

PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung
[40 FP]

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) aktualisiert von Renata Horst

Hands-off und Hands-on

PNF Start

 

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Position nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren).

Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht - dem traditionellem Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend - genutzt, um Bewegungen „anzubahnen.“

Die Teilnehmer:innen lernen:

  • dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien.
  • dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann.
  • dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergund, die mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien einhergehen, zu gewährleisten.
  • dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen.
  • die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonalverlaufende Bewegungen, die die größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen zu erfahren und somit die Stabilität der Gelenke gewährleisten.
  • die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion, um die Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen, damit diese möglichst ökonomisch erfolgen können (nutzen des Dehnungs-Verkürzungszyklus).

PNF

Kursinformation Allgemein:

Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkten beinhaltet, einzeln belegt werden.

 

Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK