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Lehrteam NAP Renata Horst

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PNF - anerkannter Grundkurs [90 FP]
Mo. 13.03.2023 09:00
Hannover
[90 FP]

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren).Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände der Therapeut:innen werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK-Fachlehrer:in sein.Die Teilnehmer:innen müssen über eine staatliche Anerkennung zum Beruf Krankengymnast:in oder Physiotherapeut:in verfügen.Der/die Teilnehmer:in muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit als Krankengymnast:in oder Physiotherapeut:in in Vollzeit nachweisen.Der zeitliche Ablauf zwischen dem Beginn und das Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen.Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 135 Unterrichtseinheiten.Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammengebucht werden.Der PNF-Grundkurs gliedert sich in 2 Teile à 4 Tage. Beide Teile können nur zusammen belegt werden. Grundkenntnisse in der P.N.F. Methode werden vorausgesetzt.P.N.F. Behandlungsprinzipien und TechnikenFunktionelle Anatomie und Biomechanik einschließlich Bewegungsanalyse wie z.B. Greiffunktionen, Transfers Sitz | Stand, Ganganalyse etc.Training im ADL und Vitalfunktionen (Atmung, Essen, Schlucken, Sprechen) Befund (ICF) und funktionelle Behandlungsziele in Bezug zu einem KontextErstellen von Parametern in umweltbezogenen Situationen für die Beurteilung der Automatisierung und zur Dokumentation Patientendemonstrationen durch die Kursleitung Patientenbehandlung durch die Kursteilnehmer unter Supervision

Kursnummer HPNF2301
NAP Therapeut:innen ® Ausbildung - Modul 1 [23 FP]
Fr. 17.03.2023 09:00
Hannover
[23 FP]

Reset-the Brain -Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität – N.A.P.® Das N.A.P.® -Konzept ist ein integratives neuroorthopädisches Konzept. Es ist sowohl in der neurologischen, orthopädischen oder traumatologischen Rehabilitation, als auch in der Prävention bezüglich struktureller Schäden bei Fehlbelastungen im Alltag und Beruf anwendbar. N.A.P. ® verbindet die gelenkmechanischen und neurodynamischen Kenntnisse der traditionellen manualtherapeutischen Konzepte und die neurophysiologischen Kenntnisse, die in den traditionellen neurologischen Fazilitationskonzepten ihren Ursprung haben. In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Behandlungsmethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert. Das N.A.P.® -Konzept beleuchtet die Komplexität des menschlichen Bewegungsapparates und nutzt diese für eine ganzkörperliche Betrachtungs- und Behandlungsweise. Schwerpunkt dieser Kurse ist praktische Anwendung (Praxis 70%, Theorie 30%). Die Inhalte sind nach den einzelnen Modulen sofort in die Praxis umsetzbar. Ausbildungsaufbau: Modul 1 LWS | Becken | Untere Extremität [23 FP] Modul 2 HWS | BWS | Kiefer | obere Extremität [23 FP] Modul 3 klinisches Modul [34 FP] Neuroreha | klinischer Workshop Orthorehabilitation | klinischer Workshop Therapeutenliste Aufgrund gehäufter Anfragen von Ärzten und Kliniken zwecks Behandlung wurde eine Therapeutenliste erstellt. Nach dem 3. Modul werden Sie in die N.A.P. Therapeutenliste aufgenommen. Modul 1: Funktionsstörungen LWS | Becken | untere Extremität • Funktionelle Anatomie und Biomechanik • Neurophysiologische Behandlungsprinzipien: Nutzung von spezifischen Stimulationsmöglichkeiten zur Unterstützung der Bewegungsplanung und ökonomischen Bewegungsausführungen. Die Bedeutung von emotionalen Einflüssen (limbisches System) bei Schmerz und Angst, und für die Motivation. • Mobilisation neuraler Strukturen: Strukturelle Behandlungsmethoden unter der Willkürmotorik, um kurzfristige funktionelle Veränderungen in langzeitige strukturelle Veränderungen zu bewirken. • Langfristiges Lernen fördern: Fazilitation und Automatisierung von alltagsspezifischen und berufsbezogenen Bewegungen durch Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Geräte.

Kursnummer HNAP12301
Chronische Schmerzen [16 FP]
Fr. 31.03.2023 10:00
Hannover
[16 FP]

Chronischer Schmerz Das Gehirn generiert bei chronischen Schmerzen ein psycho-emotionales Gefühl, obwohl keine akute Gefahr für Körperstrukturen besteht. Im Gegensatz hierzu stellt akuter Schmerz ein natürliches Warnsystem da, das dazu dient Körperstrukturen vor einer drohenden Verletzung zu schützen. Erfahrungen führen im zentralen Nervensystem zu langfristigen Veränderungen und begünstigen hierdurch Lernprozesse. Während der Heilungsphasen ist es vorteilhaft verletzte und nun regenerierende Körperstrukturen zu schonen. Nach Abschluss der Heilung hingegen sind Erfahrungen nötig um zu lernen Schutzmechanismen nicht weiter nutzen zu müssen. Bleiben diese nämlich länger als für den Heilungsprozess erforderlich ist bestehen, können langfristig andere Folgeschäden auftreten. Kursinhalte: • Tests zur Differenzierung der kontraktilen und nicht-kontraktilen Strukturen• Befund und Behandlung des vegetativen Nervensystems• Neurophysiologische Mechanismen• Mechanismen der physiologischen Wundheilung• Ausdauertraining und Ernährungsprinzipien Therapeuten lernen• Die Ursachen von Schutzmechanismen zu verstehen• Die Bedeutung des vegetativen Nervensystems im Wundheilungsprozess• Kommunikationsstrategien anzuwenden die dem Umgang mit Schmerzen erleichtern sollen• Therapiestrategien anhand der individuellen pathophysiologischen Vorgänge zu entwickeln

Kursnummer HCS2301
Ausbildung zum NAP Gangprofessional mit Zertifikat [36 FP]
Fr. 05.05.2023 10:00
Hannover
[36 FP]

In diesem Kurs lernen Techniker und Therapeuten einander zu verstehen und gemeinsam Lösungsstrategien für Patienten zu entwickeln. Neben der N.A.P. Ganganalyse und Klassifikation wird den Teilnehmern vermittelt, wie sich unterschiedliche Schutzstrategien entwickeln und wie diese technisch und therapeutisch beeinflusst werden können. Sowohl periphere als auch zentrale Verletzungen oder Erkrankungen führen oft zum Verlust der posturalen Kontrolle. Die Ausführung von vielen Alltagsaktivitäten wird hierdurch erschwert. Vor allem die Gangunsicherheit ist häufig beeinträchtigt. Fehlbelastung der Gelenke und Stürze sind häufig die Folge. Sekundärschäden verursachen enorme Kosten für das Gesundheitssystem. Im interdisziplinären Team ist das oberste Ziel sichere Strategien für die Fortbewegung im Alltag herzustellen. In der Einzeltherapie und bei chronischen Patienten liegt der Schwerpunkt auf dem Erhalt der Fähigkeiten. Vor allem den Fuß als Ganzes zu verstehen und zu therapieren ist Voraussetzung für die Entwicklung von sicheren Gangstrategien. Kursinhalte: Die Gangphasen praktisch und einfach nach neuster Evidenz nutzen Lokomotion in der Kindesentwicklung neurologische und orthopädische Fallbeispiele funktionelle Tapeverbände Hands-On- und Hands-Off-Methoden Bedeutung des unteren Sprunggelenkes und Zehengrundgelenke in der Orthesenversorgung Sensomotorische Einlagen und dynamische Orthesen als aktivitätsfördernde Trainingsgeräte Die Teilnehmer:innen lernen: traditionelle Gangkonzepte (Perry/Götz-Neumann) und N.A.P. Gangtherapie praktisch zu differenzieren biomechanische Voraussetzungen fürs ökonomische Gehen zu verstehen Symptome der Spastizität zu befunden und therapieren Schutzstrategien zu analysieren Schmerzmechanismen zu verstehen befundorientierte und problemlösende Therapiestrategien für verschiedene neuroorthopädische Symptomkomplexe zu entwickeln. manualtherapeutische Kenntnisse und neurophysiologische Grundlagen zu verknüpfen, um das motorische Lernen des Patienten zu fördern Zielgruppen: PT, ET, Ä, LOG, SW

Kursnummer HGA2301
PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung [40 FP]
Mo. 15.05.2023 09:00
Hannover
[40 FP]

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) aktualisiert von Renata Horst Hands-off und Hands-on PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Position nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht - dem traditionellem Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend - genutzt, um Bewegungen „anzubahnen.“ Die Teilnehmer:innen lernen: dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien. dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann. dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergund, die mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien einhergehen, zu gewährleisten. dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen. die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonalverlaufende Bewegungen, die die größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen zu erfahren und somit die Stabilität der Gelenke gewährleisten. die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion, um die Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen, damit diese möglichst ökonomisch erfolgen können (nutzen des Dehnungs-Verkürzungszyklus). Kursinformation Allgemein: Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkten beinhaltet, einzeln belegt werden.   Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK

Kursnummer HPNFA2302
Manuelle Schlucktherapie Teil 1 [25 FP]
Fr. 19.05.2023 13:00
Hannover
[25 FP]

Die Manuelle Schlucktherapie untersucht und befasst sich systematisch mit allen Methoden und Techniken der Schluckrehabilitation, bei denen die Hände der Therapeuten zum Einsatz kommen. Ziel der „Manuellen Schlucktherapie“ ist es, die posturale Kontrolle, die dynamische Stabilität in Haltung und Bewegung und die Schluck- und Atembewegungen in Bewegungsausmaß und Dauer so zu beeinflussen, dass die Atem-Schluck-Zyklen, die Alltagsaktivitäten der Nahrungsaufnahme und die Schutzreaktionen im 24-Stundentag des Patienten koordiniert, effizient und sicher ablaufen können. Zur Verbesserung der Funktionen werden nicht-kontraktile, einschließlich neurale und muskulärer Strukturen mobilisiert, um sie in einem zweiten Schritt kontextabhängig in AdL-Aufgaben einsetzen zu können. Kursinhalte Posturale Kontrolle Anatomie und Biomechanik der Halswirbelsäule und Kiefergelenke Kopf-, Nacken-, Schultergürtelkoordination Atmung Mimik Zungenmotorik Schlucken als Sequenz

Kursnummer HMST12301
Behandlung von MS-Patient:innen [18 FP]
Fr. 02.06.2023 10:00
Hannover
[18 FP]

MS wird als die „Krankheit mit den tausend Gesichtern“ bezeichnet. Als häufigste immunvermittelte entzündlich-demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS) treten bei Patienten mit dieser Diagnose dieselben Einschränkungen im Alltag auf. Dank der Fähigkeit des ZNS sich an Umweltreize anpassen zu können haben Menschen mit dieser Diagnose durchaus die Möglichkeit einen positiven Verlauf ihrer Erkrankung zu erleben. Auch bei Patienten mit schlechteren Verläufen können im interdisziplinären Team Möglichkeiten erarbeitet werden, um die Lebensqualität zu verbessern. Spastizität und Ataxie Ganganalyse und Gehtraining Transfers Atmung, Sprechen, Schlucken Greif- und Stützaktivitäten Möglichkeiten der Trainingstherapie Teilnehmer lernen: Symptome und damit einhergehende Bewältigungsstrategien zu verstehen. spezifische Tests der unterschiedlichen Symptome auszuführen und zu dokumentieren. Therapiestrategien zu entwickeln und praktisch umzusetzten. Grundlagen der Hilfsmittel- und Trainingsgeräteversorgung. Ernährungsgrundlagen zu verstehen.

Kursnummer HMS2301
NAP Therapeut:innen ® Ausbildung - Modul 2 [23 FP]
Fr. 09.06.2023 09:00
Hannover
[23 FP]

Reset-the Brain - Neuroothopädische Aktivitätsabhängige Plastizität® Das N.A.P.® -Konzept ist ein integratives neuroorthopädisches Konzept. Es ist sowohl in der neurologischen, orthopädischen oder traumatologischen Rehabilitation, als auch in der Prävention bezüglich struktureller Schäden bei Fehlbelastungen im Alltag und Beruf anwendbar. N.A.P. ® verbindet die gelenkmechanischen und neurodynamischen Kenntnisse der traditionellen manualtherapeutischen Konzepte und die neurophysiologischen Kenntnisse, die in den traditionellen neurologischen Fazilitationskonzepten ihren Ursprung haben. In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Behandlungsmethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert. Das N.A.P.® -Konzept beleuchtet die Komplexität des menschlichen Bewegungsapparates und nutzt diese für eine ganzkörperliche Betrachtungs- und Behandlungsweise. Schwerpunkt dieser Kurse ist praktische Anwendung (Praxis 70%, Theorie 30%). Die Inhalte sind nach den einzelnen Modulen sofort in die Praxis umsetzbar. Ausbildungsaufbau: Modul 1                 LWS/ Becken/ Untere Extremität                          [23 FP] Modul 2                 HWS/ BWS/ Kiefer/ obere Extremität                    [23 FP] Modul 3                 klinisches Modul                                                  [34 FP]                            Neuroreha/ klinischer Workshop                        &nbs

Kursnummer HNAP22301
PNF - anerkannter Grundkurs [90 FP]
Mo. 24.07.2023 09:00
Hannover
[90 FP]

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren).Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände der Therapeut:innen werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK-Fachlehrer:in sein.Die Teilnehmer:innen müssen über eine staatliche Anerkennung zum Beruf Krankengymnast:in oder Physiotherapeut:in verfügen.Der/die Teilnehmer:in muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit als Krankengymnast:in oder Physiotherapeut:in in Vollzeit nachweisen.Der zeitliche Ablauf zwischen dem Beginn und das Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen.Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 135 Unterrichtseinheiten.Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammengebucht werden.Der PNF-Grundkurs gliedert sich in 2 Teile à 4 Tage. Beide Teile können nur zusammen belegt werden. Grundkenntnisse in der P.N.F. Methode werden vorausgesetzt.P.N.F. Behandlungsprinzipien und TechnikenFunktionelle Anatomie und Biomechanik einschließlich Bewegungsanalyse wie z.B. Greiffunktionen, Transfers Sitz | Stand, Ganganalyse etc.Training im ADL und Vitalfunktionen (Atmung, Essen, Schlucken, Sprechen) Befund (ICF) und funktionelle Behandlungsziele in Bezug zu einem KontextErstellen von Parametern in umweltbezogenen Situationen für die Beurteilung der Automatisierung und zur Dokumentation Patientendemonstrationen durch die Kursleitung Patientenbehandlung durch die Kursteilnehmer unter Supervision

Kursnummer HPNF2302
Die Schulter in der Neurorehabilitation [24 FP]
Fr. 08.09.2023 10:00
Hannover
[24 FP]

Neuroorthopädische Armtherapie Eine Parese oder Plegie des Armes und/oder der Hand führen zu massiven Einschränkungen im Alltag. „Simpelste“ bimanuelle Tätigkeiten, wie eine Gurke schälen oder die Schuhe binden, können eine große Herausforderung darstellen. Die Schwierigkeiten beziehen sich aber nicht nur auf manipulative oder tragende Tätigkeiten im Alltag. Eine Parese oder gar Plegie des Armes kann zu vielen Sekundärschäden führen. Wie z.B. einer schmerzhaften Schulter-Subluxation, einer reduzierenden Gehgeschwindigkeit aufgrund von mangelnder Stabilität (erhöhtes Sturzrisiko), Schluckbeschwerden durch mangelnde Stabilität im Schultergürtel, Pilzinfektionen an der Hand aufgrund von Kontrakturen. · Therapieplanung (individuelle Hypothesenbildung, Testung und Zielformulierung) · Förderung der posturalen Kontrolle als Grundvoraussetzung für Arm- und Handfunktion · Erlernen gelenkstabilisierender und -mobilisierender Techniken im ganzheitlichen Kontext · Förderung der Arm- und Handfunktion vor dem Hintergrund des motorischen Lernens und der neuronalen Plastizität · Erarbeitung von Eigenprogrammen · Kontrakturenprophylaxe Zielgruppe: PT, ET, M

Kursnummer HSCHN2301
NAP Therapeut:innen ® Ausbildung - Kompaktkurs 1+2 [40 FP]
Di. 19.09.2023 09:00
Hannover
[40 FP]

Reset-the Brain -Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität – N.A.P.® Das N.A.P.® -Konzept ist ein integratives neuroorthopädisches Konzept. Es ist sowohl in der neurologischen, orthopädischen oder traumatologischen Rehabilitation, als auch in der Prävention bezüglich struktureller Schäden bei Fehlbelastungen im Alltag und Beruf anwendbar. N.A.P. ® verbindet die gelenkmechanischen und neurodynamischen Kenntnisse der traditionellen manualtherapeutischen Konzepte und die neurophysiologischen Kenntnisse, die in den traditionellen neurologischen Fazilitationskonzepten ihren Ursprung haben. In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Behandlungsmethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert. Das N.A.P.® -Konzept beleuchtet die Komplexität des menschlichen Bewegungsapparates und nutzt diese für eine ganzkörperliche Betrachtungs- und Behandlungsweise. Schwerpunkt dieser Kurse ist praktische Anwendung (Praxis 70%, Theorie 30%). Die Inhalte sind nach den einzelnen Modulen sofort in die Praxis umsetzbar. Ausbildungsaufbau: Modul 1 LWS | Becken | Untere Extremität [23 FP] Modul 2 HWS | BWS | Kiefer | obere Extremität [23 FP] Modul 3 klinisches Modul [34 FP] Neuroreha | klinischer Workshop Orthorehabilitation | klinischer Workshop Therapeutenliste Aufgrund gehäufter Anfragen von Ärzten und Kliniken zwecks Behandlung wurde eine Therapeutenliste erstellt. Nach dem 3. Modul werden Sie in die N.A.P. Therapeutenliste aufgenommen. Modul 1: Funktionsstörungen LWS | Becken | untere Extremität • Funktionelle Anatomie und Biomechanik • Neurophysiologische Behandlungsprinzipien: Nutzung von spezifischen Stimulationsmöglichkeiten zur Unterstützung der Bewegungsplanung und ökonomischen Bewegungsausführungen. Die Bedeutung von emotionalen Einflüssen (limbisches System) bei Schmerz und Angst, und für die Motivation. • Mobilisation neuraler Strukturen: Strukturelle Behandlungsmethoden unter der Willkürmotorik, um kurzfristige funktionelle Veränderungen in langzeitige strukturelle Veränderungen zu bewirken. • Langfristiges Lernen fördern: Fazilitation und Automatisierung von alltagsspezifischen und berufsbezogenen Bewegungen durch Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Geräte. Modul 2: Funktionsstörungen Kiefer | HWS | BWS | obere Extremität • Klinisch orientierte Untersuchung: HWS | BWS | obere Extremität, Ganganalyse. • Klinisch motorische Tests zur Beurteilung und Automatisierung von Bewegungsabläufen und Sturzgefahr. Tests zur Dokumentation der neuralen Beweglichkeit.

Kursnummer HNAP2302
PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung [40 FP]
Mo. 23.10.2023 09:00
Hannover
[40 FP]

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) aktualisiert von Renata Horst Hands-off und Hands-on PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Position nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht - dem traditionellem Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend - genutzt, um Bewegungen „anzubahnen.“ Die Teilnehmer:innen lernen: dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien. dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann. dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergund, die mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien einhergehen, zu gewährleisten. dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen. die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonalverlaufende Bewegungen, die die größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen zu erfahren und somit die Stabilität der Gelenke gewährleisten. die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion, um die Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen, damit diese möglichst ökonomisch erfolgen können (nutzen des Dehnungs-Verkürzungszyklus). Kursinformation Allgemein: Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkten beinhaltet, einzeln belegt werden.   Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK

Kursnummer HPNFA2303
NAP Therapeut:innen® Ausbildung - Modul 3 [34 FP]
Sa. 04.11.2023 09:00
Hannover
[34 FP]

Reset-the Brain -Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität – N.A.P.® Das N.A.P.® -Konzept ist ein integratives neuroorthopädisches Konzept. Es ist sowohl in der neurologischen, orthopädischen oder traumatologischen Rehabilitation, als auch in der Prävention bezüglich struktureller Schäden bei Fehlbelastungen im Alltag und Beruf anwendbar. N.A.P. ® verbindet die gelenkmechanischen und neurodynamischen Kenntnisse der traditionellen manualtherapeutischen Konzepte und die neurophysiologischen Kenntnisse, die in den traditionellen neurologischen Fazilitationskonzepten ihren Ursprung haben. In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Behandlungsmethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert. Das N.A.P.® -Konzept beleuchtet die Komplexität des menschlichen Bewegungsapparates und nutzt diese für eine ganzkörperliche Betrachtungs- und Behandlungsweise. Schwerpunkt dieser Kurse ist praktische Anwendung (Praxis 70%, Theorie 30%). Die Inhalte sind nach den einzelnen Modulen sofort in die Praxis umsetzbar. Ausbildungsaufbau: Modul 1 LWS | Becken | Untere Extremität [23 FP] Modul 2 HWS | BWS | Kiefer | obere Extremität [23 FP] Modul 3 klinisches Modul [34 FP] Neuroreha | klinischer Workshop Orthorehabilitation | klinischer Workshop Therapeutenliste Aufgrund gehäufter Anfragen von Ärzten und Kliniken zwecks Behandlung wurde eine Therapeutenliste erstellt. Nach dem 3. Modul werden Sie in die N.A.P. Therapeutenliste aufgenommen. Modul 3: klinisches Modul NAP in der neurologischen Rehabilitation • Pathologien: Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädelhirntrauma, Parkinson. • Symptomkomplexe: Spastizität, Ataxie, Akinese, Rigor, Tremor, Verlust der posturalen Kontrolle, Gleichgewichtsstörungen. NAP in der orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation • Pathologien: Bandscheibendegeneration, Gelenk-, Muskel-, Bandverletzungen und Entzündungen, Frakturen. • Symptomkomplexe: Schwindel, Tinnitus, Migräne, Gelenkinstabilitäten und -einschränkungen, Gangstörungen, ausstrahlende Schmerzen und Missempfindungen.

Kursnummer HNAP32301
PNF - anerkannter Grundkurs [90 FP]
Fr. 17.11.2023 09:00
Hannover
[90 FP]

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren).Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände der Therapeut:innen werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK-Fachlehrer:in sein.Die Teilnehmer:innen müssen über eine staatliche Anerkennung zum Beruf Krankengymnast:in oder Physiotherapeut:in verfügen.Der/die Teilnehmer:in muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit als Krankengymnast:in oder Physiotherapeut:in in Vollzeit nachweisen.Der zeitliche Ablauf zwischen dem Beginn und das Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen.Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 135 Unterrichtseinheiten.Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammengebucht werden.Der PNF-Grundkurs gliedert sich in 2 Teile à 4 Tage. Beide Teile können nur zusammen belegt werden. Grundkenntnisse in der P.N.F. Methode werden vorausgesetzt.P.N.F. Behandlungsprinzipien und TechnikenFunktionelle Anatomie und Biomechanik einschließlich Bewegungsanalyse wie z.B. Greiffunktionen, Transfers Sitz | Stand, Ganganalyse etc.Training im ADL und Vitalfunktionen (Atmung, Essen, Schlucken, Sprechen) Befund (ICF) und funktionelle Behandlungsziele in Bezug zu einem KontextErstellen von Parametern in umweltbezogenen Situationen für die Beurteilung der Automatisierung und zur Dokumentation Patientendemonstrationen durch die Kursleitung Patientenbehandlung durch die Kursteilnehmer unter Supervision

Kursnummer HPNF2303
Spastik-Therapie [18 FP]
Fr. 15.12.2023 10:00
Hannover
[18 FP]

Aktivität für Plastizität Seit, Mitte der 1980er Jahren ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Lernen auf Aktivitäts¬ebene erfolgt. Dies bedeutet, dass zur Erlangung einer Fähigkeit im Alltag, z.B. einen Gegen¬stand mit der Hand zu greifen oder eine Treppe zu steigen, das Trainieren der hierfür benötigten Körperstrukturen und -funktionen - Handgelenksbeweglichkeit oder Kraft der Oberschenkelmuskulatur – nicht genügt, um Lernen zu ermöglichen. Eine absolute Voraussetzung für die Festigung des geübten ist, dass der Lernende mit einem für ihn relevanten Problem konfrontiert wird, genügend Aufmerksamkeit während der Versuche sein motorisches Problem zu lösen aufrechterhält, und Erfolg dabei erlebt. Kursinhalte Definition von Spastik Definition des „Upper Motor Neuron Syndromes“(UMNS) Ursachen spastischer Zustände Pathophysiologische Modelle Einfluss psycho-emotionaler Zustände auf den Tonus Variabilität klinischer Erscheinungsbilder Standardisierte Befunderhebung und Therapiedokumentation Auslöse- und Verstärkungsfaktoren von Spastik Formulieren von Behandlungszielen und individuelle Therapieplanung Besonderheiten von Schlaganfall, MS, infantile Cerebralparese und Querschnittslähmung

Kursnummer HSP2301
PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung [40 FP]
Mo. 08.01.2024 09:00
[40 FP]

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) aktualisiert von Renata Horst Hands-off und Hands-on PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patient:innen in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patient:innen, sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Position nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF), wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich, orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten, zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch um die automatische und unbewusste Haltungskontrolle des Organismus zu gewährleisten, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur, wenn nötig, dort wo nötig eingesetzt, um das Gehirn Rückmeldung zu erteilen wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht - dem traditionellem Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend - genutzt, um Bewegungen „anzubahnen.“ Die Teilnehmer:innen lernen: dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien. dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann. dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergund, die mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien einhergehen, zu gewährleisten. dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen. die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonalverlaufende Bewegungen, die die größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen zu erfahren und somit die Stabilität der Gelenke gewährleisten. die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion, um die Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen, damit diese möglichst ökonomisch erfolgen können (nutzen des Dehnungs-Verkürzungszyklus). Kursinformation Allgemein: Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkten beinhaltet, einzeln belegt werden.   Als Weiterbildung, um gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, zur Berechtigung zur Abrechnung der Position „KG ZNS“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der/die Referent:in muss anerkannte:r IKK

Kursnummer HPNFA2401
NAP Therapeut:innen® Ausbildung - Modul 3 [34 FP]
Sa. 13.01.2024 09:00
[34 FP]

Reset-the Brain -Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität – N.A.P.® Das N.A.P.® -Konzept ist ein integratives neuroorthopädisches Konzept. Es ist sowohl in der neurologischen, orthopädischen oder traumatologischen Rehabilitation, als auch in der Prävention bezüglich struktureller Schäden bei Fehlbelastungen im Alltag und Beruf anwendbar. N.A.P. ® verbindet die gelenkmechanischen und neurodynamischen Kenntnisse der traditionellen manualtherapeutischen Konzepte und die neurophysiologischen Kenntnisse, die in den traditionellen neurologischen Fazilitationskonzepten ihren Ursprung haben. In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Behandlungsmethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert. Das N.A.P.® -Konzept beleuchtet die Komplexität des menschlichen Bewegungsapparates und nutzt diese für eine ganzkörperliche Betrachtungs- und Behandlungsweise. Schwerpunkt dieser Kurse ist praktische Anwendung (Praxis 70%, Theorie 30%). Die Inhalte sind nach den einzelnen Modulen sofort in die Praxis umsetzbar. Ausbildungsaufbau: Modul 1 LWS | Becken | Untere Extremität [23 FP] Modul 2 HWS | BWS | Kiefer | obere Extremität [23 FP] Modul 3 klinisches Modul [34 FP] Neuroreha | klinischer Workshop Orthorehabilitation | klinischer Workshop Therapeutenliste Aufgrund gehäufter Anfragen von Ärzten und Kliniken zwecks Behandlung wurde eine Therapeutenliste erstellt. Nach dem 3. Modul werden Sie in die N.A.P. Therapeutenliste aufgenommen. Modul 3: klinisches Modul NAP in der neurologischen Rehabilitation • Pathologien: Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädelhirntrauma, Parkinson. • Symptomkomplexe: Spastizität, Ataxie, Akinese, Rigor, Tremor, Verlust der posturalen Kontrolle, Gleichgewichtsstörungen. NAP in der orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation • Pathologien: Bandscheibendegeneration, Gelenk-, Muskel-, Bandverletzungen und Entzündungen, Frakturen. • Symptomkomplexe: Schwindel, Tinnitus, Migräne, Gelenkinstabilitäten und -einschränkungen, Gangstörungen, ausstrahlende Schmerzen und Missempfindungen.

Kursnummer HNAP32302
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