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Lehrteam PhysioBib, Nils Reiter

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Krafttraining in der Therapie unspezifischer Rückenschmerzen Zusammenhang von Muskelkraft, Belastbarkeit und Schmerz verstehen
Di. 12.05.2026 18:30
Online
Nils Reiter Lehrteam PhysioBib
Zusammenhang von Muskelkraft, Belastbarkeit und Schmerz verstehen

In der physiotherapeutischen Praxis wird Krafttraining bei unspezifischen Rückenschmerzen häufig als zentrale therapeutische Intervention eingesetzt. Dadurch entsteht im Behandlungsalltag leicht der Eindruck, dass eine höhere Muskelkraft automatisch mit weniger Schmerz verbunden ist. Die wissenschaftliche Evidenz zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild. Zwischen Muskelkraft, funktioneller Leistungsfähigkeit und Schmerzreduktion bestehen komplexe Zusammenhänge, die nicht immer eindeutig erklärbar sind. Diese Weiterbildung beleuchtet deshalb, welche Bedeutung Krafttraining bei unspezifischen Rückenschmerzen tatsächlich hat und unter welchen Bedingungen ein gezielter therapeutischer Einsatz sinnvoll sein kann. Im Online-Seminar werden aktuelle Forschungsergebnisse verständlich dargestellt und für den physiotherapeutischen Alltag aufbereitet. Ein besonderer Fokus liegt auf der sogenannten evolutionären Hypothese der lokalen Dekonditionierung der lumbalen Rückenstrecker. Dieser Ansatz beschreibt, wie moderne Lebens- und Bewegungsmuster dazu beitragen können, dass bestimmte Muskelgruppen der Lendenwirbelsäule an Belastbarkeit verlieren. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, ob eine strukturelle Schwächung der lokalen sowie globalen Extensionsmuskulatur entstehen kann, die langfristig Einfluss auf Stabilität und Belastungsfähigkeit der Wirbelsäule nimmt. Darauf aufbauend wird erörtert, in welchem Ausmaß eine solche Dekonditionierung zur Aufrechterhaltung von Beschwerden beitragen könnte. Gleichzeitig wird kritisch betrachtet, wann Krafttraining tatsächlich therapeutische Effekte erzielt und wann andere Faktoren wie Bewegungserfahrung, Schmerzverarbeitung oder psychosoziale Aspekte stärker berücksichtigt werden müssen. Ziel dieser Fortbildung ist es, Therapeutinnen und Therapeuten eine fundierte Grundlage zu vermitteln, um Trainingsentscheidungen evidenzbasiert und differenziert treffen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der funktionellen Bedeutung der lumbalen Extensionsmuskulatur. Neben anatomischen und biomechanischen Grundlagen werden auch klinische Hinweise betrachtet, die auf eine lokale Dekonditionierung der Rückenstrecker hindeuten können. Dadurch entsteht ein praxisnahes Verständnis dafür, welche Strukturen innerhalb der Therapie gezielt angesprochen werden sollten. Neben der theoretischen Einordnung werden konkrete Trainingsansätze vorgestellt, die sich unmittelbar in den physiotherapeutischen Alltag integrieren lassen. Teilnehmende erhalten Einblicke, wie Übungen gestaltet werden können, um die Belastbarkeit der lumbalen Muskulatur schrittweise zu verbessern und Training sinnvoll in bestehende Behandlungskonzepte einzubinden. PhysioBib versteht sich als Projekt der Wissenschaftskommunikation innerhalb der Physiotherapie. Komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse werden so aufbereitet, dass sie im klinischen Alltag verständlich und praktisch nutzbar werden. Das Seminar unterstützt Therapeutinnen und Therapeuten dabei, Forschungsergebnisse kritisch zu bewerten und fundierte Entscheidungen in der Behandlung von Rückenschmerzen zu treffen. Kursinhalte Aktueller Forschungsstand zum Zusammenhang von Muskelkraft und Schmerz bei unspezifischem Rückenschmerz Evolutionäre und funktionelle Einordnung der lumbalen Extensionsmuskulatur Klinische Hinweise zur Identifikation lokaler Dekonditionierung der Rückenstrecker Spezifische Trainingsansätze zur gezielten Behandlung dieser Problematik im physiotherapeutischen Alltag Zusammenfassung Dieses Online-Webinar vermittelt eine wissenschaftlich fundierte Einordnung des Zusammenhangs zwischen Krafttraining, Belastbarkeit und Schmerz bei unspezifischem Rückenschmerz. Teilnehmende erfahren, wann gezieltes Training sinnvoll eingesetzt werden kann, welche Strukturen dabei im Mittelpunkt stehen und wie therapeutische Entscheidungen evidenzbasiert getroffen werden können. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, daher ist folgendes zu berücksichtigen: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen. Bitte laden Sie die Anwendung im Vorfeld auf Ihren Desktop und informieren Sie sich kurz darüber. Das Herunterladen der App ist entscheidend für eine stabile Bildqualität während des Kurses. Eine funktionierende Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon müssen vorhanden sein. Bitte befinden Sie sich spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum. Praktische Inhalte können visuell demonstriert werden, eine haptische Kontrolle durch den Referenten ist jedoch nicht möglich. Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und Fragen oder Antworten in die Runde geben. Während des Unterrichts kann der Referent den Chat nicht permanent verfolgen, daher bitten wir darum, das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBPB12601
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Gebühr: 49,00
Dozent*in: Nils Reiter Lehrteam PhysioBib
Bewegungsangst verstehen und behandeln Praktische Ansätze für die Physiotherapie
Di. 26.05.2026 18:30
Online
Nils Reiter Lehrteam PhysioBib
Praktische Ansätze für die Physiotherapie

Bewegungsbezogene Angst und daraus entstehendes Vermeidungsverhalten zählen zu den häufigsten Herausforderungen in der physiotherapeutischen Arbeit mit Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten. Um diese Prozesse zu verstehen und therapeutisch sinnvoll zu beeinflussen, reichen reine Bewegungsempfehlungen meist nicht aus. Notwendig ist ein fundiertes Verständnis der zugrunde liegenden psychologischen sowie neurophysiologischen Mechanismen. Diese Online-Fortbildung vermittelt genau dieses Hintergrundwissen und zeigt gleichzeitig, wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse effektiv in die tägliche Therapie integriert werden können. Ziel ist es, Therapeutinnen und Therapeuten dabei zu unterstützen, Bewegungsangst differenziert einzuordnen und Betroffene sicher auf ihrem Weg zurück zu mehr Aktivität zu begleiten.Im therapeutischen Alltag wird deutlich, dass Schmerzen nicht nur körperliche Funktionen einschränken, sondern auch das Vertrauen in die eigene Bewegungskompetenz beeinflussen können. Viele Menschen reduzieren ihre Aktivität aus Angst vor weiteren Beschwerden. Dadurch entstehen häufig Kreisläufe aus Schonung, wachsender Unsicherheit und langfristig sogar zunehmenden Schmerzen. Genau hier setzt die Fortbildung an. Sie vermittelt ein Verständnis dafür, wie Bewegungsangst entstehen kann, welche Rolle Erwartungen und frühere Erfahrungen spielen und wie sich diese Aspekte im Therapieverlauf bemerkbar machen.Ein besonderer Fokus liegt auf der Verknüpfung wissenschaftlicher Theorie mit praktischer Umsetzung. Teilnehmende lernen unterschiedliche Modelle kennen, die Bewegungsangst erklären, und erfahren, welche Bedeutung diese Konzepte für die physiotherapeutische Behandlung haben. Gleichzeitig werden Strategien vorgestellt, mit denen sich Bewegungsängste im Praxisalltag erkennen und gezielt angehen lassen. Neben diagnostischen Überlegungen spielen auch Kommunikation, Aufklärung und strukturierte Bewegungstherapie eine wichtige Rolle.Darüber hinaus wird erläutert, wie therapeutische Kommunikation helfen kann, ungünstige Erwartungshaltungen zu verändern und Patientinnen sowie Patienten schrittweise wieder an Bewegung heranzuführen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstwirksamkeit. Wenn Menschen erfahren, dass Aktivität trotz Schmerzen möglich ist, stärkt dies häufig ihr Vertrauen in den eigenen Körper. Diese Erfahrung bildet eine wichtige Grundlage für nachhaltige Rehabilitation und langfristige Aktivität.PhysioBib beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der verständlichen Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die physiotherapeutische Praxis. Durch Podcasts, Studienzusammenfassungen und Fortbildungen wird der Transfer aktueller Forschungsergebnisse in den klinischen Alltag unterstützt. Ziel ist es, Therapeutinnen und Therapeuten evidenzbasierte Entscheidungen zu ermöglichen und die Physiotherapie im deutschsprachigen Raum weiterzuentwickeln.KursinhalteTheoretische Modelle zu Bewegungsangst und VermeidungsverhaltenScreening- und Einschätzungsstrategien für Bewegungsangst im physiotherapeutischen PraxisalltagPraxisnahe Kommunikationsstrategien im Umgang mit BewegungsangstKonkrete Übungs- und Bewegungstherapieansätze zur Reduktion von VermeidungsverhaltenStrategien zur Förderung von Selbstwirksamkeit im therapeutischen ProzessZusammenfassungDie Fortbildung vermittelt ein strukturiertes Verständnis für Bewegungsangst im Schmerzkontext und zeigt praxisnahe Möglichkeiten, wie Therapeutinnen und Therapeuten Vermeidungsverhalten erkennen und gezielt beeinflussen können. Die Kombination aus wissenschaftlichen Modellen, klinischer Einschätzung und konkreten Therapieansätzen bildet eine fundierte Grundlage für eine differenzierte und patientenzentrierte physiotherapeutische Behandlung.Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten:Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren.Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses.Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein.Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein.Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden.Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen.Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBPB32601
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Gebühr: 49,00
Dozent*in: Nils Reiter Lehrteam PhysioBib
Lifestyle-Faktoren in der Schmerztherapie Stress, Schlaf und Ernährung im Kontext chronischer Schmerzen
Di. 26.05.2026 18:30
Online
Nils Reiter Lehrteam PhysioBib
Stress, Schlaf und Ernährung im Kontext chronischer Schmerzen

Anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen lassen sich häufig nicht ausschließlich durch strukturelle oder biomechanische Veränderungen erklären. In den vergangenen Jahren wurde immer deutlicher, dass unterschiedliche Lebensstilfaktoren einen bedeutenden Einfluss auf Schmerzprozesse haben können. Aspekte wie Schlafqualität, Stressniveau oder Ernährungsgewohnheiten wirken auf komplexe neurobiologische sowie psychologische Mechanismen ein und beeinflussen sowohl die Wahrnehmung als auch die langfristige Entwicklung von Schmerzen. Diese Weiterbildung beschäftigt sich mit genau diesen Zusammenhängen und zeigt, wie Lebensstilfaktoren innerhalb eines modernen biopsychosozialen Schmerzverständnisses eingeordnet werden können. Im Rahmen dieses Online-Seminars werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und praxisorientiert vermittelt. Ziel ist es, therapeutischen Fachpersonen einen fundierten Überblick darüber zu geben, wie verschiedene Lebensstilfaktoren das Nervensystem sowie schmerzrelevante Regulationsmechanismen beeinflussen können. Gleichzeitig wird dargestellt, weshalb diese Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen eine zentrale Rolle spielen. Besonders Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten erhalten durch dieses Seminar eine wertvolle Möglichkeit, ihre Kompetenzen im biopsychosozialen Arbeiten weiterzuentwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse sinnvoll in den therapeutischen Alltag einzubinden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie sich die komplexen Zusammenhänge zwischen Schlaf, Stress, Ernährung und Schmerz verständlich vermitteln lassen. Therapeutinnen und Therapeuten erhalten Impulse, wie diese Themen sensibel im Gespräch mit Patientinnen und Patienten angesprochen werden können, ohne die eigene therapeutische Rolle zu überschreiten. Gleichzeitig wird erläutert, wie relevante Lebensstilfaktoren im Praxisalltag erkannt und strukturiert berücksichtigt werden können. Dadurch entsteht eine Grundlage, um Betroffene bei realistischen gesundheitsbezogenen Veränderungen zu begleiten und ihre Selbstwirksamkeit im Umgang mit Schmerzen zu stärken. Das Online-Format ermöglicht eine kompakte, gleichzeitig jedoch fundierte Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Teilnehmende erhalten praxisnahe Perspektiven, die helfen können, Schmerz nicht ausschließlich aus struktureller Sicht zu betrachten, sondern auch die Bedeutung alltäglicher Gewohnheiten im therapeutischen Kontext besser zu verstehen. Kursinhalte Wirkmechanismen von Stress im Zusammenhang mit Schmerz und Schmerzchronifizierung Einfluss von Schlafmangel auf neurobiologische Prozesse im Schmerzsystem Rolle von Ernährung und Stoffwechsel im Schmerzkontext Klinische Hinweise zur Erfassung relevanter Lebensstilfaktoren in der physiotherapeutischen Praxis Kommunikations- und Gesprächsstrategien im physiotherapeutischen Setting Praxisnahe Ansätze zur Förderung gesundheitsbezogener Verhaltensänderungen Über PhysioBib PhysioBib ist ein Projekt der Wissenschaftskommunikation innerhalb der Physiotherapie. Ziel ist es, aktuelle Forschung verständlich, kritisch und praxisnah aufzubereiten. Durch Podcasts, Webinare sowie wissenschaftliche Dossiers entsteht eine Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem therapeutischen Alltag im deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt steht dabei, komplexe Inhalte zugänglich zu machen und evidenzbasierte Perspektiven für die Praxis bereitzustellen. Zusammenfassung Diese Weiterbildung verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisrelevanten Perspektiven für den therapeutischen Alltag. Schlaf, Stress und Ernährung werden als wichtige Einflussfaktoren im Schmerzgeschehen betrachtet und in ein biopsychosoziales Verständnis eingeordnet. Teilnehmende erhalten Impulse, wie sich diese Zusammenhänge verständlich erklären und sinnvoll in physiotherapeutische Prozesse integrieren lassen. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBPB22601
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Gebühr: 49,00
Dozent*in: Nils Reiter Lehrteam PhysioBib
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12.03.26 17:33:24