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Fachtherapeut:in Multimodale Schmerztherapie & Traumabewältigung | Zertifizierte Fortbildung | MFZ Hannover

Strukturiert lernen – konsequent umsetzen

Chronischer Schmerz betrifft Körper, Emotion und Umfeld. Die mST-Fortbildung am MFZ Hannover liefert dir einen klaren Behandlungspfad – von der fundierten Befundung bis zur patientenzentrierten Intervention im Praxisalltag.

Die vier mST-Module: tiefgreifend & praxisnah

Für Physio- und Ergotherapeut:innen, Heilpraktiker:innen sowie Osteopath:innen, die Schmerzen systemisch und nachhaltig adressieren möchten.

  • Modul 1: Schmerzphysiologie, viszerale Reflexe, Ontogenese, Pharmakologie & Fallarbeit – fundiertes Grundlagenwissen.
  • Modul 2: Chronifizierung verstehen, therapeutische Kommunikation & Emotionsarbeit – sicher führen, wirksam begleiten.
  • Modul 3: Systemische Faktoren: Zellphysiologie, Ernährung, Stress, vegetative Regulation – Zusammenhänge gezielt nutzen.
  • Modul 4: Psychotraumatologie, Körperarbeit, posttraumatische Schmerzbewältigung – Integration & Zertifizierung (Prüfungsleistungen).

Didaktik mit Transfer: problemorientiertes Lernen (POL) unterstützt dich dabei, Wissen direkt auf Fälle zu übertragen. Ein Quereinstieg ab Modul 2 ist mit Nachweis einer 100-UE-Schmerzweiterbildung möglich.

Ihr Mehrwert: Diagnostik, Technik, Gespräch

Die mST-Zertifizierung stärkt deine diagnostischen und manuellen Fähigkeiten – und deine kommunikative Sicherheit in komplexen Situationen. Für eine evidenzbasierte, menschlich zugewandte Schmerztherapie auf hohem Niveau.

Fortbildungen zum Schmerztherapeut

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Schmerztherapie - Fachtherapeut Multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung Modul 2 Chronifizierungsprozesse
Do. 16.04.2026 09:00
Hannover
Christian Seier
Modul 2 Chronifizierungsprozesse

Die Präsenzweiterbildung Multimodale Schmerzbewältigung richtet sich an Fachkräfte, die chronische Schmerzbilder differenziert verstehen und behandeln möchten. Aufbauend auf 15 Jahren klinischer Praxis sowie moderner Schmerzforschung verbindet die Weiterbildung theoretische Grundlagen mit Problemorientiertem Lernen (PoL) und realen Fallstudien. Im Seminar Chronifizierungsprozesse werden zentrale Schmerzdimensionen und -komponenten systematisch analysiert. Durch gezielte Differenzialdiagnostik lernen die Teilnehmenden, komplexe Schmerzmechanismen zu erkennen und individuelle, evidenzbasierte Behandlungsstrategien im multiprofessionellen Team zu entwickeln. Der Kurs ist in vier aufeinander aufbauende Module mit jeweils vier Präsenztagen gegliedert. Modul 2 – Chronische Schmerzprozesse – fokussiert die Stoffwechselfelder nach Erich Blechschmidt sowie die Funktionsentwicklung des Bewegungsapparates. Im Seminar Parasympathikus und Polyvagaltheorie werden anatomische und physiologische Grundlagen des vegetativen Nervensystems sowie therapeutische Interventionsmöglichkeiten vermittelt. Die Einheit Viszerale Diagnostik führt in die Anwendung der dorsalen Organzonen nach Elisabeth Dicke ein, während das Modul zum Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos globale Störungsmuster in Faszienketten und Etagensyndrome praxisnah beleuchtet. Ergänzend erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen in der systematischen Beurteilung von Sklerotomen nach Joseph Jules Dejerine und vertiefen im Bereich Schmerzcoaching die patientenzentrierte Kommunikation nach WPN-Klassifikation. Anhand praxisnaher Fallbeispiele chronischer Schmerzsyndrome werden Arbeitshypothesen erstellt und strukturierte Befundungen auf Grundlage des PoL durchgeführt. Die Verlaufsdokumentation erfolgt nach ICF-Standard und ermöglicht eine transparente und nachvollziehbare Evaluation der Therapieerfolge. Interaktive Gruppenarbeiten und Simulationen fördern den fachlichen Austausch und stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Kursinhalte – Modul 2 Chronifizierungsprozesse: Schmerzdimensionen und Schmerzkomponenten Ontogenese und Schmerz: Stoffwechselfelder nach Erich Blechschmidt, Funktionsentwicklung des Bewegungsapparates und Bedeutung in der Schmerztherapie Vegetatives Nervensystem: Anatomie, Physiologie und Pathomechanismen des Parasympathikus, Polyvagaltheorie nach Stephen Porges, Tests und therapeutische Interventionen Neuroanatomie: Erfahrungsgedächtnis, Intuition, Theory of Mind (ToM), Bindungsfähigkeit, Kognition und Emotionen im Einfluss auf Schmerz Viszerale Diagnostik und Therapie chronischer Prozesse: dorsale Organzonen nach Elisabeth Dicke Myo-fasziale Pathomechanismen: Faszienketten, Sehnenplatten, Etagensyndrome, Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos Sklerotome nach Joseph Jules Dejerine und ihre Bedeutung in der Schmerztherapie Schmerzcoaching: Kommunikation mit Schmerzpatienten nach WPN-Klassifikation Praxisbeispiele chronischer Schmerzprozesse und Schmerzsyndrome: Arbeitshypothesen, Befundungen und Behandlungsansätze auf Grundlage des PoL Dokumentation: Verlaufsdokumentation nach ICF-Standard Kursmodule / Ausbildungsaufbau Modul 1: Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse Modul 2: Vertiefung chronischer Schmerzprozesse Modul 3: Systemische und metabolische Schmerzmechanismen Modul 4: Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung Zusammenfassung Diese Präsenzweiterbildung verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unmittelbarer Praxiserfahrung. Sie befähigt die Teilnehmenden zur sicheren Diagnostik und Behandlung chronischer Schmerzen und vermittelt strukturierte Methoden zur Verlaufsdokumentation nach ICF. Durch den modularen Aufbau und interaktive Lernformate werden Fachkräfte optimal auf den interdisziplinären Einsatz in multiprofessionellen Teams vorbereitet.

Kursnummer HSCHMC22601
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Gebühr: 640,00
Dozent*in: Christian Seier
Schmerztherapie - Fachtherapeut Multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung Modul 3 Systemische und metabolische Prozesse
Do. 25.06.2026 09:00
Hannover
Christian Seier
Modul 3 Systemische und metabolische Prozesse

In der Präsenzfortbildung Multimodale Schmerzbewältigung stehen systemische und metabolische Einflussfaktoren auf chronische Schmerzzustände im Mittelpunkt. Der Lehrgang basiert auf 15 Jahren klinischer Erfahrung und aktuellen Erkenntnissen der Schmerzforschung. Durch den Einsatz des Problemorientierten Lernens (PoL) verbinden wir theoretische Grundlagen mit realen Fallstudien. Die Teilnehmenden erlernen, wie zelluläre Kommunikationswege funktionieren, und wenden differenzierte Differenzialdiagnostik an, um komplexe Schmerzmechanismen fundiert zu analysieren. Der Kurs ist in vier aufeinander folgende Module gegliedert, die jeweils vier Tage in Präsenz stattfinden und systematisch aufeinander aufbauen. Modul 3 – Fortbildung Systemische Schmerzmechanismen – beginnt mit den Grundlagen der Zellphysiologie und erläutert die Ontogenese großer Organe wie Herz, Nieren, Zwerchfell und Darmabschnitte. Im Anschluss widmen wir uns dem Seminar Enterisches Nervensystem, in dem Anatomie, Physiologie und zentrale Neurotransmitter des ENS praxisnah vermittelt werden. Die Fortbildung Neurolymphatische Reflexdiagnostik führt in die Chapman-Reflextherapie ein und zeigt ihre Anwendung bei metabolischen Prozessen auf. Im Seminar Ernährung Entzündungsprozesse analysieren wir die Wirkung spezifischer Nahrungsbestandteile auf Entzündungsaktivitäten und diskutieren praktische Ansätze für eine entzündungsmodulierende Ernährung. Ergänzend erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen in der Diagnostik hormoneller Dysfunktionen, vegetativer Dystonie und gezielter Immunmodulation. Myofasziale Pathomechanismen werden im Rahmen des Goodheart-Punkte-Ansatzes erklärt, und Myotome werden als potenzielle Schmerzauslöser identifiziert. Physikalische Therapieverfahren wie Thermotherapie und Elektrotherapie werden hinsichtlich ihrer stoffwechselanregenden Effekte vorgestellt. Anhand von Praxisbeispielen zu metabolischen Schmerzprozessen und Schmerzsyndromen erstellen die Teilnehmenden Arbeitshypothesen, führen strukturierte Befundungen durch und dokumentieren alle Schritte nach dem ICF-Standard. Interaktive Gruppenarbeiten und Simulationen fördern den fachlichen Dialog und stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team. Kursinhalte Modul 3 Zellphysiologie: Grundlagen der Kommunikationswege auf Zellebene Erweiterung der Inhalte in der Ontogenese: Herzentwicklung, Entstehung großer drüsiger Organe, Entstehung der Nieren, Entwicklung des Zwerchfells, Entwicklung der Darmabschnitte Das Enterische Nervensystem: Komplexität der Anatomie und Physiologie, Regulationsmechanismen und Neurotransmitter des ENS Viszerale Diagnostik und Therapie metabolischer Prozesse: Neurolymphatische Reflextherapie nach Frank Chapman Test und Behandlung systemischer Pathologien: Hormonelle Dysfunktionen, vegetative Dystonie (Stress), Immunmodulation Pathomechanismen im myo-faszialen System: Behandlung der Muskulatur mit Goodheart-Punkten, Myotome als Schmerzauslöser Ernährung: Einfluss von Nahrungsbestandteilen auf den Prozess der Entzündung Therapieverfahren physikalischer Methoden: Thermotherapie und Elektrotherapie mit ihrem Einfluss auf den Stoffwechsel Praxisbeispiele metabolischer Schmerzprozesse und Schmerzsyndrome: Erstellen von Arbeitshypothesen, Befundungen und Behandlungsansätzen auf Grundlage des Problemorientierten Lernens (PoL) Kursmodule/Ausbildungsaufbau Modul 1: Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse Modul 2: Vertiefung chronischer Schmerzprozesse Modul 3: Systemische und metabolische Schmerzmechanismen Modul 4: Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung Zusammenfassung Diese Präsenzweiterbildung kombiniert wissenschaftliche Tiefe mit unmittelbarer Praxiserfahrung und vermittelt alle relevanten Methoden zur Analyse und Behandlung systemischer Schmerzmechanismen. Die modulare Struktur sorgt für einen klaren Lernpfad, während Simulationen und Fallstudien den Wissenstransfer in den Berufsalltag sichern. Die Dokumentation nach ICF-Standard ergänzt das Konzept und stellt sicher, dass Therapieerfolge nachvollziehbar festgehalten werden.

Kursnummer HSCHMC32601
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Gebühr: 640,00
Dozent*in: Christian Seier
Schmerztherapie - Fachtherapeut Multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung Modul 4 Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung
Do. 17.09.2026 09:00
Hannover
Christian Seier
Modul 4 Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung

Die Weiterbildung verbindet fundierte Kenntnisse der Schmerzforschung mit praxisorientierten Techniken zur Traumabewältigung. Ausgehend von 15 Jahren klinischer Erfahrung vermitteln wir differenzierte Verfahren der multimodalen Schmerztherapie und aktuelle Ansätze zur körperorientierten Traumaverarbeitung. Die Inhalte basieren auf dem Problemorientierten Lernen (PoL), wodurch Theorie und Fallbeispiele eng verknüpft werden. So erarbeiten Teilnehmende selbstständig Hypothesen, erproben Diagnostikverfahren und erlernen effektive Methoden, um Schmerzprozesse und psychische Folgestörungen gemeinsam im interdisziplinären Team zu behandeln. Die modulare Struktur ermöglicht eine klare Verzahnung von akuten und chronischen Schmerzbildern, systemischen Einflüssen und der spezifischen Beeinflussung psychosomatischer Traumafolgen. Kursinhalte Modul 4 Grundlagen: Traumakriterien, Traumafolgestörungen und psycho-somatische Veränderungen, Bewältigungsstrategien Persönlichkeit-System-Interaktion (PSI): Psychische Funktionssysteme des Gehirns Vertiefung der Inhalte in der Ontogenese: Der Einfluss der Ontogenese auf menschliche Verhaltensweisen wie Instinkte, Gesten und Reflexe Viszerale Diagnostik und Therapie: Einfluss von Traumata und Stressreaktionen auf innere Organe Traumaintegration: Prozesse der posttraumatischen Schmerzbewältigung, Regulationsmechanismen der Homöostase Körperorientierte Traumabewältigung: Somatic Work – nonverbale Kommunikation mit dem „Körpergedächtnis“ Pathomechanismen in myo-faszialen Strukturen: Regulation der pathophysiologischen Kräfte der Zentralsehne mit den Grundprinzipien von Rollin Becker, Techniken von Logan – Muskelentspannungstechniken Schmerzcoaching: Säulen der Resilienz, Salutogenese, Ressourcen Praxisbeispiele psycho-somatischer Folgen von Traumata: Erstellen von Arbeitshypothesen, Befundungen und Behandlungsansätzen auf Grundlage des Problemorientierten Lernens (PoL) PoL-Prüfung: Theoretische und praktische Prüfung Ausbildungsaufbau Modul 1 – Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse (perioperative Schmerzen, operationsbedingte und geburtshilfliche Schmerzzustände) Modul 2 – Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzprozesse (körperliche und kognitiv-emotionale Beeinträchtigungen) Modul 3 – Systemische und metabolische Einflussfaktoren (Fibromyalgiesyndrom, rheumatoide Arthritis, Reizdarmsyndrom u. a.) Modul 4 – Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung (Traumafolgestörungen, Somatic Work, Resilienz im Schmerzcoaching) Zusammenfassung Diese strukturierte Fortbildung vermittelt systematisch Fähigkeiten zur Differenzialdiagnostik und Behandlung von Schmerz und psychischen Traumafolgen. Durch die konsequente Anwendung des Problemorientierten Lernens entfalten die vermittelten Konzepte sofortige Praxisrelevanz. Am Ende erwerben Teilnehmende das Zertifikat „Fachtherapeut Multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung“, das ihre Qualifikation für die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärkt.

Kursnummer HSCHMC42601
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Gebühr: 640,00
Dozent*in: Christian Seier
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23.01.26 12:42:02