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Führungskräfte
Stresskompetenz in Führungspositionen
Führungskräfte und Selbständige bewegen sich zwischen unterschiedlichen Erwartungen, den Bedürfnissen des Teams und der eigenen Arbeitslast. Der damit verbundene Entscheidungs- und Leistungsdruck kann das Gefühl erzeugen, fortlaufend Probleme lösen und neue „Brände löschen“ zu müssen. Dieses zweitägige Präsenzseminar am MFZ Hannover vermittelt Wissen und praktische Strategien für einen bewussteren Umgang mit solchen Belastungen.
Unter Stress kann der Körper mit archaischen Überlebensmustern wie Kampf oder Flucht reagieren. Im modernen Arbeitsalltag sind diese Reaktionen häufig nicht hilfreich. Fehlen geeignete Gegenspieler und Möglichkeiten zur Regeneration, kann sich die allostatische Last erhöhen. Langfristig können daraus Erschöpfung, Burnout oder chronische Erkrankungen entstehen. Auch Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und Stimmung können beeinträchtigt werden. Bei Führungskräften und Unternehmern kann sich dies zusätzlich auf das Team übertragen.
Stress verstehen und individuell einordnen
Ausgangspunkt der Weiterbildung ist die Annahme, dass Stress nicht allein durch objektive Ereignisse entsteht, sondern wesentlich von deren individueller Bewertung beeinflusst wird. Mithilfe des Modells der Stressampel werden äußere Stressoren, persönliche Stressverstärker und daraus entstehende Reaktionen untersucht. Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Verhalten, erarbeiten Lösungsansätze und entwickeln ein persönliches Stressverstärkerprofil.
- Stressbiologie und Stressampel: vom Stressor zur Stressreaktion
- Stressübertragung zwischen Führungskraft und Team sowie Auswirkungen auf die Performance
- Einordnung des individuellen Stressniveaus und klassischer Symptome
- Persönliche Stressverstärker wie Perfektionismus oder Kontrollstreben erkennen und entschärfen
- New Work, Digitalisierung, VUCA, Technostress und Entgrenzung als zusätzliche Belastungsfaktoren
Strategien für Stresskompetenz und Regeneration
Die praktischen Übungen orientieren sich am Drei-Säulen-Modell nach Kaluza. Instrumentelle, mentale und regenerative Ansätze werden miteinander verbunden. Dabei geht es sowohl um die Organisation des Arbeitsalltags in einer Sandwichposition als auch um wirksame Stressantagonisten und Strategien für akute Drucksituationen.
- Instrumenteller Ansatz: Ressourcenaufbau, Selbstbehauptung, Prioritätensetzung und Fokusübungen
- Energiefresser und Energiespender im beruflichen Alltag unterscheiden
- Mentaler Ansatz: innere Antreiber und stressverschärfende Denkmuster identifizieren
- Regenerativer Ansatz: Blitzerholung, Breathwork, bewusste Freizeitgestaltung und erholsamer Schlaf
- 4xA-Strategie beziehungsweise Quart-A-Methode für akute Notfälle
- Erfahrungsaustausch und Transferaufgabe für den Führungsalltag
Nutzen des Seminars
Die Teilnehmenden entwickeln Ansätze zur Stärkung ihrer Resilienz und zu einer souveränen, gesundheitsbewussten Führung. Wer den eigenen Stress sicherer reguliert, kann im Sinne des Crossover-Effekts als positives Vorbild auf das Team wirken. Das Yerkes-Dodson-Gesetz unterstützt dabei, das persönliche Aktivierungsniveau im Hinblick auf eine nachhaltige Leistungsfähigkeit einzuordnen. Ziel ist es, äußere Umstände nicht nur passiv zu erleben, sondern Gesundheit, Arbeitsorganisation und Leistungsfähigkeit aktiver zu gestalten.
Im Kurspreis enthalten: Das Fachbuch „Gelassen und sicher im Stress“ ist im Kurspreis inbegriffen.
Kurstermine 2
-
Ort / Raum
-
- 1
- Donnerstag, 26. August 2027
- 09:00 – 17:30 Uhr
- MFZ Hannover GmbH & Co. KG
1 Donnerstag 26. August 2027 09:00 – 17:30 Uhr MFZ Hannover GmbH & Co. KG -
- 2
- Freitag, 27. August 2027
- 09:00 – 17:30 Uhr
2 Freitag 27. August 2027 09:00 – 17:30 Uhr
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Führungskräfte
Stresskompetenz in Führungspositionen
Führungskräfte und Selbständige bewegen sich zwischen unterschiedlichen Erwartungen, den Bedürfnissen des Teams und der eigenen Arbeitslast. Der damit verbundene Entscheidungs- und Leistungsdruck kann das Gefühl erzeugen, fortlaufend Probleme lösen und neue „Brände löschen“ zu müssen. Dieses zweitägige Präsenzseminar am MFZ Hannover vermittelt Wissen und praktische Strategien für einen bewussteren Umgang mit solchen Belastungen.
Unter Stress kann der Körper mit archaischen Überlebensmustern wie Kampf oder Flucht reagieren. Im modernen Arbeitsalltag sind diese Reaktionen häufig nicht hilfreich. Fehlen geeignete Gegenspieler und Möglichkeiten zur Regeneration, kann sich die allostatische Last erhöhen. Langfristig können daraus Erschöpfung, Burnout oder chronische Erkrankungen entstehen. Auch Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und Stimmung können beeinträchtigt werden. Bei Führungskräften und Unternehmern kann sich dies zusätzlich auf das Team übertragen.
Stress verstehen und individuell einordnen
Ausgangspunkt der Weiterbildung ist die Annahme, dass Stress nicht allein durch objektive Ereignisse entsteht, sondern wesentlich von deren individueller Bewertung beeinflusst wird. Mithilfe des Modells der Stressampel werden äußere Stressoren, persönliche Stressverstärker und daraus entstehende Reaktionen untersucht. Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Verhalten, erarbeiten Lösungsansätze und entwickeln ein persönliches Stressverstärkerprofil.
- Stressbiologie und Stressampel: vom Stressor zur Stressreaktion
- Stressübertragung zwischen Führungskraft und Team sowie Auswirkungen auf die Performance
- Einordnung des individuellen Stressniveaus und klassischer Symptome
- Persönliche Stressverstärker wie Perfektionismus oder Kontrollstreben erkennen und entschärfen
- New Work, Digitalisierung, VUCA, Technostress und Entgrenzung als zusätzliche Belastungsfaktoren
Strategien für Stresskompetenz und Regeneration
Die praktischen Übungen orientieren sich am Drei-Säulen-Modell nach Kaluza. Instrumentelle, mentale und regenerative Ansätze werden miteinander verbunden. Dabei geht es sowohl um die Organisation des Arbeitsalltags in einer Sandwichposition als auch um wirksame Stressantagonisten und Strategien für akute Drucksituationen.
- Instrumenteller Ansatz: Ressourcenaufbau, Selbstbehauptung, Prioritätensetzung und Fokusübungen
- Energiefresser und Energiespender im beruflichen Alltag unterscheiden
- Mentaler Ansatz: innere Antreiber und stressverschärfende Denkmuster identifizieren
- Regenerativer Ansatz: Blitzerholung, Breathwork, bewusste Freizeitgestaltung und erholsamer Schlaf
- 4xA-Strategie beziehungsweise Quart-A-Methode für akute Notfälle
- Erfahrungsaustausch und Transferaufgabe für den Führungsalltag
Nutzen des Seminars
Die Teilnehmenden entwickeln Ansätze zur Stärkung ihrer Resilienz und zu einer souveränen, gesundheitsbewussten Führung. Wer den eigenen Stress sicherer reguliert, kann im Sinne des Crossover-Effekts als positives Vorbild auf das Team wirken. Das Yerkes-Dodson-Gesetz unterstützt dabei, das persönliche Aktivierungsniveau im Hinblick auf eine nachhaltige Leistungsfähigkeit einzuordnen. Ziel ist es, äußere Umstände nicht nur passiv zu erleben, sondern Gesundheit, Arbeitsorganisation und Leistungsfähigkeit aktiver zu gestalten.
Im Kurspreis enthalten: Das Fachbuch „Gelassen und sicher im Stress“ ist im Kurspreis inbegriffen.
-
Gebühr890,00 €inkl. Fachbuch „Gelassen und sicher im Stress“
- Kursnummer: HPGFS2701
-
StartDo. 26.08.2027
09:00 UhrEndeFr. 27.08.2027
17:30 Uhr -
Zielgruppe:
- Physiotherapeuten
- Ergotherapeuten
- Heilpraktiker
- alle anderen Berufsgruppen nur nach Absprache
- Geschäftsstelle: MFZ Hannover