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2-Tages-Intensivkurs: Modernes Management von Gehirnerschütterungen (Concussion)
Vom "Wait & See" zur aktiven Rehabilitation: Evidenzbasierte Strategien bei Commotio Cerebri
Der Umgang mit einer Concussion beziehungsweise Gehirnerschütterung hat sich in Medizin und Sport grundlegend verändert. Frühere Empfehlungen wie eine längere Ruhephase in einem abgedunkelten Zimmer gelten heute häufig als nicht zielführend und können die Genesung verzögern. Gleichzeitig stellt die Überlagerung von Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Konzentrationsproblemen hohe Anforderungen an Diagnostik, Belastungssteuerung und Rehabilitation.
Der zweitägige Intensivkurs in Hannover vermittelt klinisches Wissen zur Klassifikation und Untersuchung von Gehirnerschütterungen. Die Teilnehmenden lernen, visuelle, vestibuläre, propriozeptive und vegetative Funktionsbereiche differenziert zu betrachten. Theorievorträge werden mit zahlreichen praktischen Übungseinheiten verbunden. Darauf aufbauend werden strukturierte Protokolle für die schrittweise Rückkehr zu Alltag, Lernen, Arbeit und Sport erarbeitet.
Grundlagen, Diagnostik und Screening
- Pathophysiologische Vorgänge bei einer Gehirnerschütterung
- Akutmanagement, Erkennen von Red Flags und angemessene Triage
- Klinische Klassifikation unterschiedlicher Concussion-Beschwerdebilder
- Anwendung spezifischer Concussion-Tests im multimodalen Screening
- Untersuchung von Gleichgewicht und vestibulärem System
- Beurteilung des visuellen Systems und der Okulomotorik
- Untersuchung der Propriozeption der Halswirbelsäule
- Einordnung möglicher Reaktionen des vegetativen Systems
- Differenzierung der beteiligten Systeme bei komplexen und überlagernden Symptomen
Belastungssteuerung und Rehabilitation
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Graded Activity. Dabei wird vermittelt, weshalb eine frühzeitig begonnene, abgestufte Aktivität für die Rehabilitation relevant sein kann und wie sich die Belastung kontrolliert dosieren lässt. Die Auswahl und Intensität der Maßnahmen werden an das individuelle Beschwerdebild sowie die Reaktion des Patienten angepasst.
- Grundlagen einer stufenweisen und symptomorientierten Belastungssteigerung
- Gezielte Übungen für die vestibuläre Rehabilitation
- Visuelles Training bei Concussion-bedingten Beschwerden
- Training der Halswirbelsäulen-Propriozeption
- Patientenedukation und verständliche Vermittlung des Rehabilitationsverlaufs
- Lifestyle-Management mit Schlafhygiene und Ernährung als unterstützenden Faktoren
- Return-to-Play-Protokolle für die sichere Rückkehr zum Sport
- Return-to-Learn-Protokolle für Schule, Ausbildung und Studium
- Stufenpläne für die Rückkehr in Alltag und Arbeitsleben
Ziele der Concussion-Weiterbildung
Nach dem Kurs können die Teilnehmenden Gehirnerschütterungen strukturiert einordnen, Warnzeichen erkennen und die beteiligten Funktionssysteme gezielt untersuchen. Sie lernen, Untersuchungsergebnisse für die Planung individueller Rehabilitationsmaßnahmen zu nutzen und Übungen aus der vestibulären, visuellen und propriozeptiven Rehabilitation sinnvoll auszuwählen.
Das Seminar vermittelt außerdem, wie Belastungen schrittweise gesteigert und Return-to-Activity-Protokolle an den jeweiligen Verlauf angepasst werden. Damit verbindet die Weiterbildung Concussion Rehabilitation diagnostisches Wissen, praktische Untersuchungstechniken, Patientenedukation und konkrete Strategien für die Rückkehr zu Sport, Schule, Arbeit und Alltag.
Kurstermine 2
-
Ort / Raum
-
- 1
- Freitag, 29. Januar 2027
- 09:00 – 17:00 Uhr
- MFZ Hannover GmbH & Co. KG
1 Freitag 29. Januar 2027 09:00 – 17:00 Uhr MFZ Hannover GmbH & Co. KG -
- 2
- Samstag, 30. Januar 2027
- 09:00 – 17:00 Uhr
- MFZ Hannover GmbH & Co. KG
2 Samstag 30. Januar 2027 09:00 – 17:00 Uhr MFZ Hannover GmbH & Co. KG
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2-Tages-Intensivkurs: Modernes Management von Gehirnerschütterungen (Concussion)
Vom "Wait & See" zur aktiven Rehabilitation: Evidenzbasierte Strategien bei Commotio Cerebri
Der Umgang mit einer Concussion beziehungsweise Gehirnerschütterung hat sich in Medizin und Sport grundlegend verändert. Frühere Empfehlungen wie eine längere Ruhephase in einem abgedunkelten Zimmer gelten heute häufig als nicht zielführend und können die Genesung verzögern. Gleichzeitig stellt die Überlagerung von Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Konzentrationsproblemen hohe Anforderungen an Diagnostik, Belastungssteuerung und Rehabilitation.
Der zweitägige Intensivkurs in Hannover vermittelt klinisches Wissen zur Klassifikation und Untersuchung von Gehirnerschütterungen. Die Teilnehmenden lernen, visuelle, vestibuläre, propriozeptive und vegetative Funktionsbereiche differenziert zu betrachten. Theorievorträge werden mit zahlreichen praktischen Übungseinheiten verbunden. Darauf aufbauend werden strukturierte Protokolle für die schrittweise Rückkehr zu Alltag, Lernen, Arbeit und Sport erarbeitet.
Grundlagen, Diagnostik und Screening
- Pathophysiologische Vorgänge bei einer Gehirnerschütterung
- Akutmanagement, Erkennen von Red Flags und angemessene Triage
- Klinische Klassifikation unterschiedlicher Concussion-Beschwerdebilder
- Anwendung spezifischer Concussion-Tests im multimodalen Screening
- Untersuchung von Gleichgewicht und vestibulärem System
- Beurteilung des visuellen Systems und der Okulomotorik
- Untersuchung der Propriozeption der Halswirbelsäule
- Einordnung möglicher Reaktionen des vegetativen Systems
- Differenzierung der beteiligten Systeme bei komplexen und überlagernden Symptomen
Belastungssteuerung und Rehabilitation
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Graded Activity. Dabei wird vermittelt, weshalb eine frühzeitig begonnene, abgestufte Aktivität für die Rehabilitation relevant sein kann und wie sich die Belastung kontrolliert dosieren lässt. Die Auswahl und Intensität der Maßnahmen werden an das individuelle Beschwerdebild sowie die Reaktion des Patienten angepasst.
- Grundlagen einer stufenweisen und symptomorientierten Belastungssteigerung
- Gezielte Übungen für die vestibuläre Rehabilitation
- Visuelles Training bei Concussion-bedingten Beschwerden
- Training der Halswirbelsäulen-Propriozeption
- Patientenedukation und verständliche Vermittlung des Rehabilitationsverlaufs
- Lifestyle-Management mit Schlafhygiene und Ernährung als unterstützenden Faktoren
- Return-to-Play-Protokolle für die sichere Rückkehr zum Sport
- Return-to-Learn-Protokolle für Schule, Ausbildung und Studium
- Stufenpläne für die Rückkehr in Alltag und Arbeitsleben
Ziele der Concussion-Weiterbildung
Nach dem Kurs können die Teilnehmenden Gehirnerschütterungen strukturiert einordnen, Warnzeichen erkennen und die beteiligten Funktionssysteme gezielt untersuchen. Sie lernen, Untersuchungsergebnisse für die Planung individueller Rehabilitationsmaßnahmen zu nutzen und Übungen aus der vestibulären, visuellen und propriozeptiven Rehabilitation sinnvoll auszuwählen.
Das Seminar vermittelt außerdem, wie Belastungen schrittweise gesteigert und Return-to-Activity-Protokolle an den jeweiligen Verlauf angepasst werden. Damit verbindet die Weiterbildung Concussion Rehabilitation diagnostisches Wissen, praktische Untersuchungstechniken, Patientenedukation und konkrete Strategien für die Rückkehr zu Sport, Schule, Arbeit und Alltag.
-
Gebühr390,00 €
- Kursnummer: HVC2701
-
StartFr. 29.01.2027
09:00 UhrEndeSa. 30.01.2027
17:00 Uhr -
Zielgruppe:
- Physiotherapeuten
- Ergotherapeuten
- alle anderen Berufsgruppen nur nach Absprache
- Ärzte
- Hinweis: 18 FP
- Geschäftsstelle: MFZ Hannover