Spannungskopfschmerzen und spannungsassoziierte Beschwerden können mit Anspannung im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich verbunden sein. Gleichzeitig können sich Spannungsmuster über weitere Körperregionen erstrecken. In diesem praxisorientierten Online-Seminar wird die Jin-Shin-Do®-Akupressur gezielt im Zusammenhang mit spannungsbedingtem Kopfschmerz und Migräne vertieft. Im Mittelpunkt steht nicht ausschließlich die lokale Arbeit am Kopf oder Nacken. Verschiedene Akupressurpunkte und Punktverbindungen am gesamten Körper werden miteinander kombiniert und in einen ganzheitlichen Zusammenhang gebracht. Dadurch wird die Wahrnehmung für lokale und weiter entfernte Spannungsmuster geschult. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Gallenblasen-Meridian und seinen Verbindungen durch Kopf, Nacken, Schultern, Rumpf und Beine. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie lokale und distale Punkte sinnvoll miteinander verbunden werden können und welche Rolle unterschiedliche Punktkombinationen innerhalb der Jin-Shin-Do®-Arbeit spielen. Inhalte Relevante Akupressurpunkte bei spannungsbedingtem Kopfschmerz Punktverbindungen und Behandlungssequenzen am gesamten Körper Der Gallenblasen-Meridian und seine energetischen Zusammenhänge Zusammenhang von Stress, mentaler Überaktivität und körperlicher Spannung Achtsame Berührung und gezielte Druckqualität Praktische Übungen an sich selbst Körperwahrnehmung und die Verbindung von Körper und Geist Integration in die therapeutische und körpertherapeutische Praxis Neben der Auswahl der Akupressurpunkte spielen die Qualität der Berührung und eine bewusste Körperwahrnehmung eine wichtige Rolle. Praktische Übungen an sich selbst ermöglichen es, Punktverbindungen und Druckqualität unmittelbar nachzuvollziehen und die Inhalte mit der eigenen Wahrnehmung zu verbinden. Jin-Shin-Do®-Grundlagen werden vorausgesetzt und nicht ausführlich wiederholt. Der Schwerpunkt des Online-Seminars liegt auf der Vertiefung vorhandener Kenntnisse, der praktischen Anwendung und der Selbsterfahrung. So wird die Arbeit mit Jin-Shin-Do®-Punkten bei spannungsbedingtem Kopfschmerz in einen ganzheitlichen körperlichen Zusammenhang gestellt. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Fachtherapeut für Neuroorthopädisch-Interdisziplinäre CMD Therapie Das Ziel dieser Weiterbildung ist es, über ein ganzheitliches Screening, Funktionsdiagnostik und funktionelle Behandlungsansätze, unter Einbeziehung von Demo-Patienten, neuroorthopädische Funktionsstörungen in Wechselwirkung zum craniomandibulären System zu behandeln. Betrachten wir das Krankheitsbild der CMD, muss ein Blick auf die Komplexität der zugrundeliegenden Anatomie geworfen werden. Der craniomandibuläre Bereich beherbergt alle Sinnessysteme und unterliegt im faziooralen Bereich einer einzigartigen Biomechanik. Durch Verbindungen rund um das Zungenbein, ligamentäre Kommunikation sowie faziale und lymphale Wege ist es nicht möglich, das Kiefergelenk nur auf die Gelenkstruktur zu begrenzen. Das Kiefergelenk sorgt für Balance, gleicht Afferenzen und Dysfunktionen im Körper aus und kann so Kompensationen bis zum Fuß verursachen. Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Schwindel, Gangstörungen und Dysphagien gehören zum Komplex der CMD und erfordern eine breite Expertise sowie ein tiefes Verständnis für Embryologie, Biomechanik und Kompensationsstrategien. Der Therapeut sollte hierbei Behandler und Begleiter sein. Maßgeblich für die enge Kommunikation mit Zahnärzten, Logopäden oder Stimmtherapeuten ist das Erlernen grundlegender und erweiterter Techniken sowie therapeutischer Ansätze. Kursinhalte Reflexion der Zusammenhänge und Grundlagen aus Modul 1 anhand einer Demobehandlung Spezialtestung für den Discus, ligamentäre Testungen und Differenzierung der Mundöffnung Testung und Therapie der Sinnessysteme rund um das Kiefergelenk Untersuchung und Behandlungsstrategien der Hirnnerven und Ganglien im HWS-Bereich Einfluss und Wechselwirkungen des craniomandibulären Systems auf Statik, Feedbacksysteme und Ansteuerungsprozesse Vertiefung von Testung und Hypothesen anhand von Fallbeispielen in Gruppen Voraussetzung: CMD-Therapeut mit Zertifikat oder vergleichbare CMD-Weiterbildung mit einem Mindestumfang von 25 UE.
Ziel ist es, durch ein ganzheitliches Screening, Funktionsdiagnostik und funktionelle Behandlungsansätze – ergänzt durch Schienentherapie und zahlreiche Fallbeispiele – akute sowie chronische Kieferbeschwerden und deren Folgen gezielt zu behandeln. Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen im Bereich der Muskel- und Gelenkfunktionen der Kiefergelenke. Das Krankheitsbild der CMD ist komplex und erfordert ein tiefes Verständnis der zugrundeliegenden Anatomie. Der craniomandibuläre Bereich integriert alle Sinnessysteme und weist im faziooralen Raum eine einzigartige Biomechanik auf. Aufgrund der Verbindungen rund um das Zungenbein, der ligamentären Strukturen sowie der fazialen und lymphatischen Kommunikation lässt sich das Kiefergelenk nicht isoliert betrachten. Es sorgt für Balance und beeinflusst über afferente Reize und Kompensationsmuster den gesamten Körper – bis hin zu den Füßen. Typische Symptome wie Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Geräusche, Schwindel, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen zählen zum CMD-Komplex. Eine erfolgreiche Behandlung erfordert interdisziplinäres Wissen und ein fundiertes Verständnis von Embryologie, Biomechanik und Kompensationsstrategien. Therapeuten übernehmen dabei die Rolle des Behandlers und Begleiters. Eine enge Zusammenarbeit mit Zahnärzten, Logopäden und Stimmtherapeuten ist essenziell. Grundlegende wie auch vertiefende manuelle und funktionelle Techniken werden praxisorientiert vermittelt, um die Kommunikation und Zusammenarbeit im therapeutischen Netzwerk zu stärken. Kursinhalte Sinnes- und Funktionssysteme rund um das Kiefergelenk verstehen Detaillierte funktionelle Anatomie des Kiefergelenks differenzieren Akute Schmerzpatienten und Mundöffnungsstörungen sicher befunden und behandeln Orientierung und Palpation extraoral und intraoral Zusammenhänge zwischen Kopfgelenken, Kiefergelenken und BWS erkennen Befundorientierte Behandlungsstrategien entwickeln Grundlagen und Red Flags aus der Zahnmedizin Schienenversorgung: Prinzipien und Anwendung Kausystem, Schluckreaktion und funktionelle Verbindungen Kommunikation mit Zahnärzten zu Abrechnung und Therapieberichten Messung und Dokumentation der Kiefergelenksbeweglichkeit Diese Weiterbildung berechtigt zur Teilnahme am Lehrgang Fachtherapeut Neuroorthopädisch – Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC). Zusammenfassend bietet diese Weiterbildung einen fundierten Einblick in die komplexen Zusammenhänge der CMD. Dabei werden diagnostische und therapeutische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt, Logopäden und Stimmtherapeuten gestärkt.
Dieser Präsenzkurs erfüllt die Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen und ist zum Erwerb der Abrechnungsposition „KG Gerät“ zugelassen. Die Veranstaltung wendet sich an Fachkräfte, die ihre methodischen Fähigkeiten im Umgang mit Trainingsgeräten vertiefen möchten. Im Rahmen des Intensivseminar KG Gerät erwerben Teilnehmende fundierte Kenntnisse in Trainings- und Bewegungslehre sowie in Belastungsnormativen und Ausdauertests. Dozentinnen und Dozenten führen Demonstrationen an modernen Sequenzgeräten durch und gewährleisten eine persönliche Betreuung in kleinen Gruppen. Aufbauend darauf vermittelt die Fortbildung Trainingsplanerstellung anhand praxisnaher Fallbeispiele einen klar strukturierten Leitfaden zur Erstellung effektiver Trainingspläne – stets mit Blick auf die Integration in den Therapiealltag. Ein Schwerpunkt liegt auf der unmittelbaren Anwendung: Das Seminar funktionelles Training verknüpft das Ebenenmodell des INOMT mit funktionellen Übungen und zeigt, wie gezielte Reize etwa Arthrose-Symptome und das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen können. Im Seminar Belastungsnormativa Ausdauertest werden standardisierte Verfahren zur objektiven Leistungsmessung vorgestellt und praktisch erprobt. Durch unmittelbares Anwenden und direktes Feedback festigen die Teilnehmenden ihr Verständnis und erlernen eine nachvollziehbare Dokumentation von Trainingsfortschritten. Allgemeine Trainingsgrundlagen (Trainings- und Bewegungslehre, Belastungsnormativa, Ausdauertest) Praktische Umsetzung (Trainingsplanerstellung anhand von Fallbeispielen, Übungen an Sequenzgeräten und funktionelles Training) Einflussmöglichkeiten im Training auf Arthrose, das vegetative Nervensystem und das Ebenenmodell des INOMT Teil 1: 2 Tage innerhalb der Ausbildung MT Teil 2: 2 Tage nach Abschluss des Kurses WS1 Die Lehrinhalte werden von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten aus Klinik und Praxis vermittelt. In modernen Seminarräumen mit aktueller Gerätschaft bieten interaktive Workshops Gelegenheit, das theoretisch erlernte Wissen direkt anzuwenden. Ergänzende Schulungsunterlagen und Leitfäden stehen allen Teilnehmenden als praxisnahes Nachschlagewerk zur Verfügung. Der intensive Austausch in Kleingruppen fördert individuelle Betreuung, gezielte Rückmeldungen und einen wertvollen fachlichen Dialog. Eine abschließende Reflexion der Lernergebnisse unterstützt den erfolgreichen Transfer des Gelernten in den eigenen Arbeitsalltag. Mit dieser Präsenz-Fortbildung erweitern die Teilnehmenden ihr methodisches Spektrum im therapeutischen Geräteeinsatz nachhaltig. Die Verzahnung von Theorie, praktischer Umsetzung und fachlichem Austausch schafft eine fundierte Basis für den beruflichen Alltag. Alle Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Zertifikat, das ihre erworbenen Kompetenzen offiziell bestätigt und das professionelle Profil dauerhaft stärkt.
Entdecken Sie die Kunst der heilenden Berührung Möchten Sie Ihr therapeutisches Repertoire erweitern und Patienten noch ganzheitlicher begleiten?Die Ausbildung zum Jin Shin Do® Acupressurist eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Akupressur mit Elementen der Körperpsychotherapie und Atemarbeit zu verbinden – für tiefe Entspannung, Schmerzlinderung und energetische Balance. Beim Infoabend erfahren Sie: Grundprinzipien und Wirkungsweise von Jin Shin Do® Aufbau, Inhalte und Ablauf der Ausbildung Praxiserfahrungen und Anwendungsmöglichkeiten in der Physiotherapie und Körperarbeit Voraussetzungen, Kosten und Zertifizierung Für wen geeignet Physiotherapeut:innen, Körpertherapeut:innen, Heilpraktiker:innen oder alle, die an einer professionellen Ausbildung in Jin Shin Do® interessiert sind. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über diese ganzheitliche Methode zu erfahren und entscheiden Sie, ob die Jin Shin Do® Ausbildung Ihr nächster Schritt in der therapeutischen Arbeit sein kann. Sie möchten Jin Shin Do® in einer Präsenzveranstaltung kennenlernen und am eigenen Leib erspüren, wie es sich Jin Shin Do® („Der Weg des mitfühlenden Geistes“) anfühlt? Dann ist der Kurzworkshop Grundlagen der Jin Shin Do® Akupressur genau die richtige Veranstaltung für Sie. Lernen Sie unsere Dozentin Katrin Schulz persönlich kennen und lassen Sie sich von ihrer Begeisterung für Jin Shin Do® anstecken.
Praktische Übungen und die Beschäftigung mit Anatomie und Physiologie greifen in diesem Einstiegskurs ineinander. Am MFZ Hannover vermittelt Teil 1 der Cranio-Sacral-Therapie die Grundlagen einer nichtinvasiven manuellen Vorgehensweise. Die Präsenzveranstaltung richtet sich an Physiotherapeuten, Ärzte und Osteopathen. Im Zentrum steht das craniosacrale System, dessen Gleichgewicht und Funktion innerhalb des vorgestellten Behandlungskonzepts unterstützt werden sollen. Die Teilnehmenden erarbeiten zunächst, wie die anatomischen Strukturen des Systems aufgebaut sind und welche physiologischen sowie funktionellen Zusammenhänge behandelt werden. Daneben wird die historische Entwicklung der Osteopathie und der Cranio-Sacral-Therapie nachvollzogen. Der Blick auf die Entstehung manueller Techniken ergänzt so das Wissen über die Körperstrukturen und ordnet den vermittelten Ansatz fachlich ein. Die Palpation bildet einen zentralen Bezug zwischen Theorie und Praxis. Im Unterricht wird geübt, Schädelnähte und einzelne Knochen präzise zu ertasten. Zu den weiteren praktischen Inhalten gehören Vorgehensweisen an Schädelknochen, intrakranialen Membranen und Fontanellen. Die Weiterbildung Cranio-Sacral-Therapie verbindet diese Anwendungsthemen mit den zuvor behandelten Grundlagen. Anatomische Orientierung und manuelle Techniken werden dadurch im Zusammenhang erarbeitet. Inhalte des ersten Kursteils Geschichtliche Entwicklung von Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie Anatomie und Physiologie sowie die Funktion des craniosacralen Systems Palpation einzelner Knochen und der Schädelnähte Techniken der manuellen Schädelknochenbehandlung Behandlung der innerhalb des Schädels gelegenen Membranen Manuelle Techniken zur Behandlung von Fontanellen Grundlage einer vierteiligen Reihe Teil 1 eröffnet eine modular aufgebaute Kursreihe mit insgesamt vier Abschnitten. Die vermittelten Basiskenntnisse bilden den Ausgangspunkt für den fortlaufenden Lernprozess. Im Rahmen der Osteopathie-Ausbildung der INOMT werden die Kursstunden anerkannt. Die Hannoveraner Kursseite weist 40 Fortbildungspunkte aus. Theorie und praktische Übungseinheiten werden innerhalb dieses ersten Teils systematisch miteinander verbunden. Durch das Lernen vor Ort lassen sich die erläuterten Vorgehensweisen unmittelbar erproben. Der persönliche Austausch ergänzt die praktische Arbeit und unterstützt die Vertiefung der Inhalte. So bleiben die historische Entwicklung, das Verständnis des craniosacralen Systems und die palpatorischen Fertigkeiten aufeinander bezogen. Der Einstieg legt damit die fachliche und praktische Basis für die weitere Arbeit mit dem vermittelten Konzept.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar. Dieser Kurs vermittelt einen praxisnahen Einblick in die Triggerpunkttherapie und zeigt, wie myofasziale Triggerpunkte und Tenderpoints gezielt erkannt und behandelt werden können. Solche lokal druckempfindlichen Muskelverhärtungen sind häufig mit ausstrahlenden Schmerzen verbunden und spielen in vielen Beschwerdebildern des Bewegungsapparates eine zentrale Rolle. Die Teilnehmenden lernen, wie Triggerpunkte entstehen, wie sie sicher aufgefunden werden und welche diagnostischen und therapeutischen Schritte für eine wirksame Behandlung erforderlich sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung funktioneller Behandlungstechniken mit myofaszialen Ansätzen, um das Störpotenzial der Triggerpunkte gezielt zu reduzieren. Die Fortbildung kombiniert theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Anwendungen und vermittelt mobilisierende Weichteiltechniken, die direkt in den therapeutischen Alltag integriert werden können. Durch den hybriden Aufbau ist der Kurs sowohl online als auch in Präsenz belegbar. Kursinhalte Befund, Diagnostik und Behandlung Grundlagen der Triggerpunkttherapie Entstehung und Auffinden von Triggerpunkten Funktionelle Behandlungstechniken in Verbindung mit myofaszialen Techniken Deaktivierung des Störpotenzials von Triggerpunkten Behandlung mit mobilisierenden Weichteiltechniken Hinweise zum Hybrid-Format Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen. Bitte laden Sie die App vorab auf Ihren Desktop und informieren Sie sich kurz über die Nutzung. Das Herunterladen der App ist entscheidend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon müssen vorhanden sein. Bitte seien Sie spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum. Praktische Inhalte können optisch gezeigt und vorgeführt werden, jedoch vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und wie Präsenz-Teilnehmende ihre Fragen und Antworten in den Raum stellen. Da der Referent während des Unterrichts nicht auf den Chat achten kann, wird darum gebeten, das Mikrofon zu nutzen.
Ventrikeltechniken, die reziproke Spannungsmembran und die Behandlung des Viszerocraniums bilden zentrale Themen dieses dritten Kursteils am MFZ Hannover. Erfahrene Fachkräfte aus dem osteopathischen Bereich vertiefen hier ihre Kenntnisse der Cranio-Sacral-Therapie. Als Zielgruppen nennt die Kursseite Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Osteopathen und Ärzte. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und verbindet theoretische Inhalte mit praktischen Übungen. Ausgangspunkt ist die Beschäftigung mit den anatomischen, physiologischen und biomechanischen Zusammenhängen des craniosacralen Systems. Dessen Aufbau wird im Hinblick auf weiterführende diagnostische und praktische Anwendungen betrachtet. Osteopathische Untersuchungsmethoden und spezifische Beurteilungskriterien ergänzen diese Grundlagen. Innerhalb der Weiterbildung Cranio-Sacral-Therapie wird erläutert, wie Störungen im System im Rahmen des gelehrten Ansatzes untersucht und mit sanften, nichtinvasiven manuellen Verfahren behandelt werden. Die Arbeit am venösen beziehungsweise sinusidalen System und an intraossären Dysfunktionen erweitert das Behandlungsspektrum. Beim Viszerocranium liegt der Fokus auf Vomer, Os palatinum und Os ethmoidale. Hinzu kommen Techniken für die reziproke Spannungsmembran und die Ventrikelarbeit. Anatomisches Wissen und praktische Vorgehensweisen werden dabei aufeinander bezogen. Inhalte des dritten Teils Anatomie und Physiologie mit biomechanischer Betrachtung des craniosacralen Systems Osteopathische Methoden der Untersuchung Techniken zur Behandlung des venösen und sinusidalen Systems Behandlungsmöglichkeiten bei intraossären Dysfunktionen Behandlung des Viszerocraniums einschließlich Vomer, Os palatinum und Os ethmoidale Manuelle Arbeit an der reziproken Spannungsmembran Techniken im Bereich der Ventrikelarbeit Über diese Kerninhalte hinaus wird die Analyse viszeraler Dysfunktionen mit spezifischen Ventrikeltechniken verbunden. Die anatomische Vertiefung ergänzt die craniosacrale Analyse und hilft dabei, die behandelten Themen im Zusammenhang zu betrachten. Theorie und Praxis bilden somit einen gemeinsamen Rahmen für die Erweiterung der Untersuchungs- und Behandlungskompetenzen. Einordnung in die Ausbildung Teil 3 gehört zu einer Reihe mit insgesamt vier aufeinander aufbauenden Modulen. Die Unterrichtsstunden werden im Rahmen der INOMT-Ausbildung anerkannt.Die modulare Struktur ordnet die Inhalte in einen fortlaufenden fachlichen Lernprozess ein. Durch praktische Übungen und persönlichen Austausch werden Untersuchung, Beurteilung und manuelle Anwendung miteinander verbunden. Im Mittelpunkt steht das vertiefte Verständnis der craniosacralen Strukturen und der Techniken, die innerhalb des Kurskonzepts für die berufliche Praxis vermittelt werden.
HWS/BWS Aufbaukurs – Problem Solving spezielle Problemlösungen (obere Extremität) Die Teilnehmenden vertiefen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in Untersuchung und Behandlung mit dem McKenzie-Konzept bei Patient:innen mit zervikalen und thorakalen Beschwerden. Sie lernen, definierte klinische Bilder differenzialdiagnostisch sicher abzugrenzen, übertragen die Prinzipien auf muskuloskelettale Beschwerden der oberen Extremität und wenden Untersuchungs- sowie Behandlungsstrategien patientengerecht an. Kursinhalte Erarbeiten von Problemlösungsstrategien und manuellen Techniken an HWS und BWS Klinische Mustererkennung durch die Analyse von Fallbeispielen Zervikale Instabilität Identifikation von Patient:innen mit eingeschränktem Rehabilitationspotenzial (psychosoziale Faktoren, „Yellow Flags“) Differenzialdiagnose der HWS Aktuelle wissenschaftliche Literatur zu den Kursinhalten Transfer der McKenzie-Prinzipien auf periphere Gelenkstörungen der oberen Extremität Klinische Untersuchung peripherer Gelenke Einteilung in klinische Subgruppen Management häufiger peripherer Gelenkstörungen, u. a. Impingement, „Tennisellenbogen“, Frozen Shoulder Untersuchung und Behandlung von Patient:innen durch die Kursleitung
Die Reihenfolge Hand, Ellenbogen, Schulter ist unbedingt einzuhalten! In diesem Präsenzkurs der Manuellen Therapie erhalten die Teilnehmer eine fundierte Einführung in die grundlegenden Prinzipien sowie in weiterführende Behandlungstechniken. Der Kurs verknüpft theoretisch erarbeitetes Wissen mit intensiven Praxisübungen, die sich an den neuesten wissenschaftlichen Standards orientieren. Im Rahmen der Weiterbildung Manuelle Therapie Schulter werden traditionelle Inhalte mit modernen Innovationsansätzen kombiniert, um eine dauerhafte fachliche Exzellenz zu gewährleisten. Der Kurs legt großen Wert auf eine praxisorientierte Wissensvermittlung. Durch einen klar strukturierten Ausbildungsplan werden wesentliche Themenbereiche systematisch erschlossen. Dabei fließen Aspekte des bio-kybernetischen Weiterbildung sowie fundierte Inhalte aus der Neurophysiologie ein, welche für das tiefere Verständnis unabdingbar sind. Im Seminar Anatomische Palpation werden die Teilnehmer im korrekten Umgang mit Palpationstechniken geschult, während in der Fortbildung Bindegewebsphysiologie detaillierte Einblicke in die Funktionsweise des Bindegewebes vermittelt werden. Zusätzliche Elemente aus den Bereichen Fachseminar, Fortbildungs Kurs, Global Seminar und Lokal Seminar ergänzen den Lehrplan, um den speziellen Anforderungen eines Präsenzkurses gerecht zu werden. Kursinhalte: Funktionelle Besonderheiten der Schulter Anatomie, Palpation Pathologien Manualtherapeutische Untersuchung und Behandlungstechniken Neurophysiologische Zusammenhänge Teil 3 Ausbildungsaufbau: Teil 1: Hand Teil 2: Ellenbogen Teil 3: Schulter Weitere Module: Handreha Grundkurs, Handreha Aufbaukurs, Manuelle Therapie Hand, Manuelle Therapie Ellenbogen, Manuelle Therapie Schulter, Schienenbau Dieser Kurs bildet einen integralen Bestandteil der Ausbildung zum „Zertifizierten Handtherapeuten“ und baut auf den bereits vermittelten Kenntnissen der Manuellen Therapie für Hand und Ellenbogen auf. Durch den konsequent praxisbezogenen Unterricht wird sichergestellt, dass die vermittelten Techniken effektiv und zielgerichtet angewendet werden können. Das umfassende Kurskonzept verbindet theoretische Grundlagen mit praktischen Fertigkeiten, wobei der interaktive Austausch und die individuelle Förderung im Mittelpunkt stehen, um ein ausgewogenes Lernumfeld zu schaffen. Zusammenfassend vermittelt diese Weiterbildung Manuelle Therapie Schulter nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern bereitet die Teilnehmer auch darauf vor, komplexe manuelle Behandlungstechniken souverän umzusetzen. Der Fokus liegt auf praxisrelevanten und aktuellen wissenschaftlichen Inhalten, die in einem strukturierten und nachhaltigen Ausbildungsformat präsentiert werden.
Fachtherapeut für Neuroorthopädisch-Interdisziplinäre CMD Therapie – NIC Das Ziel dieser Weiterbildung ist es, über ein ganzheitliches Screening, Funktionsdiagnostik und funktionelle Behandlungsansätze, ergänzt durch Schienentherapie und anhand diverser Fallbeispiele, akute und chronische Kieferbeschwerden sowie deren Folgen zu behandeln. Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen der Kiefergelenke. Zur Einordnung des Krankheitsbildes CMD ist die Betrachtung der komplexen zugrundeliegenden Anatomie unerlässlich. Der craniomandibuläre Bereich beherbergt alle Sinnessysteme und unterliegt im faziooralen Bereich einer einzigartigen Biomechanik. Durch Verbindungen rund um das Zungenbein, ligamentäre Kommunikation sowie faziale und lymphale Strukturen ist es nicht möglich, das Kiefergelenk isoliert zu betrachten. Es wirkt regulierend auf Balance, Afferenzen und Dysfunktionen im Körper und kann Kompensationen bis in die Peripherie auslösen. Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Schwindel, Gangstörungen und Dysphagien zählen zum CMD-Komplex und erfordern ein tiefes Verständnis für Embryologie, Biomechanik und Kompensationsstrategien. Der Therapeut agiert hierbei als Behandler und Begleiter. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist die enge interdisziplinäre Kommunikation, insbesondere mit Zahnärzten, Logopäden und Stimmtherapeuten, sowie das Erlernen grundlegender und erweiterter Therapieansätze. Interdisziplinäres Clinical Reasoning in der CMD-Therapie Der Kurs beinhaltet vertiefende fachspezifische Funktionsdiagnostik mit Schwerpunkt auf Fallbeispielen. Ein besonderer Fokus liegt auf gezielter interdisziplinärer Kommunikation sowie Clinical Reasoning, um eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen. POL-orientiertes Clinical Reasoning wird in Kleingruppen an Probanden durchgeführt, um theoretische Inhalte praxisnah umzusetzen. Die Teilnehmenden lernen die Bedeutung und Wechselwirkung der basalen Okklusion im Zusammenhang mit Statik, Feedbacksystemen und Ansteuerungsprozessen kennen. Zusätzlich werden funktionelle Anatomie der Hirnnerven sowie die Interpretation des Schluckaktes vertieft. Praktische Übungen zur Okklusionstestung und zur Kontrolle der Schienenversorgung in statischer und dynamischer Okklusion sind Bestandteil des Kurses. Strategien zur Erkennung und Beeinflussung von Chronifizierungsprozessen bei CMD werden ebenso erarbeitet wie Aspekte der Leistungssteigerung im Sport und in der Musik durch Einflussnahme auf das craniomandibuläre System. Kursinhalte Fachärztliche Funktionsdiagnostik anhand von Fallbeispielen Einfluss und Wechselwirkung der basalen Okklusion auf Statik, Feedbacksysteme und Ansteuerung Vertiefung der funktionellen Anatomie der Hirnnerven und Interpretation des Schluckaktes Testung der Okklusion und Kontrolle der Schienenversorgung (statisch und dynamisch) Gezielte interdisziplinäre Kommunikation und Clinical Reasoning Erkennen und Beeinflussen von Chronifizierungen bei CMD Leistungssteigerung im Sport und in der Musik durch CMD-Therapie POL-orientiertes Clinical Reasoning am Probanden in Kleingruppen Voraussetzung CMD-Therapeut mit Zertifikat Vergleichbare CMD-Weiterbildung (mindestens 25 UE) NIC-Modul „Wechselwirkungen Kiefer“
Die Stunden sind anerkannt für die Osteopathie-Ausbildung des INOMT. Teil 2 der Weiterbildung Fasziale Therapie des INOMT in Hannover verbindet die Wiederholung grundlegender Konzepte mit der Vertiefung regionaler und systemischer Zusammenhänge. Anatomische Schwerpunkte sind die obere Extremität, der Thorax sowie Hals und Kopf. Der Kurs wird als Präsenzseminar durchgeführt, an dem die Teilnehmenden vor Ort in Hannover teilnehmen. Im Mittelpunkt steht ein anatomischer Ansatz: Spezifische pathologische Veränderungen der Faszien und des Bindegewebes werden darin als Ursache von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen betrachtet. Das im gesamten Körper vorhandene Fasziennetz erhält dessen strukturelle und funktionelle Integrität. Es verbindet die Körperteile zu einem Ganzen und trägt dazu bei, dass sie zusammenarbeiten. Die Fasziale Therapie des INOMT berücksichtigt im biokybernetischen Konzept unterschiedliche Wechselbeziehungen. Biomechanische Funktionsstörungen werden dazu mit energetischen, neurovegetativen, informativen und biokybernetischen Dysfunktionen zusammen betrachtet. Dieser ganzheitliche Blick bildet den konzeptionellen Rahmen für die Auseinandersetzung mit dem faszialen System in der Physiotherapie. Ergänzend beschreibt die Kursvorlage die Beteiligung von Faszien an hämodynamischen, biochemischen und trophischen Prozessen. Als Matrix ermöglichen sie interzelluläre Kommunikation. Auch ihre Bedeutung für die Immunabwehr gegen Krankheitserreger und als Grundlage der Gewebeheilung nach Verletzungen gehört zu dieser Darstellung. Die Betrachtung reicht damit über die mechanischen Eigenschaften des faszialen Netzwerks hinaus. Inhaltliche Schwerpunkte von Teil 2 Wiederholung der Grundgedanken der faszialen Therapie Faszienanatomie der oberen Extremität, des Thorax, des Halses und des Kopfes Informationssysteme des faszialen Systems Fasziale Betrachtung der Meridiane und Akupunkte Venolymphatische und hämodynamische Störungen Positive und negative Einflussfaktoren auf das fasziale System Korrelationen zum viszeralen, kraniosakralen und energetischen System Neurophysiologie des faszialen Systems Bindegewebsphysiologie mit Schwerpunkt Kollagensynthese Bindegewebige Segmenttherapie und Bindegewebszonen Techniken und Pathologien der oberen Extremität, des Thorax und des Kopfes Vertiefung und Behandlung der faszialen Ketten Fasziendehnung im Vergleich zur Muskeldehnung Die Fortbildung Faszientherapie in Hannover führt Themen der Faszienanatomie und Bindegewebsphysiologie mit regionalen Techniken und Pathologien zusammen. Faszienketten werden vertiefend betrachtet und behandelt; zugleich werden Verbindungen zum viszeralen, kraniosakralen und energetischen System aufgegriffen. Gemeinsam mit den Informationssystemen und der Neurophysiologie ergeben diese Inhalte den thematischen Rahmen des zweiten Kursteils.
Diese Fortbildung in Manueller Therapie basiert auf einem innovativen biokybernetischen Konzept sowie auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Kurs verbindet theoretisches Fachwissen mit praxisorientierten Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse neurophysiologischer Prozesse und der Bedeutung des Bindegewebes, wodurch eine ganzheitliche Sicht auf den Patienten ermöglicht wird. Die Ausbildung ist in klar strukturierte Module gegliedert, die den Lernstoff verständlich aufbereiten. Teilnehmende besuchen Seminare wie „Manuelle Grundlagen“ oder „Manualpraktiken“ und vertiefen ihr Wissen durch spezielle Module, etwa zur Fortbildung Manuelle Techniken oder Weiterbildung Biokybernetik Methoden. Der systematische Aufbau unterstützt einen stetigen Lernfortschritt und sichert die nachhaltige Vertiefung des Fachwissens. Kursinhalte Biokybernetisches Konzept mit aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen Qualifizierung zur eigenständigen Abrechnungsfähigkeit in der Manuellen Therapie Einbindung neurophysiologischer und bindegewebsbezogener Aspekte Ganzheitliche Patientenbetrachtung als Leitprinzip Ausbildungsaufbau / Kursmodule EX1 / Schulter, Ellbogen – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € EX2 / Hand, Hüfte – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € EX3 / Knie, Fuß – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € WS1 / ISG, LWS – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € WS2 / BWS, Rippen – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € WS3 / HWS, Kopfgelenke – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € Theorieunterricht – 2 Tage [20 FP] – 280,00 € KG-Gerät 4 – 40 FP (freiwillig und nicht im Kurspreis enthalten, nach WS1 möglich) – 290,00 € Refresher – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € (freiwillig und nicht im Kurspreis enthalten) Examen – 3 Tage – 560,00 € (separat und nicht im Kurspreis enthalten; nach 2 Jahren bzw. innerhalb von 4 Jahren) Gesamtstundenzahl: 400 (inklusive Refresher und Examen) Termine: H-MT2703 EX1 2703 Do-Mi 16.–20.12.2027 EX2 2703 Mo–Fr 01.–05.05.2028 EX3 2703 Mi–So 20.–24.09.2028 WS1 2703 Do–Mo 08.–12.01.2029 WS2 2703 Mi–So 16.–20.05.2029 WS3 2703 Mi–So 27.-31.08.2029 TH 2703 Sa–So 10.–11.03.2029 PV 2703 Mo–Fr 28.–29.08.2029 (separate Anmeldung) EXA 2703 Mo–Mi 30.–31.08.2029 (separate Anmeldung) Zusammenfassung Die Weiterbildung vermittelt eine umfassende Qualifikation in der Manuellen Therapie. Das modulare Programm kombiniert theoretisches Wissen mit praktischen Übungen und stellt sicher, dass die Inhalte über einen Zeitraum von zwei bis vier Jahren kontinuierlich erlernt und angewendet werden können. Dadurch entsteht eine solide Grundlage, um evidenzbasierte Therapiekonzepte in den beruflichen Alltag zu integrieren und die fachliche Kompetenz nachhaltig auszubauen.
Ziel ist es, durch ein ganzheitliches Screening, Funktionsdiagnostik und funktionelle Behandlungsansätze – ergänzt durch Schienentherapie und zahlreiche Fallbeispiele – akute sowie chronische Kieferbeschwerden und deren Folgen gezielt zu behandeln. Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen im Bereich der Muskel- und Gelenkfunktionen der Kiefergelenke. Das Krankheitsbild der CMD ist komplex und erfordert ein tiefes Verständnis der zugrundeliegenden Anatomie. Der craniomandibuläre Bereich integriert alle Sinnessysteme und weist im faziooralen Raum eine einzigartige Biomechanik auf. Aufgrund der Verbindungen rund um das Zungenbein, der ligamentären Strukturen sowie der fazialen und lymphatischen Kommunikation lässt sich das Kiefergelenk nicht isoliert betrachten. Es sorgt für Balance und beeinflusst über afferente Reize und Kompensationsmuster den gesamten Körper – bis hin zu den Füßen. Typische Symptome wie Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Geräusche, Schwindel, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen zählen zum CMD-Komplex. Eine erfolgreiche Behandlung erfordert interdisziplinäres Wissen und ein fundiertes Verständnis von Embryologie, Biomechanik und Kompensationsstrategien. Therapeuten übernehmen dabei die Rolle des Behandlers und Begleiters. Eine enge Zusammenarbeit mit Zahnärzten, Logopäden und Stimmtherapeuten ist essenziell. Grundlegende wie auch vertiefende manuelle und funktionelle Techniken werden praxisorientiert vermittelt, um die Kommunikation und Zusammenarbeit im therapeutischen Netzwerk zu stärken. Kursinhalte Sinnes- und Funktionssysteme rund um das Kiefergelenk verstehen Detaillierte funktionelle Anatomie des Kiefergelenks differenzieren Akute Schmerzpatienten und Mundöffnungsstörungen sicher befunden und behandeln Orientierung und Palpation extraoral und intraoral Zusammenhänge zwischen Kopfgelenken, Kiefergelenken und BWS erkennen Befundorientierte Behandlungsstrategien entwickeln Grundlagen und Red Flags aus der Zahnmedizin Schienenversorgung: Prinzipien und Anwendung Kausystem, Schluckreaktion und funktionelle Verbindungen Kommunikation mit Zahnärzten zu Abrechnung und Therapieberichten Messung und Dokumentation der Kiefergelenksbeweglichkeit Diese Weiterbildung berechtigt zur Teilnahme am Lehrgang Fachtherapeut Neuroorthopädisch – Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC). Zusammenfassend bietet diese Weiterbildung einen fundierten Einblick in die komplexen Zusammenhänge der CMD. Dabei werden diagnostische und therapeutische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt, Logopäden und Stimmtherapeuten gestärkt.
Der Integrationskurs kann nach erfolgreicher Absolvierung des Grundkurses und eines Aufbaukurses belegt werden. Er vertieft die bisherigen Inhalte der Myofascial-Release-Ausbildung und legt den Schwerpunkt auf die funktionellen Zusammenhänge der Wirbelsäule innerhalb des myofaszialen Systems. Im Mittelpunkt steht die Beweglichkeit und Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule. Dabei werden insbesondere die Beziehungen zwischen Wirbelsäule, Kopf, Nacken und Thorax sowie skoliotische Veränderungen betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wiederherstellung eines funktionellen, kontralateralen Gangbildes. Zu Beginn des Kurses erfolgt eine Strukturanalyse aus myofaszialer Sicht. Auf dieser Grundlage werden gezielte Behandlungsansätze erarbeitet, um myofasziale Spannungsmuster zu erkennen und funktionelle Zusammenhänge differenziert zu beurteilen. Kursinhalte: Strukturanalyse aus myofaszialer Sicht Funktionsweise der kurzen spinalen Rotatoren Behandlung des transversospinalen Systems der Rückenmuskulatur Myofasziale Arbeit am M. multifidus Behandlung der Endothorakalfaszie Behandlung der Transversalfaszie Myofasziale Beziehungen zwischen Kopf, Nacken und Thorax Cranio-mandibuläre Behandlung Behandlung des M. masseter Behandlung der Temporalis-Faszie Behandlung der Mm. pterygoidei Myofasziale Arbeit an der Wirbelsäule bei Skoliosen Funktionelle Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule und Gangbild Reetablierung eines kontralateralen Gangbildes Der Integrationskurs, durchgeführt im MFZ Hannover, verbindet die bereits erlernten myofaszialen Techniken zu einem übergeordneten Behandlungskonzept. Die Teilnehmenden erweitern damit ihre Fähigkeit, komplexe Spannungsmuster rund um Wirbelsäule, Kopf, Thorax und Becken funktionell zu analysieren und gezielt in die therapeutische Arbeit einzubeziehen.
Die Behandlung der Querdiaphragmen, regulierende Techniken und die palpatorische Untersuchung bilden wesentliche Arbeitsfelder dieses zweiten Kursteils am MFZ Hannover. Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Osteopathen und Ärzte vertiefen ihre Kenntnisse in der Cranio-Sacral-Therapie vor Ort in Präsenz. Anatomische, physiologische und biomechanische Grundlagen werden dabei mit der praktischen Vermittlung sanfter, nichtinvasiver Methoden verbunden. Im Verlauf der Weiterbildung Cranio-Sacral-Therapie geht es sowohl um manuelle Fertigkeiten als auch um das Verständnis der Zusammenhänge im craniosacralen System. Die vorgestellten Techniken sind innerhalb des Kursansatzes auf dessen Regulierung ausgerichtet. Palpatorische Untersuchungsmethoden ergänzen die Beschäftigung mit Anatomie und Biomechanik. Außerdem wird die Bedeutung der craniosacralen Arbeit innerhalb der Osteopathie erläutert und im Rahmen der osteopathischen Synthese eingeordnet. Die praktische Arbeit umfasst spezifische Behandlungstechniken der Querdiaphragmen und Vorgehensweisen bei Dysfunktionen der Synchondrosis sphenobasilaris. Dazu kommen regulierende und ausgleichende Methoden wie die CV-4-Technik sowie Unwinding-Techniken. Theoretische Erläuterungen und praktische Anwendung werden aufeinander bezogen, damit die einzelnen Inhalte innerhalb des vermittelten Behandlungskonzepts nachvollziehbar bleiben. Inhalte des zweiten Teils Anatomie und Physiologie mit biomechanischer Betrachtung des craniosacralen Systems Manuelle Untersuchung mithilfe palpatorischer Methoden Einordnung craniosacraler Techniken in das osteopathische Gesamtverständnis Behandlungsverfahren für die Querdiaphragmen Funktionsstörungen im Bereich der Synchondrosis sphenobasilaris Regulation und Ausgleich durch Techniken wie die CV-4-Technik Unwinding-Techniken in der praktischen Arbeit Die vier aufeinander aufbauenden Kurse Kurs 1: Einführung und Vermittlung craniosacraler Basiskenntnisse Kurs 2: Vertiefung der palpatorischen Untersuchung und physiologischer Zusammenhänge Kurs 3: Verbindung theoretischer Ansätze mit dem osteopathischen Konzept durch Synthese Kurs 4: Spezialisierung und vertiefte Behandlungspraxis, besonders an den Querdiaphragmen Damit reicht die fachliche Vertiefung von der Untersuchung über biomechanische Zusammenhänge bis zur manuellen Anwendung. Die osteopathische Einordnung führt diese Bereiche zusammen. Im Vordergrund stehen das Verständnis der gelehrten Vorgehensweisen und deren Anwendung innerhalb der craniosacralen Arbeit im beruflichen Alltag.
Dieser Präsenzkurs erfüllt die Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen und ist zum Erwerb der Abrechnungsposition „KG Gerät“ zugelassen. Die Veranstaltung wendet sich an Fachkräfte, die ihre methodischen Fähigkeiten im Umgang mit Trainingsgeräten vertiefen möchten. Im Rahmen des Intensivseminar KG Gerät erwerben Teilnehmende fundierte Kenntnisse in Trainings- und Bewegungslehre sowie in Belastungsnormativen und Ausdauertests. Dozentinnen und Dozenten führen Demonstrationen an modernen Sequenzgeräten durch und gewährleisten eine persönliche Betreuung in kleinen Gruppen. Aufbauend darauf vermittelt die Fortbildung Trainingsplanerstellung anhand praxisnaher Fallbeispiele einen klar strukturierten Leitfaden zur Erstellung effektiver Trainingspläne – stets mit Blick auf die Integration in den Therapiealltag. Ein Schwerpunkt liegt auf der unmittelbaren Anwendung: Das Seminar funktionelles Training verknüpft das Ebenenmodell des INOMT mit funktionellen Übungen und zeigt, wie gezielte Reize etwa Arthrose-Symptome und das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen können. Im Seminar Belastungsnormativa Ausdauertest werden standardisierte Verfahren zur objektiven Leistungsmessung vorgestellt und praktisch erprobt. Durch unmittelbares Anwenden und direktes Feedback festigen die Teilnehmenden ihr Verständnis und erlernen eine nachvollziehbare Dokumentation von Trainingsfortschritten. Allgemeine Trainingsgrundlagen (Trainings- und Bewegungslehre, Belastungsnormativa, Ausdauertest) Praktische Umsetzung (Trainingsplanerstellung anhand von Fallbeispielen, Übungen an Sequenzgeräten und funktionelles Training) Einflussmöglichkeiten im Training auf Arthrose, das vegetative Nervensystem und das Ebenenmodell des INOMT Teil 1: 2 Tage innerhalb der Ausbildung MT Teil 2: 2 Tage nach Abschluss des Kurses WS1 Die Lehrinhalte werden von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten aus Klinik und Praxis vermittelt. In modernen Seminarräumen mit aktueller Gerätschaft bieten interaktive Workshops Gelegenheit, das theoretisch erlernte Wissen direkt anzuwenden. Ergänzende Schulungsunterlagen und Leitfäden stehen allen Teilnehmenden als praxisnahes Nachschlagewerk zur Verfügung. Der intensive Austausch in Kleingruppen fördert individuelle Betreuung, gezielte Rückmeldungen und einen wertvollen fachlichen Dialog. Eine abschließende Reflexion der Lernergebnisse unterstützt den erfolgreichen Transfer des Gelernten in den eigenen Arbeitsalltag. Mit dieser Präsenz-Fortbildung erweitern die Teilnehmenden ihr methodisches Spektrum im therapeutischen Geräteeinsatz nachhaltig. Die Verzahnung von Theorie, praktischer Umsetzung und fachlichem Austausch schafft eine fundierte Basis für den beruflichen Alltag. Alle Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Zertifikat, das ihre erworbenen Kompetenzen offiziell bestätigt und das professionelle Profil dauerhaft stärkt.
Der Prüfungsvorbereitungskurs bietet eine strukturierte Wiederholung der gesamten prüfungsrelevanten Themengebiete mit besonderer Berücksichtigung der Prüfungsschwerpunkte, inklusive Praxis-Übungen sowie schriftliche und mündlich-praktische Prüfungssimulationen. Bei dem Prüfungsvorbereitungskurs handelt es sich ab 2024 um einen Pflichtkurs, daher muss dieser vor dem Examen absolviert werden! Voraussetzung: E1, E2, THEO, W1, W2, Reha
Dieser Präsenzkurs erfüllt die Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen und ist zum Erwerb der Abrechnungsposition „KG Gerät“ zugelassen. Die Veranstaltung wendet sich an Fachkräfte, die ihre methodischen Fähigkeiten im Umgang mit Trainingsgeräten vertiefen möchten. Im Rahmen des Intensivseminar KG Gerät erwerben Teilnehmende fundierte Kenntnisse in Trainings- und Bewegungslehre sowie in Belastungsnormativen und Ausdauertests. Dozentinnen und Dozenten führen Demonstrationen an modernen Sequenzgeräten durch und gewährleisten eine persönliche Betreuung in kleinen Gruppen. Aufbauend darauf vermittelt die Fortbildung Trainingsplanerstellung anhand praxisnaher Fallbeispiele einen klar strukturierten Leitfaden zur Erstellung effektiver Trainingspläne – stets mit Blick auf die Integration in den Therapiealltag. Ein Schwerpunkt liegt auf der unmittelbaren Anwendung: Das Seminar funktionelles Training verknüpft das Ebenenmodell des INOMT mit funktionellen Übungen und zeigt, wie gezielte Reize etwa Arthrose-Symptome und das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen können. Im Seminar Belastungsnormativa Ausdauertest werden standardisierte Verfahren zur objektiven Leistungsmessung vorgestellt und praktisch erprobt. Durch unmittelbares Anwenden und direktes Feedback festigen die Teilnehmenden ihr Verständnis und erlernen eine nachvollziehbare Dokumentation von Trainingsfortschritten. Allgemeine Trainingsgrundlagen (Trainings- und Bewegungslehre, Belastungsnormativa, Ausdauertest) Praktische Umsetzung (Trainingsplanerstellung anhand von Fallbeispielen, Übungen an Sequenzgeräten und funktionelles Training) Einflussmöglichkeiten im Training auf Arthrose, das vegetative Nervensystem und das Ebenenmodell des INOMT Teil 1: 2 Tage innerhalb der Ausbildung MT Teil 2: 2 Tage nach Abschluss des Kurses WS1 Die Lehrinhalte werden von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten aus Klinik und Praxis vermittelt. In modernen Seminarräumen mit aktueller Gerätschaft bieten interaktive Workshops Gelegenheit, das theoretisch erlernte Wissen direkt anzuwenden. Ergänzende Schulungsunterlagen und Leitfäden stehen allen Teilnehmenden als praxisnahes Nachschlagewerk zur Verfügung. Der intensive Austausch in Kleingruppen fördert individuelle Betreuung, gezielte Rückmeldungen und einen wertvollen fachlichen Dialog. Eine abschließende Reflexion der Lernergebnisse unterstützt den erfolgreichen Transfer des Gelernten in den eigenen Arbeitsalltag. Mit dieser Präsenz-Fortbildung erweitern die Teilnehmenden ihr methodisches Spektrum im therapeutischen Geräteeinsatz nachhaltig. Die Verzahnung von Theorie, praktischer Umsetzung und fachlichem Austausch schafft eine fundierte Basis für den beruflichen Alltag. Alle Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Zertifikat, das ihre erworbenen Kompetenzen offiziell bestätigt und das professionelle Profil dauerhaft stärkt.
Der Prüfungsvorbereitungskurs bietet eine strukturierte Wiederholung der gesamten prüfungsrelevanten Themengebiete mit besonderer Berücksichtigung der Prüfungsschwerpunkte, inklusive Praxis-Übungen sowie schriftliche und mündlich-praktische Prüfungssimulationen. Bei dem Prüfungsvorbereitungskurs handelt es sich ab 2024 um einen Pflichtkurs, daher muss dieser vor dem Examen absolviert werden! Voraussetzung: E1, E2, THEO, W1, W2, Reha
Der Prüfungsvorbereitungskurs bietet eine strukturierte Wiederholung der gesamten prüfungsrelevanten Themengebiete mit besonderer Berücksichtigung der Prüfungsschwerpunkte, inklusive Praxis-Übungen sowie schriftliche und mündlich-praktische Prüfungssimulationen. Bei dem Prüfungsvorbereitungskurs handelt es sich ab 2024 um einen Pflichtkurs, daher muss dieser vor dem Examen absolviert werden! Voraussetzung: E1, E2, THEO, W1, W2, Reha