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Horst Renata

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N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Module 1/2: Kompaktkurs
Do. 10.12.2026 09:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Module 1/2: Kompaktkurs

Die N.A.P.®-Methode verbindet Erkenntnisse aus Orthopädie und Neurologie zu einem ganzheitlichen Bewegungskonzept. Funktionelle Aktivität dient als Grundlage, um Körperfunktionen zu verbessern und strukturelle Anpassungsprozesse anzuregen. Patientinnen und Patienten werden aktiv in den Lernprozess eingebunden. Als interdisziplinärer Ansatz wird N.A.P.® in zahlreichen therapeutischen Bereichen eingesetzt – von der neurologischen Rehabilitation bis hin zur sportphysiotherapeutischen Prävention. Der Kurs vermittelt, wie neurophysiologische Mechanismen und manualtherapeutische Techniken sinnvoll kombiniert werden. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzbilder: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Diagnosen: Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Endoprothetik, CMD Traumatische Verletzungen: Band-/Kapselschäden, Schleudertrauma, Plexusverletzungen Neurologische Störungen: Schlaganfall, MS, SHT, Parkinson Beeinträchtigte Vitalfunktionen: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist stark praxisorientiert (70 %). Theorieinhalte dienen unmittelbar der Anwendung am Patienten. Ausbildungsaufbau Modul 1: LWS, Becken & untere Extremität – 25 FP Modul 2: HWS, BWS, Kiefer & obere Extremität – 25 FP Modul 3: Klinisches Modul – 40 FP Inhalte Modul 1 Dynamischer Übergang vom Stand zur Fortbewegung Gangklassifikation nach N.A.P. Optimierte Hebe- und Bückmuster Eigentraining in variablen Trainingsformen Inhalte Modul 2 Greif- und Haltefunktionen Stütz- und Belastungsaktivitäten Kopf- und Schultergürtelkontrolle Selbsttraining für Alltag und Therapie

Kursnummer HNAP2602
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Gebühr: 760,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Module 1/2: Kompaktkurs
Mi. 13.01.2027 09:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Module 1/2: Kompaktkurs

Die N.A.P.®-Methode verbindet Erkenntnisse aus Orthopädie und Neurologie zu einem ganzheitlichen Bewegungskonzept. Funktionelle Aktivität dient als Grundlage, um Körperfunktionen zu verbessern und strukturelle Anpassungsprozesse anzuregen. Patientinnen und Patienten werden aktiv in den Lernprozess eingebunden. Als interdisziplinärer Ansatz wird N.A.P.® in zahlreichen therapeutischen Bereichen eingesetzt – von der neurologischen Rehabilitation bis hin zur sportphysiotherapeutischen Prävention. Der Kurs vermittelt, wie neurophysiologische Mechanismen und manualtherapeutische Techniken sinnvoll kombiniert werden. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzbilder: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Diagnosen: Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Endoprothetik, CMD Traumatische Verletzungen: Band-/Kapselschäden, Schleudertrauma, Plexusverletzungen Neurologische Störungen: Schlaganfall, MS, SHT, Parkinson Beeinträchtigte Vitalfunktionen: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist stark praxisorientiert (70 %). Theorieinhalte dienen unmittelbar der Anwendung am Patienten. Ausbildungsaufbau Modul 1: LWS, Becken & untere Extremität – 25 FP Modul 2: HWS, BWS, Kiefer & obere Extremität – 25 FP Modul 3: Klinisches Modul – 40 FP Inhalte Modul 1 Dynamischer Übergang vom Stand zur Fortbewegung Gangklassifikation nach N.A.P. Optimierte Hebe- und Bückmuster Eigentraining in variablen Trainingsformen Inhalte Modul 2 Greif- und Haltefunktionen Stütz- und Belastungsaktivitäten Kopf- und Schultergürtelkontrolle Selbsttraining für Alltag und Therapie

Kursnummer HNAP122701
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Gebühr: 760,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
PNF - anerkannter Grundkurs Weiterbildung PNF-Grundkurs
Sa. 06.02.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Weiterbildung PNF-Grundkurs

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf ausgerichtet, diese zu unterstützen. Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, dient sowohl dem Schutz der Körperstrukturen als auch der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus und bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann eingesetzt, wenn es erforderlich ist, und dort, wo es sinnvoll ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen: dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern überwiegend in den Faszien. dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um einen automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann. dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien sicherzustellen. dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen. die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig-diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und so die Gelenkstabilität gewährleisten. die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu erkennen, um Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen und diese möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus). Kursinformation – Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten bzw. Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein. Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als Krankengymnast oder Physiotherapeut verfügen. Der Teilnehmer muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei mindestens 15 Wochenstunden entsprechend länger nachweisen. Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden. Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten. Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden. Kursinhalte Modul 1 Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien (ICP, spastische Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetische (Athethosen) und hypokinetische (Parkinson) Syndrome). Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen. Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (Querschnitt, Schädelhirntrauma). Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten. Kursinhalte Modul 2 Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien (spastische Parese, Ataxie, periphere Parese, Schmerz/CRPS). Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifaktivitäten des kontralateralen Armes und für Transfers. Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuelle Tätigkeiten. Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten.

Kursnummer HPNF2701
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Gebühr: 1.040,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
Gelenkersatz untere Extremität – Von der OP zur Sicherheit Ganganalyse neu gedacht: Vom Gleichgewicht zur Sicherheit
Mo. 08.02.2027 10:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Ganganalyse neu gedacht: Vom Gleichgewicht zur Sicherheit

Dieser Kurs ist als Online- oder Praesenzvariante buchbar. Funktionelle Sicherheit beim Gehen steht im Zentrum des Tageskurses „Gangschulung nach Gelenkersatz“. Betrachtet werden Patient:innen nach Hüft- oder Knieendoprothese sowie körperliche, sensorische und emotionale Einflüsse auf ihr Gangverhalten. Das Seminar findet hybrid statt: Teilnehmende können entweder vor Ort in Hannover oder online über Zoom teilnehmen. Ausgangspunkt ist die leitliniengerechte Nachbehandlung nach Hüft- und Knieendoprothesen. Die Weiterbildung Gangschulung nach Gelenkersatz ergänzt diese Grundlage durch praxisnahe neurophysiologische Konzepte. Biomechanische Faktoren werden gemeinsam mit sensorischer Integration und posturaler Kontrolle betrachtet. Auch die Rolle des limbischen Systems gehört zu dieser interdisziplinären Auseinandersetzung mit dem körperlichen und emotionalen Gleichgewicht. Die Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse werden mit einer befundorientierten Therapie nach ICF verbunden. Klinische Fallbeispiele greifen die Inhalte auf und stellen einen Bezug zu praxisorientierten Interventionen her. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Ansätzen, die Sicherheit und Alltagskompetenz fördern sollen. Nachhaltiges motorisches Lernen und sichere Alltagsaktivitäten sind dabei die übergreifenden Bezugspunkte. Kursinhalte Leitliniengerechte Nachbehandlung nach Hüft- und Knieendoprothesen Interdisziplinäre Ansätze zur Förderung von Sicherheit und Alltagskompetenz Rolle des limbischen Systems und der posturalen Kontrolle im Gang Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse Befundorientierte Therapie nach ICF Klinische Fallbeispiele und praxisorientierte Interventionen Das Hybridseminar führt die verschiedenen Perspektiven auf das Gehen nach Gelenkersatz zusammen. Die Wiederherstellung funktioneller Sicherheit wird dabei sowohl im Zusammenhang mit körperlichen Voraussetzungen als auch mit sensorischen und emotionalen Einflussgrößen betrachtet. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die „Online-Teilnehmer“ können sich jederzeit freischalten und wie ein „Präsenz-Teilnehmer“ Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer HYBHTEP2701
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Gebühr: 190,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
Arthrosen der unteren Extremität – Gehen mit System Ganganalyse neu gedacht: Vom Gleichgewicht zur Sicherheit
Di. 09.02.2027 10:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Ganganalyse neu gedacht: Vom Gleichgewicht zur Sicherheit

Dieser Kurs ist als Online- oder Praesenzvariante buchbar. Welche körperlichen und emotionalen Aspekte prägen das Gehen bei Arthrose? Der Tageskurs „Gangschulung bei Arthrose“ greift diese Frage aus einer interdisziplinären Perspektive auf. Gleichgewicht, sensorische Integration und funktionelles Gangverhalten stehen dabei im Mittelpunkt. Das kompakte Seminar findet hybrid statt und kann in Hannover vor Ort oder online über Zoom besucht werden. Ausgangspunkt sind die Pathologie und typische Kompensationen bei Arthrose. Die Weiterbildung Gangschulung bei Arthrose verbindet diese Themen mit Beobachtungsstrategien und deren klinischer Relevanz. Moderne Ansätze der Ganganalyse werden um praxisnahe Anwendungen und therapeutische Strategien ergänzt. So werden arthrosebedingte Veränderungen des Gehens in ihrem fachlichen und praktischen Zusammenhang betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle des limbischen Systems und der posturalen Kontrolle. Zusammen mit den Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse erweitern diese Inhalte den Blick auf sensorische und emotionale Einflüsse. Die befundorientierte Therapie nach ICF stellt die Förderung von Alltagsaktivitäten in den Vordergrund. Fallbeispiele aus der Praxis führen die verschiedenen Themen anhand klinischer Fragestellungen zusammen. Kursinhalte Befundorientierte Therapie zur Förderung von Alltagsaktivitäten nach ICF Pathologie und typische Kompensationen bei Arthrose Beobachtungsstrategien und klinische Relevanz Rolle des limbischen Systems und der posturalen Kontrolle im Gang Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse Fallbeispiele aus der Praxis Die Inhalte werden an einem Tag in konzentrierter Form vermittelt. Das Seminar verbindet Fachwissen über Arthrose und Gangverhalten mit einer praxisorientierten Betrachtung von Gleichgewicht, Beobachtung und therapeutischen Strategien. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die „Online-Teilnehmer“ können sich jederzeit freischalten und wie ein „Präsenz-Teilnehmer“ Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer HYBHART2701
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Gebühr: 190,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 3: Klinisches Modul
Fr. 19.02.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Modul 3: Klinisches Modul

Funktionelle Aktivität beeinflusst Körperfunktionen und formt Körperstrukturen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu befähigen, selbst aktiv zu werden, anstatt nur passiv behandelt zu werden. Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein interdisziplinäres Konzept, das in der orthopädischen, neurologischen, traumatologischen und sportphysiotherapeutischen Rehabilitation sowie in der Prävention Anwendung findet. Plastizität bedeutet Anpassung und Veränderung. N.A.P.® basiert auf der Erkenntnis, dass funktionelle Bewegungsvorgänge Körperstrukturen formen und verbessern. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutische mit neurophysiologischen Prinzipien zu verbinden, um motorisches Lernen gezielt zu stimulieren. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Krankheitsbilder: Bandscheibenvorfälle, Arthrosen, Gelenkersatz, Kiefergelenksprobleme Traumatische Verletzungen: Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Funktionelle Bereiche: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist praxisorientiert aufgebaut (ca. 70 % Praxis / 30 % Theorie). Die vermittelten Techniken lassen sich nach jedem Modul direkt im beruflichen Alltag anwenden. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] Inhalte Modul 3 Neuro-orthopädische Therapie orthopädischer/traumatologischer Fallbeispiele (z. B. Plexusparese, CRPS, Epicondylitis, HWS-Beschleunigungstrauma, CMD, Frozen Shoulder) Neuro-orthopädische Therapie neurologischer Fallbeispiele (z. B. Parkinson, MS, SHT, ICP, Apoplex) Handlungsempfehlungen bei spastischen und schlaffen Paresen sowie Ataxie Handlungsempfehlungen bei chronischen Schmerzen Randomisiertes Üben und differenzielle Trainingsgestaltung Nach erfolgreicher Teilnahme am dritten Modul besteht die Möglichkeit, in die N.A.P.-Therapeutenliste aufgenommen zu werden. Die strukturierte und praxisnahe Ausbildung ermöglicht es, neurophysiologische und biomechanische Ansätze unmittelbar in den Behandlungsalltag zu integrieren und alltagsrelevante Bewegungsabläufe nachhaltig zu optimieren.

Kursnummer HNAP32601
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Gebühr: 640,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
PNF - anerkannter Grundkurs Weiterbildung PNF-Grundkurs
Do. 20.05.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Weiterbildung PNF-Grundkurs

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf ausgerichtet, diese zu unterstützen. Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, dient sowohl dem Schutz der Körperstrukturen als auch der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus und bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann eingesetzt, wenn es erforderlich ist, und dort, wo es sinnvoll ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen: dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern überwiegend in den Faszien. dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um einen automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann. dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien sicherzustellen. dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen. die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig-diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und so die Gelenkstabilität gewährleisten. die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu erkennen, um Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen und diese möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus). Kursinformation – Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten bzw. Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein. Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als Krankengymnast oder Physiotherapeut verfügen. Der Teilnehmer muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei mindestens 15 Wochenstunden entsprechend länger nachweisen. Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden. Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten. Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden. Kursinhalte Modul 1 Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien (ICP, spastische Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetische (Athethosen) und hypokinetische (Parkinson) Syndrome). Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen. Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (Querschnitt, Schädelhirntrauma). Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten. Kursinhalte Modul 2 Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien (spastische Parese, Ataxie, periphere Parese, Schmerz/CRPS). Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifaktivitäten des kontralateralen Armes und für Transfers. Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuelle Tätigkeiten. Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten.

Kursnummer HPNF2702
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Gebühr: 1.040,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
Spastizität Weiterbildung Aktivität für Spastizität
Mo. 07.06.2027 10:00
HYBRIDKURS
N.A.P. Akademie
Weiterbildung Aktivität für Spastizität

Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Seit Mitte der 1980er Jahre ist wissenschaftlich belegt, dass motorisches Lernen auf Aktivitätsebene stattfindet. Um alltagsrelevante Fähigkeiten wie das Greifen eines Gegenstandes oder das Treppensteigen zu erlernen, reicht das isolierte Training einzelner Körperfunktionen, etwa der Gelenkbeweglichkeit oder Muskelkraft, nicht aus. Entscheidend für nachhaltiges Lernen ist, dass der Patient mit einem für ihn bedeutsamen motorischen Problem konfrontiert wird, während der Übung eine hohe Aufmerksamkeit aufrechterhält und erfolgreiche Bewegungserfahrungen macht. Diese Prinzipien bilden die Grundlage moderner Therapieansätze bei Spastik und neurologischen Bewegungsstörungen. Kursinhalte – Spastik verstehen und behandeln Definition und klinisches Verständnis von Spastik Definition des Upper Motor Neuron Syndroms (UMNS) Ursachen und Entstehung spastischer Zustände Pathophysiologische Modelle der Spastik Einfluss psycho-emotionaler Zustände auf den Muskeltonus Variabilität klinischer Erscheinungsbilder bei neurologischen Erkrankungen Standardisierte Befunderhebung und strukturierte Therapiedokumentation Auslöse- und Verstärkungsfaktoren von Spastik Formulierung von Behandlungszielen und individuelle Therapieplanung Besonderheiten bei Schlaganfall, Multipler Sklerose, infantiler Cerebralparese und Querschnittlähmung Hinweise zum Hybridkurs Dieser Kurs findet hybrid statt und wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Der Online-Unterricht erfolgt über die Plattform Zoom; bitte installieren Sie die App vorab. Das Herunterladen der App ist entscheidend für eine gute Bild- und Tonqualität. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein Mikrofon sind erforderlich. Bitte loggen Sie sich spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum ein. Praktische Inhalte werden visuell demonstriert, können online jedoch nicht haptisch kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich aktiv zuschalten und Fragen wie Präsenzteilnehmende stellen. Da der Chat nicht permanent betreut wird, nutzen Sie bitte das Mikrofon für Wortmeldungen.

Kursnummer HYBHSP2701
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Gebühr: 360,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
Chronische Schmerzen Weiterbildung Chronische Schmerzen
Mi. 09.06.2027 10:00
HYBRIDKURS
N.A.P. Akademie
Weiterbildung Chronische Schmerzen

Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Dieser Kurs zur "Chronische Schmerzen Weiterbildung" vermittelt umfassendes Wissen über die neurophysiologischen Mechanismen, die bei chronischen Schmerzen eine Rolle spielen, und deren Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem. Bei chronischen Schmerzen kann das Gehirn ein psycho-emotionales Gefühl erzeugen, obwohl keine akute Gefahr für Körperstrukturen besteht. Dies unterscheidet sich von akutem Schmerz, der als Warnsystem für den Körper dient, um vor drohenden Verletzungen zu schützen. Chronischer Schmerz hingegen ist oft ein langanhaltender Prozess, der durch frühere Erfahrungen und deren Auswirkungen auf das Nervensystem beeinflusst wird. Im Rahmen dieser Weiterbildung lernen die Teilnehmer, wie langanhaltende Erfahrungen im Nervensystem Veränderungen hervorrufen können. Besonders wichtig ist es, nach der Heilung von Verletzungen Schutzmechanismen zu hinterfragen, um zu verhindern, dass Schmerzen länger bestehen als notwendig. Andernfalls können diese Schutzmechanismen zu langfristigen Folgeschäden führen. Kursinhalte: Tests zur Differenzierung der kontraktilen und nicht-kontraktilen Strukturen Befund und Behandlung des vegetativen Nervensystems Neurophysiologische Mechanismen bei chronischen Schmerzen Mechanismen der physiologischen Wundheilung Ausdauertraining und Ernährungsprinzipien im Kontext chronischer Schmerzen Ursachen von Schutzmechanismen bei chronischen Schmerzen verstehen Bedeutung des vegetativen Nervensystems im Heilungsprozess Kommunikationsstrategien, die den Umgang mit chronischen Schmerzen erleichtern Entwicklung individueller Therapiestrategien basierend auf pathophysiologischen Vorgängen Diese Weiterbildung bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen zwischen chronischen Schmerzen und den zugrunde liegenden physiologischen und neurophysiologischen Prozessen. Die Teilnehmer erlangen Kenntnisse, um dieses Wissen in ihrer täglichen Arbeit anzuwenden und so den Umgang mit chronischen Schmerzen zu erleichtern. Zusammenfassung: Die "Chronische Schmerzen Weiterbildung" ermöglicht es, ein tieferes Verständnis für chronische Schmerzsymptome zu entwickeln. Sie bietet praxisorientierte Ansätze und wichtige Einsichten in neurophysiologische Mechanismen, das vegetative Nervensystem und die physiologische Wundheilung, sodass die Teilnehmer ihre therapeutischen Fähigkeiten erweitern und verbessern können. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer HYBHCS2701
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Gebühr: 360,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
Manuelle Schlucktherapie Modul 2
Fr. 11.06.2027 13:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Modul 2

Diese Fortbildungsreihe stellt eine tiefgehende und praxisorientierte Weiterbildung dar, die speziell für Fachkräfte aus den Bereichen Logopädie, klinische Linguistik, Ergotherapie, Physiotherapie und Medizin konzipiert wurde. Im Seminar für Manuelle Schlucktherapie werden sowohl Elemente der NAP® als auch Ansätze aus der sequentiellen Betrachtung von Schluck- und Atemvorgängen integriert, wie sie auch in der Therapie des Facio-Oralen Trakts (F.O.T.T.®) Anwendung finden. Ziel ist es, die Bedeutung der posturalen Kontrolle als zentralen Faktor in der Schluck- und Atemkoordination zu erkennen und gezielt zu fördern. Im Rahmen des Seminars erwerben die Teilnehmenden vertiefte Kenntnisse, um limbisch gesteuerte sowie vegetativ bedingte Schutzmechanismen, die nach Verletzungen oder Erkrankungen auftreten, zu analysieren und therapeutisch zu behandeln. Diese Schutzreaktionen führen häufig zu einer erhöhten Steifheit in den an Sprache, Kaubewegungen und insbesondere der Atmung beteiligten Muskulaturen. Zudem kann eine verminderte Elastizität der Faszien die Beweglichkeit der Nerven beeinträchtigen. Das Gesamtkonzept der Weiterbildung basiert auf der Überzeugung, dass die gezielte Förderung der posturalen Kontrolle nicht nur den physiologischen Schluckvorgang optimiert, sondern auch die gesamte Atemkoordination verbessert. Die Weiterbildung Manuelle Schlucktherapie wird als Präsenzveranstaltung angeboten und richtet sich an Fachkräfte, die manuelle Techniken mit strukturierten therapeutischen Abläufen kombinieren möchten. Die vermittelten Methoden eignen sich sowohl für wache als auch für schwer betroffene Patientinnen und Patienten, etwa für Menschen mit Beatmung oder Bewusstseinsstörungen. Auch Personen mit Sprech- und Stimmstörungen, die auf zentrale oder periphere Ursachen wie myofunktionelle Störungen zurückzuführen sind, profitieren von diesen praxisnahen Techniken. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der theoretische Grundlagen und praktische Übungen wirkungsvoll miteinander verbindet. Ausbildungsaufbau: Modul 1 Modul 2 Modul 3 Kursinhalte Modul 2 Techniken zur Verbesserung der Elastizität von Kau-, Schluck-, Stimm- und Sprechmuskulatur Mobilisationstechniken des Kiefergelenks, der oberen Kopfgelenke und des cervikothorakalen Übergangs Untersuchung der Hirnnerven und Beeinflussung des vegetativen Nervensystems Befundorientierte und problemlösende Therapiestrategien Zertifizierung Nach Absolvierung aller Module besteht die Möglichkeit, an einer Lernkontrolle teilzunehmen. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zur Aufnahme in die Manuelle Schlucktherapie-Therapeutenliste. Diese dient dazu, qualifizierte Therapeutinnen und Therapeuten empfehlen zu können.

Kursnummer HMST22701
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Gebühr: 410,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
PNF - anerkannter Grundkurs Weiterbildung PNF-Grundkurs
Mo. 05.07.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Weiterbildung PNF-Grundkurs

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf ausgerichtet, diese zu unterstützen. Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, dient sowohl dem Schutz der Körperstrukturen als auch der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus und bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann eingesetzt, wenn es erforderlich ist, und dort, wo es sinnvoll ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen: dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern überwiegend in den Faszien. dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um einen automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann. dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien sicherzustellen. dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen. die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig-diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und so die Gelenkstabilität gewährleisten. die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu erkennen, um Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen und diese möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus). Kursinformation – Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten bzw. Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein. Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als Krankengymnast oder Physiotherapeut verfügen. Der Teilnehmer muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei mindestens 15 Wochenstunden entsprechend länger nachweisen. Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden. Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten. Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden. Kursinhalte Modul 1 Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien (ICP, spastische Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetische (Athethosen) und hypokinetische (Parkinson) Syndrome). Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen. Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (Querschnitt, Schädelhirntrauma). Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten. Kursinhalte Modul 2 Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien (spastische Parese, Ataxie, periphere Parese, Schmerz/CRPS). Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifaktivitäten des kontralateralen Armes und für Transfers. Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuelle Tätigkeiten. Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten.

Kursnummer HPNF2703
Kursdetails ansehen
Gebühr: 1.040,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 1: LWS/Becken/Untere Extremität
Fr. 09.07.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Modul 1: LWS/Becken/Untere Extremität

Die Brücke zwischen Orthopädie und Neurologie Funktionelle Aktivitäten bestimmen Körperfunktionen und formen Körperstrukturen. Patienten lernen zu handeln – nicht nur behandelt zu werden! Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein integratives Therapiekonzept, das in der neurologischen, orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation ebenso Anwendung findet wie in der Sportrehabilitation und Prävention. Zentral ist die Erkenntnis, dass Körperstrukturen durch funktionelle Aktivität gezielt beeinflusst und verändert werden können. Die Methode verbindet manualtherapeutisches Wissen mit neurophysiologischen Prinzipien und fördert so das motorische Lernen. Therapeuten lernen, Bewegungen gezielt zu analysieren und zu steuern, um neuroplastische Prozesse zu aktivieren. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzen: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Störungen: Bandscheibenvorfall, Arthrosen, Endoprothesen, Kiefergelenksdysfunktionen Verletzungen: komplexe Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Lebenswichtige Funktionen: Atmen, Essen, Schlucken Der Fokus der Ausbildung liegt auf der praktischen Anwendung: 70 % Praxis, 30 % Theorie.Alle Kursinhalte sind direkt nach den Modulen in der täglichen Arbeit umsetzbar. Ausbildungsaufbau Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] – Neuroreha | Orthorehabilitation | Klinischer Workshop Prüfungskurs Modul 1: Fuß und Becken | LWS als funktionelle Einheit Vom Stehen zum Gehen N.A.P. Gangklassifikation Bück- und Hebestrategien Eigentraining mit und ohne Geräte

Kursnummer HNAP12701
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Gebühr: 410,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
N.A.P. ® Kinder Weiterbildung Kinderkurs nach dem N.A.P. Konzept
Fr. 30.07.2027 10:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Weiterbildung Kinderkurs nach dem N.A.P. Konzept

Entwicklung und Kindheit – vom Saugen zur motorischen Selbstständigkeit Neuroorthopädische Therapie im Kindesalter auf Grundlage des N.A.P.®-Konzepts Wie entwickelt ein Kind die Fähigkeit, seinen Kopf zu kontrollieren, zu saugen und zu schlucken, sich abzustützen, seine Körperposition zu verändern, zu greifen und schließlich selbstständig zu stehen und zu gehen? Welche biomechanischen und neurophysiologischen Voraussetzungen sind dafür erforderlich? Wie hängen Wahrnehmung, Haltung und Bewegung miteinander zusammen? Und wie können wir therapeutisch Einfluss nehmen, wenn die Entwicklung dieser Fähigkeiten beeinträchtigt ist? Im Mittelpunkt dieses praxisorientierten Kurses steht das Verständnis der funktionellen Zusammenhänge zwischen neuronaler Organisation, sensorischer Verarbeitung, muskuloskelettalen Voraussetzungen und motorischer Entwicklung. Auf Grundlage des von Renata Horst entwickelten N.A.P.®-Konzepts lernen die Teilnehmenden, kindliche Bewegungsstrategien zu beobachten, funktionell zu analysieren und daraus individuelle therapeutische Maßnahmen abzuleiten. Nicht die Anwendung festgelegter Behandlungsschemata, sondern das individuelle Aktivitätsziel des Kindes bestimmt die therapeutische Vorgehensweise. Grundlage dafür ist das Clinical Reasoning im Sinne des biopsychosozialen Modells der ICF. Anhand ausgewählter Fallbeispiele aus der Säuglings- und Kindertherapie werden neurophysiologische und biomechanische Zusammenhänge mit praktischen Interventionen verknüpft. Die Teilnehmenden erfahren, wie durch gezielte manuelle Unterstützung während sinnvoller, aktiver Handlungen biomechanische Voraussetzungen verbessert, funktionelle Bewegungsstrategien unterstützt und motorische Lernprozesse gefördert werden können. Der Kurs bietet sowohl einen fundierten Einstieg in die neuromotorische Kindertherapie als auch neue Perspektiven für Therapeutinnen und Therapeuten mit pädiatrischer Berufserfahrung. Kursinhalte 1. Motorische Entwicklung und neuronale Organisation Meilen- und Grenzsteine der sensomotorischen Entwicklung Bedeutung frühkindlicher Reflexe im Kontext der motorischen Entwicklung Sensorische Verarbeitung, Propriozeption und vestibuläre Organisation Zusammenspiel von Wahrnehmung, Haltung und Bewegung Motorisches Lernen und Entwicklung individueller Bewegungsstrategien Bedeutung von Motivation, Aufmerksamkeit und aktiver Problemlösung Einfluss vegetativer und emotionaler Regulationsprozesse auf Haltung und Bewegung 2. Funktionelle Anatomie und Biomechanik Funktionelle Zusammenhänge zwischen Kopfgelenken, Halswirbelsäule und zervikothorakalem Übergang Biomechanische Voraussetzungen der Kopfkontrolle und ihre Bedeutung für Saugen, Schlucken und Orientierung Entwicklung der Stützaktivität und Belastungsübernahme über die oberen Extremitäten Funktionelle Bedeutung der Beckenaufrichtung und der pelvitrochantären Muskulatur Zusammenspiel von Wirbelsäule, Thorax, Becken und Extremitäten bei Bewegungsübergängen Entwicklung der Fußfunktion und ausgewählte kindliche Fußfehlstellungen Biomechanische Voraussetzungen für Gleichgewicht, Aufrichtung und Fortbewegung 3. Funktionelle Bewegungsanalyse und Clinical Reasoning Beobachtung und Analyse individueller kindlicher Bewegungsstrategien Erkennen funktioneller Ressourcen und Einschränkungen Zusammenhang zwischen Körperfunktionen, Aktivitäten und Teilhabe Entwicklung therapeutischer Hypothesen aus der Bewegungsbeobachtung Formulierung individueller, alltagsrelevanter Aktivitätsziele Auswahl und Anpassung therapeutischer Maßnahmen Überprüfung der Intervention anhand funktioneller Veränderungen 4. Aktivitätsorientierte Therapie nach N.A.P.® Fazilitation von Kopfkontrolle, Stützaktivität und Bewegungsübergängen Therapeutische Unterstützung beim Drehen, Fortbewegen, Krabbeln und Aufrichten Förderung funktioneller Greif-, Stütz- und Handlungsaktivitäten Gezielte manuelle Interventionen während aktiver, sinnvoller Handlungen Einsatz taktiler und propriozeptiver Informationen zur Unterstützung der Bewegungsorganisation Anpassung therapeutischer Handkontakte an die Eigenaktivität des Kindes Förderung von Gleichgewicht, Koordination und funktioneller Mobilität Aktivitätsorientierte Interventionen bei ausgewählten neurologischen und neuroorthopädischen Krankheitsbildern, beispielsweise infantiler Zerebralparese (ICP), Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und Ataxie Funktionelles Gang- und Treppentraining mit und ohne Hilfsmittel 5. Praktische Anwendung therapeutischer Techniken Demonstration und praktisches Erproben ausgewählter N.A.P.®-Techniken Funktionelle Bewegungsanalyse als Ausgangspunkt der Intervention Gezielte Unterstützung biomechanischer Voraussetzungen während aktiver Bewegungen Anpassung der Grifftechniken an unterschiedliche funktionelle Anforderungen Wahrnehmung und Beurteilung unmittelbarer Veränderungen der Bewegungsorganisation Übertragung der erlernten Prinzipien auf unterschiedliche therapeutische Situationen Im Vordergrund steht nicht das isolierte Erlernen vorgegebener Grifftechniken, sondern das Verständnis, wann, warum und mit welchem funktionellen Ziel eine bestimmte therapeutische Unterstützung sinnvoll ist. Methodisch-didaktisches Vorgehen Die Inhalte werden anhand klinischer Fragestellungen, ausgewählter Videobeispiele, funktioneller Bewegungsanalysen, Demonstrationen und praktischer Übungen vermittelt. Ausgehend von einer konkreten Aktivität werden die dafür notwendigen biomechanischen und neurophysiologischen Voraussetzungen analysiert. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmenden therapeutische Hypothesen, erproben geeignete Interventionen und überprüfen deren Wirkung auf die angestrebte Aktivität. Die praktischen Übungen dienen nicht dem Einüben starrer Technikfolgen, sondern dem Verständnis der zugrunde liegenden Prinzipien und ihrer flexiblen Anwendung. Unterschiedliche Aufgabenstellungen und variable Übungsbedingungen unterstützen die Übertragung auf individuelle therapeutische Situationen. Die Auswahl und Vertiefung der Fallbeispiele orientieren sich an den klinischen Fragestellungen und Lernbedürfnissen der Teilnehmenden. Die funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Zusammenhänge werden unmittelbar anhand praktischer Beispiele erarbeitet. Dabei werden die unterschiedlichen beruflichen Perspektiven der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie bewusst einbezogen. Lernziele Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden: grundlegende sensomotorische Entwicklungsprozesse beschreiben und aus funktionell-anatomischer und neurophysiologischer Perspektive analysieren, Zusammenhänge zwischen neuronaler Organisation, sensorischer Verarbeitung und biomechanischen Voraussetzungen erkennen, individuelle motorische Strategien beobachten und funktionell beurteilen, Zusammenhänge zwischen beeinträchtigten Körperfunktionen und eingeschränkten Aktivitäten erkennen, Ressourcen und funktionelle Einschränkungen im Rahmen alltagsrelevanter Bewegungsaufgaben identifizieren, klinische Hypothesen und individuelle therapeutische Aktivitätsziele formulieren, ausgewählte N.A.P.®-Techniken zur Unterstützung kindlicher Aktivitäten praktisch erproben und gezielt einsetzen, therapeutische Maßnahmen an die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse eines Kindes anpassen, die Wirkung therapeutischer Interventionen anhand funktioneller Veränderungen beurteilen. Zielgruppe der Weiterbildung Der Kurs richtet sich an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Logopädinnen und Logopäden, die bereits mit Säuglingen und Kindern arbeiten oder einen Einstieg in die pädiatrische Therapie suchen. Ausdrücklich angesprochen sind auch Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger sowie Therapeutinnen und Therapeuten ohne bisherige Erfahrung in der Kindertherapie, die ein grundlegendes Verständnis für die sensomotorische Entwicklung, funktionelle Zusammenhänge und aktivitätsorientierte therapeutische Interventionen erwerben möchten. Erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten erhalten die Möglichkeit, ihre bisherigen Behandlungsstrategien aus einer neuroorthopädischen Perspektive zu reflektieren und neue therapeutische Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Die Inhalte sind für alle drei Berufsgruppen gleichermaßen relevant. Unterschiedliche fachliche Vorkenntnisse werden im Kurs berücksichtigt. Voraussetzungen für die Teilnahme Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium in Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Vorkenntnisse in der Kindertherapie oder eine vorherige N.A.P.®-Ausbildung sind nicht erforderlich. Auch vertiefte anatomische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Die für das Verständnis der therapeutischen Interventionen relevanten funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Zusammenhänge werden im Kurs anhand konkreter Bewegungsaufgaben verständlich vermittelt. Ergänzende Lernmaterialien und Nachbetreuung Zur Unterstützung des Transfers in die therapeutische Praxis stehen ergänzende Lernmaterialien im Digitalcampus der N.A.P.® Akademie zur Verfügung. Dazu gehören ausgewählte Demonstrationen funktioneller Aktivitäten und therapeutischer Vorgehensweisen. Ergänzend werden Übungen zum Treppensteigen anhand eines Modells veranschaulicht. Auch nach Abschluss des Kurses besteht die Möglichkeit, Fragen zu den vermittelten Inhalten und deren Umsetzung in der therapeutischen Praxis zu stellen. Weiterführende Qualifikation – N.A.P.®-Ausbildung Dieser Kurs vermittelt einen praxisorientierten Einblick in die neuroorthopädische Kindertherapie und ausgewählte therapeutische Techniken des N.A.P.®-Konzepts. Wer mehr Sicherheit in der praktischen Anwendung der N.A.P.®-Grifftechniken gewinnen und seine therapeutischen Fertigkeiten systematisch vertiefen möchte, kann diese Kompetenzen im Rahmen der weiterführenden N.A.P.®-Ausbildung ausbauen. Die umfassende Ausbildung ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit den funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Grundlagen, dem Clinical Reasoning sowie der gezielten Anwendung therapeutischer Techniken bei unterschiedlichen neurologischen und orthopädischen Krankheitsbildern. Die N.A.P.®-Ausbildung ist keine Voraussetzung für diesen Kinderkurs, sondern bietet eine weiterführende Qualifikation zur Vertiefung der praktischen Handlungskompetenz. Besonderheit des Kurskonzepts Im Mittelpunkt steht nicht das isolierte Erlernen einzelner Behandlungstechniken oder die vollständige Bearbeitung bestimmter Krankheitsbilder. Entscheidend ist das Verständnis, warum eine therapeutische Intervention in einer bestimmten Situation sinnvoll ist, wie sie die funktionellen Voraussetzungen einer Aktivität beeinflusst und woran ihre Wirksamkeit erkannt werden kann. Die Teilnehmenden entwickeln damit die Grundlage, therapeutische Entscheidungen individuell, zielgerichtet und nachvollziehbar zu treffen. Dozentin Renata Horst, MSc Neurorehabilitation, Entwicklerin des N.A.P.®-Konzepts

Kursnummer HNAPK12701
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Gebühr: 455,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 2: HWS/BWS/Kiefer/obere Extremität
Sa. 30.10.2027 15:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Modul 2: HWS/BWS/Kiefer/obere Extremität

Funktionelle Aktivitäten prägen Körperfunktionen und formen Körperstrukturen. Patientinnen und Patienten werden befähigt, selbst aktiv zu handeln – anstatt nur behandelt zu werden. Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein integratives Therapiekonzept, das in der neurologischen, orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation sowie in der Sportrehabilitation und Prävention eingesetzt wird. Plastizität beschreibt die Fähigkeit des Körpers zur Anpassung und Veränderung. Die Erkenntnis, dass funktionelle Aktivitäten die Körperstrukturen beeinflussen, bildet die Grundlage dieser Methode. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutisches Wissen mit neurophysiologischen Prinzipien zu verbinden, um motorisches Lernen gezielt zu fördern. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzen: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Störungen: Bandscheibenvorfall, Arthrosen, Endoprothesen, Kiefergelenksdysfunktionen Verletzungen: komplexe Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Lebenswichtige Funktionen: Atmung, Essen, Schlucken Der Schwerpunkt der Kurse liegt in der praktischen Anwendung (70 % Praxis / 30 % Theorie). Alle Inhalte sind unmittelbar nach jedem Modul in die Praxis integrierbar. Ausbildungsaufbau Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] Inhalte Modul 2: Hand, Arm und Schultergürtel | HWS–Kiefer als funktionale Einheit Vom Greifen zum Begreifen Stützaktivitäten Kopfkontrolle Eigentraining mit und ohne Geräte

Kursnummer HNAP22701
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Gebühr: 410,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
PNF - anerkannter Grundkurs Weiterbildung PNF-Grundkurs
Mo. 01.11.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Weiterbildung PNF-Grundkurs

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf ausgerichtet, diese zu unterstützen. Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, dient sowohl dem Schutz der Körperstrukturen als auch der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus und bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann eingesetzt, wenn es erforderlich ist, und dort, wo es sinnvoll ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen: dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern überwiegend in den Faszien. dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um einen automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten, damit dieser sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt fokussieren kann. dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund mit exzentrischer Funktion der Antigravitationssynergien sicherzustellen. dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion einhergehen. die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig-diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und so die Gelenkstabilität gewährleisten. die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu erkennen, um Beschleunigung von Bewegungen zu ermöglichen und diese möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus). Kursinformation – Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten bzw. Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein. Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als Krankengymnast oder Physiotherapeut verfügen. Der Teilnehmer muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei mindestens 15 Wochenstunden entsprechend länger nachweisen. Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden. Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten. Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden. Kursinhalte Modul 1 Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien (ICP, spastische Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetische (Athethosen) und hypokinetische (Parkinson) Syndrome). Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen. Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (Querschnitt, Schädelhirntrauma). Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten. Kursinhalte Modul 2 Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien (spastische Parese, Ataxie, periphere Parese, Schmerz/CRPS). Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifaktivitäten des kontralateralen Armes und für Transfers. Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuelle Tätigkeiten. Fazilitation von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten.

Kursnummer HPNF2704
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Gebühr: 1.040,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 3: Klinisches Modul
Mo. 13.12.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Modul 3: Klinisches Modul

Funktionelle Aktivität beeinflusst Körperfunktionen und formt Körperstrukturen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu befähigen, selbst aktiv zu werden, anstatt nur passiv behandelt zu werden. Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein interdisziplinäres Konzept, das in der orthopädischen, neurologischen, traumatologischen und sportphysiotherapeutischen Rehabilitation sowie in der Prävention Anwendung findet. Plastizität bedeutet Anpassung und Veränderung. N.A.P.® basiert auf der Erkenntnis, dass funktionelle Bewegungsvorgänge Körperstrukturen formen und verbessern. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutische mit neurophysiologischen Prinzipien zu verbinden, um motorisches Lernen gezielt zu stimulieren. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Krankheitsbilder: Bandscheibenvorfälle, Arthrosen, Gelenkersatz, Kiefergelenksprobleme Traumatische Verletzungen: Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Funktionelle Bereiche: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist praxisorientiert aufgebaut (ca. 70 % Praxis / 30 % Theorie). Die vermittelten Techniken lassen sich nach jedem Modul direkt im beruflichen Alltag anwenden. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] Inhalte Modul 3 Neuro-orthopädische Therapie orthopädischer/traumatologischer Fallbeispiele (z. B. Plexusparese, CRPS, Epicondylitis, HWS-Beschleunigungstrauma, CMD, Frozen Shoulder) Neuro-orthopädische Therapie neurologischer Fallbeispiele (z. B. Parkinson, MS, SHT, ICP, Apoplex) Handlungsempfehlungen bei spastischen und schlaffen Paresen sowie Ataxie Handlungsempfehlungen bei chronischen Schmerzen Randomisiertes Üben und differenzielle Trainingsgestaltung Nach erfolgreicher Teilnahme am dritten Modul besteht die Möglichkeit, in die N.A.P.-Therapeutenliste aufgenommen zu werden. Die strukturierte und praxisnahe Ausbildung ermöglicht es, neurophysiologische und biomechanische Ansätze unmittelbar in den Behandlungsalltag zu integrieren und alltagsrelevante Bewegungsabläufe nachhaltig zu optimieren.

Kursnummer HNAP32701
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Gebühr: 640,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung Weiterbildung PNF – Aufbaukurs und Prüfung
Fr. 17.12.2027 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Weiterbildung PNF – Aufbaukurs und Prüfung

Ausbildungsaufbau PNF-Grundkurs: 2 × 4 Tage (beide Teile können nur zusammen belegt werden) PNF(A)-Aufbaukurs: 4 Tage + 1 Tag Prüfung Zwischen dem Grund- und Aufbaukurs müssen mindestens 6 Monate liegen. Voraussetzung für das Zertifikat: Physiotherapeut (PT) mit mindestens 1-jähriger Berufserfahrung in Vollzeit Kursinhalte Modul 3 Analyse von Funktionen des fazio-oralen Systems beim Gesunden (Kauen, Lautieren, Schlucken, Atmen) sowie bei pathologischen Befunden wie Fazialisparese, Schluckstörungen und Kieferdysfunktionen Fazilitation der Atemfunktionen und der Schlucksequenz (mimische Muskulatur, Atemhilfsmuskulatur, Zwerchfellatmung sowie supra- und infrahyoidale Muskulatur) Fazilitation einfacher Transfers zur Verbesserung der Kopfkontrolle Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Zertifikatsprüfung Schriftlicher Befund (Hypothesen, Parameter, Zielformulierung nach ICF) sowie Behandlungsplanung eines Fallbeispiels; auszuarbeiten im dritten Modul und Abgabe am vorletzten Kurstag Optional: Hausarbeit am Patienten (15 UE/FP) zum dritten Modul in Form einer Videodokumentation, die das Patientenproblem, eine Therapiesequenz sowie das Ergebnis darstellt Praktische Prüfung am Probanden, orientiert am Fallbeispiel (Dauer: 20 Minuten) Schriftliche Prüfung (Dauer: 1 Stunde)

Kursnummer HPNFA2702
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Gebühr: 670,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung Weiterbildung PNF – Aufbaukurs und Prüfung
Mo. 15.05.2028 11:00
Hannover
N.A.P. Akademie
Weiterbildung PNF – Aufbaukurs und Prüfung

Ausbildungsaufbau PNF-Grundkurs: 2 × 4 Tage (beide Teile können nur zusammen belegt werden) PNF(A)-Aufbaukurs: 4 Tage + 1 Tag Prüfung Zwischen dem Grund- und Aufbaukurs müssen mindestens 6 Monate liegen. Voraussetzung für das Zertifikat: Physiotherapeut (PT) mit mindestens 1-jähriger Berufserfahrung in Vollzeit Kursinhalte Modul 3 Analyse von Funktionen des fazio-oralen Systems beim Gesunden (Kauen, Lautieren, Schlucken, Atmen) sowie bei pathologischen Befunden wie Fazialisparese, Schluckstörungen und Kieferdysfunktionen Fazilitation der Atemfunktionen und der Schlucksequenz (mimische Muskulatur, Atemhilfsmuskulatur, Zwerchfellatmung sowie supra- und infrahyoidale Muskulatur) Fazilitation einfacher Transfers zur Verbesserung der Kopfkontrolle Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Zertifikatsprüfung Schriftlicher Befund (Hypothesen, Parameter, Zielformulierung nach ICF) sowie Behandlungsplanung eines Fallbeispiels; auszuarbeiten im dritten Modul und Abgabe am vorletzten Kurstag Optional: Hausarbeit am Patienten (15 UE/FP) zum dritten Modul in Form einer Videodokumentation, die das Patientenproblem, eine Therapiesequenz sowie das Ergebnis darstellt Praktische Prüfung am Probanden, orientiert am Fallbeispiel (Dauer: 20 Minuten) Schriftliche Prüfung (Dauer: 1 Stunde)

Kursnummer HPNFA2704
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Gebühr: 670,00 €
Dozent*in: N.A.P. Akademie
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23.10.26 15:37:17