Professionelle Organisation / Kunden- (Patienten-) Orientierung / Kommunikation Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Anmeldung und Rezeption repräsentieren bei jedem Patientenbesuch die Praxis und tragen maßgeblich zu einem gelungenen Einstieg in die Therapie bei. Ein kompetenter, freundlicher und professioneller Umgang mit Patientinnen und Patienten ist an der Anmeldung einer physiotherapeutischen Praxis von zentraler Bedeutung und bildet die Grundlage für eine hohe Kunden- und Patientenbindung. Strukturierte Prozessabläufe, klare Organisation und ein souveräner Umgang mit herausfordernden Situationen unterstützen den Praxisalltag nachhaltig. Gerade in Stresssituationen tragen sie dazu bei, den Überblick zu behalten, Arbeitsabläufe zu erleichtern und die Qualität der Patientenbetreuung konstant hoch zu halten. Kursinhalte Qualitätsmanagement, Erstellung von Prozessabläufen und Organisation Beschwerdemanagement – kundenorientierter Umgang mit Patientenreklamationen Optimale Patientenbetreuung und -beratung vor Ort Professionelle Kommunikation und hohe Kontaktqualität im persönlichen Gespräch und am Telefon Zeit- und Selbstmanagement sowie Übersicht in Stresssituationen
Die Große Heilpraktiker-Ausbildung ist ein interaktives Online-Seminar, das nach dem bewährten Inama-Konzept aufgebaut ist und gezielt auf die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung vorbereitet. Im Rahmen dieser Online-Weiterbildung erarbeiten die Teilnehmenden alle prüfungsrelevanten Inhalte strukturiert und praxisnah bequem von zu Hause aus. Die Ausbildung kombiniert Live-Vorlesungen per Zoom mit einem umfangreichen E-Learning-Kurs sowie dem begleitenden EOS-Kursbuch, sodass Lerninhalte jederzeit vertieft, wiederholt und überprüft werden können. Der Online-Jahreskurs findet im Zwei-Wochen-Rhythmus jeweils dienstags von 16:00 bis 21:00 Uhr statt und beinhaltet sowohl ein intensives Training für die schriftliche als auch für die mündliche Heilpraktikerprüfung. Ergänzend umfasst die Fortbildung ein E-Learning-Seminar zur Differentialdiagnose, ein Seminar zum Spritzenschein und Notfallmanagement sowie eine anerkannte Fortbildung zum Hygiene-Sachkundenachweis gemäß Infektionshygieneverordnung. Dadurch sind die Teilnehmenden optimal auf die Prüfungstermine beim Gesundheitsamt im März und Oktober vorbereitet. Vorteile dieser Fortbildung Räumliche Unabhängigkeit und Lernen in vertrauter Umgebung Berufsbegleitende, zeitgemäße Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung Live-Unterricht mit direkter Kommunikation und Interaktion mit den Referentinnen und Referenten Flexibles Zeitmanagement durch klar strukturierte Online-Termine Kostensparendes und ortsunabhängiges Lernformat Bildung von Online-Lerngruppen zur gemeinsamen Prüfungsvorbereitung Integrierter E-Learning-Kurs zur Vertiefung und Wiederholung der Inhalte Kursinhalte Innere Medizin Nebenfächer der Medizin Labordiagnostik Strukturierte Anamnese Körperliche Erstuntersuchung Anwendung invasiver Maßnahmen Erstversorgung Pharmakologie Erweiterte Rechtskunde Prüfungsablauf Der Kurs startet am Dienstag, den 09.03.2027, und findet im Anschluss alle zwei Wochen dienstags online von 16:00 bis 21:00 Uhr statt. Im Rahmen des Unterrichts erfolgt eine gezielte Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche Heilpraktikerprüfung. Die staatlichen Prüfungstermine werden jährlich im März und Oktober durch das zuständige Gesundheitsamt durchgeführt. Zusätzlich sind praktische Präsenzinhalte sowie eine abschließende Trainee-Einheit am Ende des Kurses vorgesehen, um das erlernte Wissen sicher in die Praxis umzusetzen. Kosten Die Kursgebühr beträgt 2.970 € bei Einmalzahlung. Alternativ ist eine Ratenzahlung zum Gesamtpreis von 3.120 € möglich, bestehend aus einer ersten Rate in Höhe von 816 € sowie vier weiteren Raten à 576 €. Zusammenfassung Die Große Heilpraktiker-Ausbildung verbindet fundiertes Online-Wissen mit praxisnahen Modulen und einer gezielten, strukturierten Prüfungsvorbereitung. Durch die Kombination aus Live-Unterricht, E-Learning-Kurs und ausgewählten Präsenzanteilen erhalten Teilnehmende eine flexible und zugleich umfassende Weiterbildung zur erfolgreichen Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung.
Der weibliche Zyklus ist ein wichtiger Bestandteil von Women’s Health und bietet wertvolle Hinweise für das eigene Wohlbefinden. Diese Weiterbildung legt den Schwerpunkt darauf, die hormonellen Abläufe nicht nur zu beobachten, sondern sie in ihrer natürlichen Dynamik zu verstehen. Dadurch können Signale des Körpers besser eingeordnet und der Alltag bewusster gestaltet werden. Im Online-Seminar wird ausführlich erklärt, wie hormonelle Veränderungen verschiedene Bereiche wie Energielevel, Stimmung und Belastbarkeit beeinflussen können. Statt starrer Vorgaben steht das individuelle Erleben im Vordergrund. Teilnehmerinnen lernen, den Zyklus als Orientierung zu nutzen und persönliche Bedürfnisse besser wahrzunehmen. Die Fortbildung unterstützt dabei, in den unterschiedlichen Zyklusphasen mehr Stabilität und Balance zu entwickeln. Durch praxisnahe Reflexion und sachliche Wissensvermittlung entsteht ein strukturierter Rahmen, der die Integration von Selbstfürsorge im Alltag erleichtert. Dieses Kursangebot richtet sich an alle, die zyklusorientierte Gesundheit vertiefen möchten. Moderne Ansätze der Gesundheitsbildung werden mit einem klaren Fokus auf Wohlbefinden, Stabilität und bewusste Lebensführung verbunden. So wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die eigene Körperwahrnehmung gestärkt. Kursinhalte Bewusstes Wahrnehmen des hormonellen Zyklus der Frau Verständnis der natürlichen Rhythmen des Körpers Umgang mit den verschiedenen Phasen des Zyklus im Alltag Anpassung der Lebensweise an zyklusbedingte Bedürfnisse Förderung von Wohlbefinden, Balance und Selbstfürsorge Zusammenfassung Diese Weiterbildung vermittelt fundiertes Wissen rund um Zyklusbewusstsein und hormonelle Rhythmen. Sie hilft dabei, im Einklang mit dem eigenen Körper zu leben und mehr Harmonie, Gesundheit sowie Selbstfürsorge im Alltag zu erreichen. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar Heilpilze enthalten komplexe Vielstoffgemische mit immunmodulierenden, entzündungsregulierenden und adaptogenen Eigenschaften. Moderne Forschung zeigt, dass ihre Wirkungen über spezifische Rezeptorinteraktionen, Signaltransduktionswege und metabolische Prozesse erklärbar sind. Die Fortbildungsreihe vermittelt ein verständliches und strukturiertes Verständnis der biochemischen und immunologischen Wirkmechanismen von Heilpilzen und verbindet dieses Wissen mit der Systematik der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ziel ist es, die therapeutischen Potenziale von Heilpilzen nachvollziehbar einzuordnen und verantwortungsvoll in integrative Therapiekonzepte zu übertragen. Die Weiterbildung richtet sich an Therapeut:innen, die ihr Verständnis systemischer Zusammenhänge erweitern und chronische Entzündungsprozesse, Stressregulation und Regeneration aus einer erweiterten Perspektive betrachten möchten. Aufbau der Fortbildungsreihe Die Weiterbildung ist modular aufgebaut und umfasst 3 Module à 2 Tage. Alle Module sind in sich abgeschlossen und einzeln buchbar, bauen inhaltlich jedoch aufeinander auf. Die Fortbildung verbindet molekulare Biochemie mit immunologischen Grundlagen. Modul 1: Biochemische Grundlagen & TCM-Systemverständnis Schwerpunkt: Molekulare Wirkmechanismen verstehen Modul 2: Zentrale Vitalpilze – Molekulare Profile & Systemwirkungen Schwerpunkt: Wirkprofil jedes Pilzes verstehen Modul 3: Heimische Heilpilze & klinische Integration Schwerpunkt: Vom Molekül zur therapeutischen Anwendung Im Fokus dieses Kurses steht die systematische Analyse der wichtigsten Heilpilze und ihrer Wirkmechanismen im menschlichen Organismus. Dabei werden sowohl molekulare Wirkstoffprofile als auch deren physiologische und immunologische Effekte betrachtet. Jeder Vitalpilz wird anhand eines klar strukturierten Analysemodells untersucht. Zunächst wird das jeweilige Wirkstoffspektrum mit seinen relevanten bioaktiven Substanzen dargestellt. Anschließend werden mögliche Rezeptorinteraktionen und die daraus resultierenden Signaltransduktionsprozesse erläutert, die an der Regulation zellulärer Funktionen beteiligt sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den n immunmodulierenden Eigenschaften vieler Vitalpilze sowie auf ihren metabolischen Auswirkungen auf Stoffwechselprozesse und systemische Regulation. Ergänzend wird die Einordnung der einzelnen Pilze in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet. Dadurch entsteht eine integrative Perspektive, die moderne naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit traditionellen medizinischen Konzepten verbindet. Der Kurs bietet damit eine fundierte Grundlage für das Verständnis der Wirkungen von Vitalpilzen und deren therapeutischem Potenzial. Kursinhalte Wirkstoffspektrum Rezeptorinteraktionen Signaltransduktion Immunologische Effekte Metabolische Auswirkungen TCM-Zuordnung Hinweis: Dieser Kurs wird hybrid durchgeführt – sowohl online als auch in Präsenz. Die Teilnahme erfolgt online über die Plattform „Zoom“ – bitte installieren Sie die Anwendung im Vorfeld. Die Nutzung der Desktop-App verbessert die Übertragungsqualität erheblich. Eine funktionierende Kamera und ein Mikrofon sind erforderlich. Bitte treten Sie spätestens 15 Minuten vor Beginn dem Warteraum bei. Praktische Inhalte werden visuell demonstriert, können jedoch nicht direkt kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können aktiv am Unterricht teilnehmen und Fragen stellen. Da der Chat nicht kontinuierlich überwacht wird, bitten wir um Nutzung des Mikrofons.
Warum ist die neurophysiologische Entwicklung eines Kindes so bedeutsam für das Lernen und Verhalten? Leben und Bewegung sind untrennbar miteinander verbunden. Die Bewegung ist der Motor der Hirnreifung und zugleich ihr Ergebnis. Je ausgereifter das Gehirn, desto koordinierter und komplexer sind die Bewegungsmuster. Um die Zusammenhänge zwischen der motorischen Entwicklung eines Kindes mit den Auswirkungen auf Lernen und Verhalten besser zu verstehen, gilt es zunächst die kindliche Entwicklung genauer zu betrachten. Bereits in der Schwangerschaft, unter der Geburt und in den ersten Lebensmonaten können Beeinträchtigungen unterschiedlichster Art und Weise Auswirkungen auf die neurophysiologische Reife eines Kindes entstehen lassen. Was haben in diesem Zusammenhang die frühkindlichen Reflexe und Reaktionen für eine Bedeutung und warum werden diese in Zusammenhang zur Entwicklung und zum Lernen häufig genannt? Basierend auf dem NELLA (Neurophysiologische – EntwicklungsLehre – Lernen udn Anwenden) werden die Ursachen einer neurophysiologischen Entwicklungsverzögerung oder -störung mit den Auswirkungen auf Bewegung, Lernen und Verhalten erläutert. Das Erkennen neurophysiologischer Unreifen als einen mitverantwortlichen Faktor an motorischen, sensorischen und emotionalen Beeinträchtigungen bietet einen ganzheitlichen Blick und ermöglicht einen neuen Therapieansatz. Eine kleine Auswahl der einzelnen Bausteine in der neurophysiologischen Entwicklungstherapie (Beispiele aus Anamnese, Befundung und Übungen), geben einen Einblick in das ganzheitliche Konzept. Spielerische und sportliche Anregungen, mögliche buchbare Seminare, die im Kindergarten, Schulalltag oder Sportkursen umgesetzt werden können, oder die Fortbildung zur NELLA- neurophysiologischen EntwicklungstherapeutIn, werden ebenfalls vorgestellt.
Eine erfolgreiche Praxisübergabe setzt eine frühzeitige und realistische Planung voraus. In dieser Präsenz-Weiterbildung in Hannover befassen sich Praxisinhaber mit dem Wert ihrer Einrichtung und den Möglichkeiten, diesen bis zum Eintritt in den Ruhestand zu erhalten oder zu verbessern. Das Seminar beginnt mit einer fundierten Einschätzung der bestehenden Praxissituation. Anschließend werden praktische Maßnahmen für ein passendes Übergangsmanagement entwickelt. Berücksichtigt werden der zeitliche Ablauf der Nachfolge, wirtschaftliche und rechtliche Bedingungen sowie die persönliche Vorbereitung auf die Abgabe der Praxis. Die Kursinhalte umfassen: Bewertung des gegenwärtigen Praxiswerts Strategien zur Sicherung und Steigerung des Werts Gestaltung eines geordneten Übergangs an die Nachfolge Rechtliche Optionen für Partnerschaften und Gemeinschaftspraxen Der Präsenzrahmen unterstützt den unmittelbaren fachlichen Austausch und die gemeinsame Betrachtung konkreter Fragestellungen. Theoretische Grundlagen werden dabei mit umsetzbaren Handlungsempfehlungen verbunden. Die Weiterbildung Praxisnachfolge bietet den Teilnehmenden eine strukturierte Orientierung für den vollständigen Übergabeprozess und hilft ihnen, die Zukunft ihrer Praxis sowie den Wechsel in den neuen Lebensabschnitt vorausschauend zu organisieren.
Die Arbeit mit schwer erkrankten und sterbenden Menschen berührt Fragen der Lebensqualität, Selbstständigkeit, Kommunikation und Abschiednahme. Der Basiskurs „Palliative Begleitung und Trauerbegleitung“ am MFZ Hannover vermittelt Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten grundlegende Orientierung für diese beruflichen Situationen. Die Präsenzfortbildung betrachtet sowohl die Begleitung der Patientinnen und Patienten als auch die Zusammenarbeit mit Angehörigen und anderen beteiligten Berufsgruppen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie größtmögliche Lebensqualität und Selbstständigkeit in der letzten Lebensphase unterstützt werden können. Zudem behandelt der Kurs Trauer als einen Prozess, der bereits lange vor dem endgültigen Abschied beginnen kann. Ergänzend wird die eigene Belastung der Fachkräfte thematisiert: Der regelmäßige Umgang mit Krankheit, Sterben und Tod erfordert das Erkennen persönlicher Ressourcen und geeigneter Wege zur Stressbewältigung. Drei Themenbereiche des Basiskurses Lebensqualität, palliative Begleitung und Hospizarbeit Trauer, Abschiednehmen und Trauerarbeit Selfcare, persönliche Ressourcen und Patientenbeispiele Inhalte der Weiterbildung Bedeutung der Lebensbiografie in der letzten Lebensphase Begriffsdefinitionen aus der palliativen Praxis interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit individuelles Schmerzerleben und Schmerzmanagement Behandlung begleitender Symptome Multimorbidität Angehörigenarbeit und ihre Integration in die Therapie Kommunikation in der letzten Lebensphase Gesprächsführung und Interventionen nach dem Abschied Patientenverfügung, Testament und Bevollmächtigte maltherapeutische und weitere therapeutische Begleitungsangebote Voraussetzungen für eine langfristige Tätigkeit in diesem Arbeitsbereich Die Weiterbildung Palliativ- und Trauerbegleitung verbindet fachliche Grundlagen mit Fragen aus dem therapeutischen Alltag. Dabei werden Möglichkeiten betrachtet, Patientinnen und Patienten bei der Alltagsbewältigung zu unterstützen und Angehörige angemessen in die Therapie einzubeziehen. Auch Kommunikation nach einem Abschied sowie rechtliche Vorsorgedokumente werden in den thematischen Zusammenhang eingeordnet. Der zweitägige Basiskurs findet vollständig in Präsenz am MFZ Hannover statt. Er richtet sich ausdrücklich an Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten und ist mit 18 Fortbildungspunkten ausgewiesen.
Viele Menschen leiden unter wiederkehrenden oder konstanten Blockaden und Beschwerden der Brustwirbelsäule, obwohl bereits verschiedene Behandlungsmethoden angewendet wurden. Eine mögliche Ursache liegt nicht immer im Bereich von Muskeln, Faszien, Gelenken oder anderen Anteilen des Bewegungsapparates. Auch das viszerale System kann über anatomische, funktionelle, neurologische oder zirkulatorische Verbindungen Spannungsdysbalancen und Blockaden im Bereich von Thorax und BWS beeinflussen. Im Kurs werden typische, häufig in der Praxis anzutreffende Ursachen im Bereich der Organe sowie deren Verbindung zum Brustkorb und zur Brustwirbelsäule dargestellt. Schnell und einfach ausführbare Palpations-, Bewegungs- und Provokationstests werden demonstriert und praktisch geübt. Dadurch lässt sich eine Vermutung aufstellen, ob eine viszerale Spannung oder Fixation an Beschwerden des Bewegungsapparates beteiligt ist und welcher Teil des Organsystems behandlungsbedürftig sein kann. Der Behandlungsvorschlag kombiniert sichere, einfach zu erlernende und zugleich effektive osteopathische Techniken mit anschließenden Eigenübungen der viszeralen Automobilisation. Patientinnen und Patienten werden dadurch in die Lage versetzt, Organe selbst zu mobilisieren und eine ausgeglichene Spannung sowie freie Beweglichkeit zu unterstützen. Kursinhalte Wiederkehrende oder konstante Blockaden und Beschwerden der BWS trotz vielfältiger Behandlungsversuche Mögliche viszerale Ursachen über anatomische, funktionelle, neurologische oder zirkulatorische Verbindungen Zusammenhänge zwischen inneren Organen, Thorax und Brustwirbelsäule Typische und häufig in der Praxis anzutreffende Ursachen im Bereich der Organe Schnell und einfach ausführbare Palpations-, Bewegungs- und Provokationstests Praktisches Üben zur Einschätzung viszeraler Spannung oder Fixation Sichere, einfach zu erlernende osteopathische Techniken Aktive Eigenübungen der viszeralen Automobilisation Unterstützung ausgeglichener Spannungsverhältnisse von Muskeln und Faszien Förderung freier Beweglichkeit im Bereich von BWS und Brustkorb Für die praktischen Anteile wird eine Yoga- oder Gymnastikmatte benötigt. Bitte für das Seminar eine Yoga- oder Gymnastikmatte organisieren. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und re Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbarin Anlehnung an das Bobath-Konzept Kursinhalte: ICF-Befundaufnahme bei einem hemiplegischen Patienten Auswirkungen des pathologischen Muskeltonus auf Stand- und Spielbeinfunktion Mögliche Pathologien eines hemiplegischen Patienten während der verschiedenen Gangphasen Anbahnung selektiver Stand-und Spielbeinfunktionen in RL, Sitz, Dreipunktstütz, Stand, auf labilen Unterlagen und beim Gang Auswirkungen der zentralen Hemiplegie (Hyper- und Hypotonie) auf die Physiologie des Schultergürtels und der Funktion von Arm, Schulter und Rumpf Entstehungsmechanismen der schmerzhaften Schulter und des Handsyndroms (CRPS) Lagerung und Handling eines hemiparetischen Armes Anbahnung der Schulter- |Arm- |Handfunktion in verschiedenen Stadien Behandlungsansätze zur Verbesserung der selektiven Rumpffunktion Hausbeschsituation Fallbeispiele Assessments Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Motorische Entwicklungsstörungen beziehungsweise die umschriebene Entwicklungsstörung motorischer Funktion (UEMF, F82) oder Developmental Coordination Disorder (DCD) zählen mit einer Häufigkeit von etwa 5 bis 6 % zu den häufigsten Störungen in der kindlichen Entwicklung. Sie sind jedoch gut behandelbar. Dieser Kurs vermittelt die neurophysiologische Entwicklungstherapie (NET) für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 17 Jahren mit motorischen Entwicklungsstörungen. Die Therapie wurde für die Altersgruppe von 5 bis 10 Jahren bereits erfolgreich wissenschaftlich evaluiert. Zunächst erlernen die Teilnehmenden die theoretischen Grundlagen der Erkrankung und der Therapie. Anschließend werden die Übungen konkret vorgestellt, unter anderem mithilfe von Videobeispielen, und praktisch eingeübt. Nach dem Kurs sind die Teilnehmenden in der Lage, diese evidenzbasierte Therapie selbstständig durchzuführen und Patientinnen und Patienten mit motorischen Entwicklungsstörungen gezielt zu einer Verbesserung zu verhelfen. NET ist zudem für viele weitere Indikationen anwendbar, auch bei Erwachsenen in unterschiedlichen Fachbereichen, insbesondere in Orthopädie und Neurologie. Lernziele nach dem Kurs Die Teilnehmenden kennen die verschiedenen Aspekte der umschriebenen Entwicklungsstörung motorischer Funktion (UEMF) mit ihren Symptomen. Die Teilnehmenden können diese Symptome mit der idealen motorischen Entwicklung vergleichen. Die Teilnehmenden kennen die theoretischen Grundlagen der neurophysiologischen Entwicklungstherapie (NET). Die Teilnehmenden können die NET praktisch anwenden. Kursinhalte Grundlagen der normalen motorischen Entwicklung Grundlagen der UEMF Theorie der neurophysiologischen Entwicklungstherapie der UEMF Praktische Umsetzung der neurophysiologischen Entwicklungstherapie der UEMF
Die Spiegeltherapie ist ein etabliertes Therapieverfahren in der Neurorehabilitation und Schmerztherapie. Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft haben in den vergangenen Jahren zu einem besseren Verständnis der Um- und Reorganisationsprozesse des Gehirns bei neurologischen Erkrankungen, insbesondere nach einem Schlaganfall, sowie bei chronischen Schmerzen geführt. Auf dieser Grundlage wird die Spiegeltherapie gezielt eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und sensomotorische Funktionen zu verbessern. Eine besondere Bedeutung hat sie unter anderem bei Patienten mit komplexem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS), Phantomschmerzen sowie nach neurologischen Schädigungen. Im Kurs „Spiegeltherapie in der Neurorehabilitation und Schmerzbehandlung“ am MFZ Hannover lernst du sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische Anwendung der Spiegeltherapie kennen. Im Mittelpunkt steht die therapeutische Umsetzung bei neurologischen Funktionsstörungen und chronischen Schmerzen der oberen und unteren Extremitäten. Du erhältst einen fundierten Einblick in die Entwicklung, Wirkungsweise und klinischen Effekte der Spiegeltherapie. Dabei lernst du, die Methode gezielt zur Behandlung motorischer und sensorischer Funktionsstörungen nach neurologischen Schädigungen sowie zur Reduktion unterschiedlicher Schmerzsyndrome einzusetzen. Neben den theoretischen Grundlagen nimmt die praktische Anwendung der Spiegeltherapie einen wichtigen Stellenwert ein. In Übungsphasen trainierst du die konkrete therapeutische Umsetzung an der oberen und unteren Extremität. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Besonderheiten, Einsatzmöglichkeiten und Effekte der Spiegeltherapie anschaulich vermittelt. Kursinhalte Theoretische Grundlagen der Spiegeltherapie Entwicklung der Spiegeltherapie Aktuelle Grundlagen zur Entstehung und Entwicklung chronischer Schmerzen Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) und Phantomschmerz Anwendungsgrundlagen und Voraussetzungen der Spiegeltherapie Klinische Effekte und Wirkungsweise der Spiegeltherapie Praktische Anwendung der Spiegeltherapie Therapeutische Umsetzung an der oberen und unteren Extremität nach Schlaganfall Spiegeltherapie bei motorischen und sensorischen Funktionsstörungen Anwendung der Spiegeltherapie beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) Spiegeltherapie bei Phantomschmerzen Praxisübungen und Fallbeispiele für den therapeutischen Alltag
Das Seminar „Weiterbildung Übungen in der Orthopädie“, angeboten im MFZ Hannover, richtet sich an Fachkräfte und Therapeuten, die ihre Kenntnisse im Bereich der orthopädischen Übungsmethoden erweitern möchten. Durch ein praxisorientiertes Präsenzformat werden den Teilnehmenden umfassende Trainingskonzepte nahegebracht, die sowohl bei Einzelbehandlungen als auch in Gruppensettings wirksam implementiert werden können. Das zentrale Ziel des Kurses besteht darin, mittels systematisch aufgebauter Übungsreihen die Strukturierung von Behandlungseinheiten eindrucksvoll aufzuzeigen, sodass die gewonnenen Erkenntnisse direkt in die tägliche klinische Praxis übernommen werden können. Im Fokus des Kurses steht ein innovatives Fortbildungskonzept, das gezielt auf die Steigerung von Kraft und Flexibilität ausgerichtet ist. Dabei werden nicht nur Techniken zum Muskelaufbau vermittelt, sondern auch Methoden zur Verbesserung der Beweglichkeit intensiv thematisiert. Diese praxisbezogene Ausrichtung unterstützt die Teilnehmenden dabei, verschiedene Übungsansätze zu erlernen, die den therapeutischen Alltag effizient ergänzen und eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ermöglichen. Die Vermittlung des Lehrstoffs erfolgt durch eine Vielzahl interaktiver und abwechslungsreicher Lernformate. Unter anderem kommen hier Übungsseminare, spezifische Weiterbildungs-Module, praxisorientierte Workshops und eigens entwickelte Fortbildungskurse zum Einsatz. Diese didaktisch vielfältige Aufbereitung sorgt dafür, dass theoretische Grundlagen und praktische Anwendungen nahtlos verbunden werden. Mit einem Praxisanteil von 80 % wird zudem garantiert, dass die vermittelten Inhalte jederzeit unmittelbar in der klinischen Praxis genutzt werden können. Kursinhalte Übungen im Erwachsenenalter Training von Kraft, Ausdauer, Koordination, Flexibilität mit und ohne Geräte Sinnvoller Aufbau einer Übungsreihenfolge für Einzelbehandlung und Gruppen Sinnvoller Aufbau von Übungsreihen für Einzelbehandlung und Gruppen Gebrauch von Kleingeräten aus der häuslichen Umgebung Praxisanteile 80% Zusammenfassend stellt der Kurs „Weiterbildung Übungen in der Orthopädie“ ein weitreichend durchdachtes Konzept dar, das Theorie und Praxis optimal kombiniert. Durch den strukturierten Lernansatz, der den systematischen Aufbau der Übungsreihen unterstützt, wird ein direkter Transfer der erarbeiteten Strategien in den klinischen Alltag ermöglicht. Die Teilnehmenden erweitern dadurch nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen, sondern entwickeln auch ihre individuellen Behandlungsstrategien weiter. Die praxisnahe Gestaltung des Seminars sichert dabei einen unmittelbaren und effizienten Einsatz in der täglichen Therapie. Insgesamt vermittelt dieser Kurs, im MFZ Hannover, ein konsistentes und bewährtes Trainingskonzept, das sowohl auf Einzel- als auch auf Gruppentherapien ausgelegt ist. Die Verbindung von fundierten theoretischen Kenntnissen und umfangreichen Praxiseinheiten bildet die Basis für nachhaltigen Lernerfolg und fördert die kontinuierliche Professionalisierung in der Orthopädie. Somit bietet das Seminar eine exzellente Möglichkeit, therapeutische Fertigkeiten gezielt zu optimieren und das eigene Fortbildungsportfolio wirkungsvoll zu erweitern.
Kursinhalte: Neurophysiologische Entwicklung des Säuglings und Abweichungen Einführung in die Geschichte und Herkunft der Babymassage Techniken und Wirkungsweisen der Massage für Bezugsperson und Kind Massage und Berührung als erstes Kommunikationsmittel zwischen Mutter und Baby Babymassage in besonderen Situationen (Kolik etc.) Babymassage als wichtiger Bestandteil des Bondings in der Neugeborenenphase Praktisches Erlernen der Griffe und Positionen (Lagerung während der Massage) Handling und Lagerung als entwicklungsfördernde Maßnahme Organisation, Planung und Durchführung von Kursen In Kombination mit dem Kurs Babyturnen-Babyfit erlangen sie das Zertifikat Kursleitung sensomotorische Entwicklungsförderung.
Der Begriff des Medical Flossing bezeichnet das relativ stramme Umwickeln von Extremitätengelenken oder -teilen sowie Muskelbäuchen mittels eines speziellen, dehnbaren, dafür entwickelten Gummibandes anhand einer speziellen Applikationstechnik. Je nach Indikation wird der genaue Ort der Anlage und der Druck variiert. Mit angelegtem Band wird das Gelenk dann passiv oder aktiv bewegt. Die Methode lässt sich so ergänzend zu Physiotherapie, manueller Therapie oder Osteopathie einsetzen. Die Behandlung kann durch die Reibung des Medical Flossing-Bandes selbst, recht schmerzhaft sein. Kursinhalte: Verbesserung der Beweglichkeit Schmerzlinderung Einfluss auf die Faszien durch den äußeren Druck plus Bewegung Lösung von Vernarbungen im Gewebe Schwammeffekt: hohe Druck presst das Gewebe aus und verstärkt den lymphatischen Abfluss Integration in andere Therapiemethoden Integration in andere Therapiemethoden
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar. In diesem Kurs wird ein praxisnahes und evidenzbasiertes Konzept zur Behandlung bei M. Parkinson vermittelt. Der Kurs richtet sich an Fachkräfte, die ihr Wissen im Rahmen einer interdisziplinären Parkinson-Weiterbildung vertiefen möchten. Dabei fließen medizinische, therapeutische und bewegungstherapeutische Ansätze gleichermaßen ein. Die Inhalte orientieren sich an den aktuellen Standards der evidenzbasierten Weiterbildung und bieten einen fundierten Überblick über die vielfältigen Symptome der Erkrankung, medikamentöse Behandlungsstrategien sowie operative Optionen. Das strukturierte Curriculum deckt sowohl theoretische Grundlagen als auch praxisnahe Module ab. In Form von Parkinson- und interdisziplinären Seminaren werden zentrale Krankheitsmerkmale und therapeutische Konzepte vermittelt. Ergänzt wird das Angebot durch praxisorientierte Einheiten, wie sie auch in Fortbildungen zu Bewegung und Sport speziell für Parkinson thematisiert werden. Anhand konkreter Fallbeispiele wird der Transfer des theoretischen Wissens in den klinischen Alltag veranschaulicht. So ermöglicht der Kurs den Teilnehmern, individuelle und evidenzbasierte Behandlungsstrategien zu entwickeln und direkt in der täglichen Praxis umzusetzen. Besonders hervorzuheben ist der interdisziplinäre Austausch, der eine nachhaltige Integration der vermittelten Ansätze in den therapeutischen Alltag fördert. Die Kombination aus fundierter Theorie und anschaulichen Fallbeispielen bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, differenzierte Behandlungspläne zu erstellen, die an den spezifischen Befunden der Patienten orientiert sind. Die Einbindung von Elementen aus Fortbildungen zu Bewegung und sportlicher Aktivität stärkt dabei nicht nur die theoretischen Kenntnisse, sondern auch die praktische Umsetzung in verschiedenen klinischen Settings. Kursinhalte: Symptome des Morbus Parkinson in verschiedenen Stadien Medikation und mögliche OP-Indikation Freezing, On-Off-Phänomen, End-of-dose-Akinese Mobilität durch große, rhythmische Bewegungswiederholungen Physiotherapeutischer Befund nach ICF, Assessments Befundspezifisches Behandlungsplanung Fallbeispiele Die systematische Gliederung des Kurses ermöglicht es den Teilnehmern, ihr Wissen schrittweise aufzubauen und optimal in den beruflichen Alltag zu integrieren. Die Kombination aus interdisziplinären Ansätzen und evidenzbasierten Inhalten trägt dazu bei, die Komplexität der Parkinson-Erkrankung umfassend zu verstehen und zielführend zu therapieren. Fachkräfte profitieren dabei von einem praxisnahen Ausbildungsformat, das durch die klare Struktur und die Vielzahl an Fallbeispielen überzeugt. So wird gewährleistet, dass die erarbeiteten Konzepte nachhaltig in die tägliche Arbeit einfließen und die Versorgung von Patienten mit M. Parkinson kontinuierlich verbessert wird. Insgesamt stellt diese Weiterbildung ein attraktives Angebot für alle dar, die ihre therapeutischen Kompetenzen im Bereich der Parkinson-Behandlung erweitern und vertiefen möchten. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Kursinhalte: Neurophysiologische, Wahrnehmungs- und Spielentwicklung in den ersten 12. Lebensmonaten Spielerische Förderung der Sensomotorik in den verschiedenen Entwicklungsstadien des 1. Lebensjahres Sinnvolle Materialen zur Säuglingsförderung Sinn und Unsinn von Babygeräten Lagerung, Handling sowie Tragen als entwicklungsfördernde Maßnahmen Organisation & Planung von Entwicklungskursen Praktisches Arbeiten beim Babyturnen: gr. Praxisbezug, Videos, praktische Erfahrungen mit Puppen Zielgruppe: PT, M, HP, ET In Kombination mit dem Kurs Babymassage-Massage von Anfang an erlangen sie das Zertifikat Kursleitung sensomotorische Entwicklungsförderung.
Der Basislehrgang „Bobath für Erwachsene“ richtet sich an Fachkräfte aus Physiotherapie, Ergotherapie und Medizin. Der Kurs ist von der International Bobath Instructors Training Association (IBITA) anerkannt und somit bei gesetzlichen und privaten Krankenkassen abrechnungsfähig. Die Teilnehmenden erwerben vertiefte Kenntnisse in der neurologischen Befunderhebung und trainieren fundierte Behandlungstechniken für Menschen mit zentralnervösen Schädigungen. Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander: Inhalte aus Neurophysiologie, Neuropathologie sowie motorischem Lernen werden mit praktischen Trainingssequenzen kombiniert. Ziel ist es, individuelle Therapiekonzepte zu entwickeln, Bewegungsressourcen gezielt zu aktivieren und atypische sowie kompensatorische Bewegungen zu minimieren. Alle Dozierenden sind IBITA-zertifizierte Instruktor*innen und vermitteln aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah. Teilnahmevoraussetzung ist eine staatliche Zulassung als Physiotherapeut/in oder Ergotherapeut/in sowie eine mindestens zwölfmonatige Berufserfahrung in Vollzeit (bei Teilzeit entsprechend angepasst). Andere medizinische Berufsgruppen können nach individueller Absprache mit der Dozentin zugelassen werden. Zwischen den Seminarphasen bearbeiten die Teilnehmenden neurologische Fallstudien zur Vertiefung der Inhalte. Das modulare Lehrkonzept ermöglicht eine schrittweise Erarbeitung und den direkten Transfer in den beruflichen Alltag. Nach erfolgreichem Abschluss kann bei den Krankenkassen die Abrechnungsbefugnis für KG-ZNS (Positionsnummer 20710 Bobath) beantragt werden. Kursinhalte Individuelle, zielgerichtete und alltagsorientierte Therapiegestaltung Neurophysiologie, Neuropathologie, motorisches Lernen und motorische Kontrolle Übertragung theoretischer Inhalte in konkrete Behandlungstechniken Neurologische Befunderhebung und Patientenbehandlung unter Supervision Demonstrationsbehandlungen der Referenten mit klinischen Problemlösungen Bearbeitung spezieller Fragestellungen und Entwicklung praxisnaher Lösungsstrategien Schlussbetrachtung Der Kurs vermittelt umfassende Kompetenzen in der neurologischen Befunderhebung und Behandlung Erwachsener. Durch die Kombination aus theoretischer Fundierung, praktischer Anwendung und IBITA-zertifiziertem Aufbau entwickeln die Teilnehmenden ein wissenschaftlich anerkanntes Qualifikationsprofil. Supervision und reale Fallbeispiele fördern den Praxistransfer und veranschaulichen klinische Entscheidungsprozesse. Mit Abschluss des Kurses stärken Sie Ihre fachliche Behandlungskompetenz und sichern Ihre Abrechnungsfähigkeit – ein klarer Mehrwert für Ihre therapeutische Tätigkeit.
Dieser Kurs kann sowohl online als auch vor Ort absolviert werden Die Phytotherapie gewinnt zunehmend an Bedeutung als wissenschaftlich fundierte Ergänzung innerhalb physiotherapeutischer und manualtherapeutischer Konzepte. Vor allem bei Beschwerden des Bewegungsapparates, entzündlichen Erkrankungen sowie vegetativen Regulationsstörungen eröffnen pflanzliche Arzneimittel vielseitige therapeutische Möglichkeiten. Diese modulare Fortbildung vermittelt umfassende Kenntnisse aus Pharmakologie, Biochemie und klinischer Praxis, um phytotherapeutische Maßnahmen gezielt in die physiotherapeutische Behandlung zu integrieren. Ziel ist es, nicht nur die Anwendung pflanzlicher Wirkstoffe zu beherrschen, sondern auch deren Wirkprinzipien zu verstehen, rechtlich korrekt einzuordnen und evidenzbasiert einzusetzen. Struktur der Weiterbildung Die Weiterbildung ist in aufeinander abgestimmte Module gegliedert und verbindet theoretisches Wissen mit praxisnaher Anwendung. Insgesamt umfasst die Reihe vier Module mit jeweils 2 Tagen Dauer. Jedes Modul ist separat buchbar und in sich abgeschlossen, baut jedoch thematisch auf den vorherigen Inhalten auf. Gesamtdauer 4 Module à 2 Tage (gesamt 8 Fortbildungstage) Module im Überblick Modul 1: Arzneimittelrecht & Galenik Modul 2: Phytochemie & molekulare Wirkmechanismen Modul 3: Klinische Anwendung & therapeutische Entscheidungsfindung Modul 4: Indikationsbezogene Praxis & Fallbeispiele Dieses Modul vermittelt die biochemischen Grundlagen pflanzlicher Wirkstoffe und deren pharmakologische Effekte auf Gewebe, Entzündungsprozesse und den Zellstoffwechsel. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie pflanzliche Inhaltsstoffe auf molekularer Ebene wirken und welche Bedeutung diese Mechanismen für therapeutische Anwendungen haben. Zu Beginn werden grundlegende Aspekte der Phytochemie vorgestellt. Die Teilnehmenden lernen wichtige Gruppen sekundärer Pflanzenstoffe kennen und erhalten einen Überblick über deren Struktur-Wirkungs-Beziehungen sowie über die Besonderheiten pflanzlicher Vielstoffgemische im Vergleich zu isolierten Wirkstoffen. Im weiteren Verlauf werden zentrale Wirkstoffgruppen wie Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, ätherische Öle, salicylathaltige Pflanzenstoffe und Capsaicinoide systematisch betrachtet. Dabei wird erläutert, welche pharmakologischen Effekte diese Substanzen auf Entzündungsprozesse, Gewebe und Stoffwechselvorgänge haben. Darüber hinaus werden wichtige entzündungsbiochemische Prozesse behandelt, unter anderem die Arachidonsäure-Kaskade mit den Signalwegen von Cyclooxygenasen (COX) und Lipoxygenasen (LOX), die Regulation von Zytokinen sowie Zusammenhänge mit oxidativem Stress. Ergänzend werden grundlegende pharmakokinetische Aspekte pflanzlicher Wirkstoffe dargestellt, um zu verstehen, wie Aufnahme, Verteilung und Wirkung im Organismus zusammenhängen. Kursinhalte Einführung in die Phytochemie Sekundäre Pflanzenstoffe und Struktur-Wirkungs-Beziehungen Wichtige Wirkstoffgruppen: Flavonoide Gerbstoffe Saponine Ätherische Öle Salicylathaltige Pflanzenstoffe Capsaicinoide Entzündungsbiochemische Prozesse Arachidonsäure-Kaskade (COX / LOX) Zytokinmodulation und oxidativer Stress Pharmakokinetische Grundlagen pflanzlicher Wirkstoffe Wichtiger Hinweis: Der Kurs wird im hybriden Format durchgeführt (Online & Präsenz): Die Durchführung erfolgt über die Plattform „Zoom“. Bitte installiere die Software vorab. Für eine optimale Übertragungsqualität ist die Desktop-Version erforderlich. Kamera und Mikrofon müssen funktionstüchtig sein. Ein Login in den Warteraum ist spätestens 15 Minuten vor Beginn erforderlich. Praktische Inhalte werden visuell demonstriert, können jedoch nicht direkt überprüft werden. Online-Teilnehmende können aktiv am Unterricht teilnehmen und Fragen stellen. Bitte nutze das Mikrofon für Fragen, da der Chat nicht durchgehend betreut wird.
Hüftschmerzen begegnen Therapeutinnen und Therapeuten beinahe täglich und verlangen dennoch eine präzise Diagnostik. Der Hüftbereich ist anatomisch anspruchsvoll, funktionell eng an benachbarte Strukturen gekoppelt und reagiert sensibel auf Fehlbelastungen. Beschwerden können schrittweise entstehen oder plötzlich einsetzen und sind nicht immer klar auf einen Auslöser zurückzuführen. Besonders bei Bildern wie Bursitis trochanterica, degenerativen Veränderungen oder ISG-assoziierten Problematiken ist ein systematisches Vorgehen in der Befundung entscheidend. Weil die Region viele Strukturen überlagert, sind klare klinische Kriterien und eine strukturierte Untersuchung besonders wertvoll. In dieser Weiterbildung erarbeitest du dir genau dafür ein tragfähiges Fundament: Anatomie, Funktion und klinische Zusammenhänge rund um die Hüfte werden verständlich erklärt und sinnvoll miteinander verknüpft. Ziel ist es, verschiedene Beschwerdebilder sicherer zu differenzieren und Symptome im Kontext einzuordnen. Neben lokalen Strukturen werden Wechselwirkungen mit Becken, Lendenwirbelsäule und den angrenzenden muskulären Ketten berücksichtigt, sodass ein umfassender Blick auf die Hüftregion im Bewegungssystem entsteht. Der Kurs legt den Schwerpunkt auf eine differenzierte Auswertung von Schmerzprofil, Bewegungseinschränkungen und belastungsabhängigen Reaktionen. Mit klaren Befundstrategien lernst du, funktionelle Ursachen von strukturellen Befunden abzugrenzen und typische Muster im Praxisalltag schneller zu erkennen. Das theoretische Wissen wird praxisnah aufbereitet, damit du es direkt in deine eigene Befundaufnahme und klinische Entscheidungsfindung übertragen kannst. Du lernst, Hinweise aus Anamnese, Palpation und Funktionstests zu bündeln und daraus schlüssige Hypothesen abzuleiten, im Alltag. Als digitales Seminar ist die Teilnahme flexibel möglich, gleichzeitig bleibt die Wissensvermittlung klar strukturiert. Auch online wird der Praxisbezug gesichert, indem Untersuchungsabläufe, klinische Tests und therapeutische Überlegungen anschaulich dargestellt werden. So werden diagnostische Entscheidungsschritte nachvollziehbar und du entwickelst mehr Sicherheit im Vorgehen. Kursinhalte Anatomische Grundlagen der Hüfte und angrenzender Strukturen Häufige Krankheitsbilder der Hüfte und ihre klinischen Merkmale Systematische Befundstrategien zur Differenzierung von Hüft-, ISG- und muskulären Beschwerden Funktionelle Zusammenhänge und deren Bedeutung für Schmerzursachen Überblick über therapeutische Techniken im Kontext der Befundung Unterm Strich bietet die Fortbildung eine klar gegliederte und gut nachvollziehbare Vertiefung zum Thema schmerzhafte Hüfte. Du verstehst komplexe Beschwerdebilder besser, triffst klinische Entscheidungen fundierter und stärkst deine Befundkompetenz nachhaltig. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Die Übertragung erfolgt über “Zoom”; installiere die Desktop-App bitte vorab und informiere dich kurz über die Bedienung. Die Installation der App ist entscheidend, damit die Bildqualität im Kurs stabil bleibt. Eine funktionierende Kamera sowie ein funktionierendes Mikrofon sind Voraussetzung. Bitte spätestens 15 Minuten vor Start im Warteraum bereit sein. Praktische Inhalte werden optisch demonstriert; eine haptische Kontrolle durch den Referenten ist online nicht möglich. Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und Fragen oder Antworten in die Runde geben. Da der Referent den Chat während des Unterrichts nicht durchgehend verfolgen kann, bitte das Mikrofon verwenden.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Unser Kurskonzept erfüllt die Qualitätskriterien des Leitfadens zur Primärprävention nach § 20 Abs. 1 SGB V und ist Bestandteil der Ausbildung zum Entspannungspädagogen. Weitere Details finden Sie in der Kursausschreibung. Die Weiterbildung im Autogenen Training vermittelt ein bewährtes Verfahren, das hilft, geistige Ruhe und körperliche Entspannung zu fördern. Teilnehmende erlernen die theoretischen Grundlagen und praktischen Techniken, um Autogenes Training selbst anzuwenden und professionell anzuleiten. Ziel ist es, Klientinnen und Klienten dabei zu unterstützen, Stress abzubauen, Selbstwahrnehmung zu schulen und innere Ausgeglichenheit zu finden. Das Autogene Training wurde von Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz entwickelt und basiert auf den Prinzipien der Selbsthypnose. In der Ausbildung lernen Sie, wie Sie die Methode gezielt vermitteln und als präventive wie auch therapeutische Unterstützung einsetzen können – sowohl im Gruppenunterricht als auch im Einzelcoaching. Die Weiterbildung eignet sich ideal für Fachkräfte aus Therapie, Prävention und Gesundheitsförderung. Kursinhalte Grund- und Aufbaustufe des Autogenen Trainings Körperwahrnehmung und ihre Bedeutung für Entspannung Leitsätze und formelhafte Vorsatzbildung Konzeption und Planung von AT-Kursen Methodik und Didaktik Indikationen und Kontraindikationen Anmeldung bei der ZPP – Zentrale Prüfstelle Prävention Ausbildung zum Entspannungspädagogen Die Ausbildung vermittelt umfassende Kenntnisse zu Entspannungsverfahren und praxisorientierten Beratungsmethoden. Absolventen können präventive Programme entwickeln, Einzelcoachings durchführen und Klienten effektive Selbsthilfestrategien vermitteln. Die Qualifikation ist bundesweit anerkannt und vielseitig beruflich nutzbar. Ausbildungsaufbau PMR – Progressive Muskelrelaxation (32 Std.) AT – Autogenes Training (32 Std.) EST – Entspannungs-Therapie (15 Std.) Die Reihenfolge der Module ist frei wählbar. Abschluss über die ESP-Prüfung. Hinweis – Hybridkurs Teilnahme über Zoom – App bitte vorab installieren Internetverbindung, Kamera und Mikrofon erforderlich Einwahl spätestens 15 Minuten vor Beginn Praktische Übungen werden gezeigt, nicht haptisch korrigiert Fragen können mündlich gestellt werden Chatfunktion wird während des Unterrichts nicht betreut
Aufbauend auf der modularen inomt-Osteopathie-Ausbildung führt der Kurs „Segment‑Meridian‑Somatotop“ die manuelle Reflextherapie in ein neues, biokybernetisches Zeitalter. Ziel ist es, neurophysiologische Techniken der westlichen Medizin mit den energetischen Konzepten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zu kombinieren. Die Teilnehmenden entwickeln ein umfassendes Behandlungskonzept, das parietale, viszerale, craniosacrale und fasziale Behandlungsansätze nahtlos integriert. Das erste Modul widmet sich der detaillierten Vermittlung des Ebenen- und SMS‑Modells nach biokybernetischen Prinzipien. Rückenzonen und viszerale Strukturen werden aus neurophysiologischer Perspektive beleuchtet, während die Verknüpfung mit Meridianachsen und der chinesischen Organuhr den praktischen Bezug herstellt. Die Zuordnung von Meridianverläufen zu Faszienbahnen erweitert das therapeutische Repertoire. Abschließend vertiefen die Teilnehmenden die Interaktion von Triggerpunkten und Akupunkturpunkten und setzen das Erlernte in Übungen wie YaYa‑Klammern, Meridianmassage und Akupressur um. Dieser Präsenzkurs richtet sich speziell an Osteopathie-, Manuelle Therapie- und Reflextherapie-Profis, die ihre Methodenvielfalt gezielt ausbauen möchten. Die Kombination aus fundierter Theorie und intensiven Praxisequenzen ermöglicht einen schnellen Transfer in die tägliche therapeutische Arbeit. Durch die Verbindung von SMS‑Modell und traditionellen Techniken entsteht ein fachübergreifendes Fortbildungskonzept, das strukturelle und energetische Therapieebenen gleichermaßen berücksichtigt. Einführung in das Ebenen- und SMS‑Modell nach dem biokybernetischen Konzept Biokybernetische Betrachtung der Rückenzonen, viszeralen und faszialen Techniken Grundlagen der TCM, die Organuhr, Meridianachsen Der erste Umlauf und seine Meridiane Meridiane und Akupunkte: Verbindungen zum faszialen System Zusammenhänge zwischen Triggerpunkten und Akupunkten Praxis: YaYa‑Klammern, Meridianmassage, Akupressur, BGM aus neurophysiologischer Sicht Die Fortbildung Segment‑Meridian‑Somatotop bietet in kompakter Präsenz eine fundierte Verknüpfung östlicher und westlicher Methoden. Teilnehmende erweitern ihre klinischen Fähigkeiten und sichern sich langfristig einen hohen Behandlungserfolg.
Dieser „Akupunkt Meridian Massage“-Kurs vermittelt fundierte Kenntnisse der chinesischen Medizin und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die energetischen Grundlagen des menschlichen Körpers. Im Rahmen dieses Seminars werden theoretische Konzepte und praktische Anwendungen der Akupunkt-Meridian-Massage anschaulich dargestellt, sodass die Teilnehmer ein tiefgreifendes Verständnis für das Zusammenspiel von Meridian- und Organsystemen entwickeln können. Der Kurs richtet sich an alle, die ihre Kenntnisse in der chinesischen Medizin erweitern möchten, und bietet eine strukturierte und praxisnahe Weiterbildung. Inhaltlich werden zentrale Aspekte der chinesischen Fünf Elemente umfassend behandelt. Dabei erhalten die Teilnehmer detaillierte Einblicke in die Prinzipien der Fünf-Elemente-Lehre, welche die energetischen Wechselwirkungen im Körper erläutern. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Modul 3, in dem der Funktionskreis des Dreifachen Erwärmers im Detail vorgestellt wird. Dieser Teil des Kurses trägt wesentlich dazu bei, die praktische Anwendung der Theorie zu vertiefen und neue Perspektiven für die Behandlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Darüber hinaus wird die Physiologie und Pathologie der Organe aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingehend beleuchtet. Die vermittelten Inhalte ermöglichen es den Teilnehmern, ein fundiertes Verständnis für die energetischen Prozesse in den Organen zu entwickeln und diese Kenntnisse in den praktischen Unterricht zu integrieren. Ergänzend dazu wird auch auf sanfte, energetische Ansätze in der Wirbelsäulenbehandlung eingegangen, die zur Stabilisierung und Förderung der körpereigenen Energie beitragen. Weitere Themenschwerpunkte des Kurses umfassen die Rolle der Ernährung, den gezielten Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln sowie den therapeutischen Nutzen von Kräutern. Diese Aspekte runden das Angebot ab und tragen dazu bei, ein ganzheitliches Bild der energetischen Prozesse im Körper zu vermitteln. Der Kurs steht dabei konsequent für eine qualitätsvolle Weiterbildung, die den Fokus auf fundiertes Fachwissen und praxisnahe Übungen legt, ohne therapeutische Versprechen in den Vordergrund zu rücken. Kursinhalte Funktionskreis Dreifacher Erwärmer Grundlagen und Einführung in die Fünf-Elemente-Lehre Physiologie und Pathologie der Organe aus Sicht der TCM Organ-Behandlungen über Körper- und Ohr-Zonen Wei Qi (Immunstärkung) Sanfte energetische Wirbelsäulenbehandlung Zusammenfassend ist dieser Kurs in vier aufeinander aufbauende Teile gegliedert, die ein ganzheitliches Verständnis der energetischen Grundlagen und deren Anwendung vermitteln. Durch die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Übungen erhalten die Teilnehmer eine umfassende Weiterbildung, die den Ansprüchen eines Akupunkt-Meridian-Massage-Seminars gerecht wird. Der Kurs bietet somit eine solide Basis für alle, die ihre Expertise in der chinesischen Medizin erweitern möchten, und fördert die Integration von theoretischen Erkenntnissen in die praktische Arbeit.
Dieses Präsenzseminar kombiniert einen kompakten Vor-Ort-Unterricht mit einem integrierten E-Learning-Modul, um angehende Heilpraktiker gezielt auf die sektorale Prüfung im Bereich Physiotherapie vorzubereiten. Im berufsbegleitenden Kompaktkurs erhalten die Teilnehmenden eine eng verzahnte Darstellung prüfungsrelevanter Themen, die Theorie und praktische Fallstudien miteinander verbindet. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf hygienischen Vorschriften und dem Notfallmanagement, unterstützt durch praxisnahe Workshops und digitale Lernressourcen. Zusätzlich werden methodische Techniken für mündliche Prüfungen vermittelt, die das Auftreten und die Sicherheit im Prüfungsgespräch stärken. Die kleine Gruppengröße fördert den persönlichen Austausch mit dem Dozententeam und ermöglicht individuelle Rückfragen. Aufbauend auf physiotherapeutischen Vorkenntnissen erweitern die Teilnehmenden ihr Wissen um naturheilkundliche Verfahren sowie um Abrechnungs- und Umsatzsteuerbefreiungsregelungen. Enthalten sind außerdem der Spritzenschein sowie der Hygiene-Sachkundenachweis 1 (8 Std.) und 2 (40 Std.) gemäß Infektionshygieneverordnung. Durch die Anerkennung als Modul „Medizinische Grundlagen“ in der Osteopathie-Ausbildung des INOMT lassen sich die erworbenen Qualifikationen nahtlos in weiterführende Lehrgänge einbinden. Ergänzend zum Präsenzunterricht erhalten die Teilnehmenden regelmäßige Lernbriefe und können Online-Lerngruppen nutzen. So entsteht eine verlässliche Lernumgebung, in der Theorie und Praxis optimal aufeinander abgestimmt sind. Kursinhalte Ausbildungskonzept nach dem Inama-Konzept Große Heilpraktiker-Ausbildung für Physiotherapeuten als Kompaktkurs oder Jahreskurs Sektoraler Heilpraktiker, eingeschränkt auf den Bereich der Physiotherapie Prüfungstraining für die mündliche Prüfung Prüfungstraining und Prüfungsvorbereitung Abrechnungsmöglichkeiten in der Heilpraktikerpraxis Spritzenschein und Notfallmanagement Hygiene-Sachkundennachweis 1 (8 Std.) und 2 (40 Std.) gemäß Infektionshygieneverordnung Inklusive E-Learning-Programm Module Modul 1 – 18.-21.03.2027 Modul 2 – 22.-25.04.2027 Modul 2.1 – 22.-23.05.2027 Modul 3 – 08.-11.07.2027 Modul 4 – 02.-05.09.2027 Eine Ratenzahlung der Module ist möglich Ausbildungsaufbau Berufsbegleitender Kompaktkurs über etwa 6 Monate Praxisorientierter theoretischer und praktischer Unterricht Programm aufbauend auf den medizinischen Vorkenntnissen von Physiotherapeuten Fachübergreifend vernetzte Darstellung prüfungsrelevanter Themenbereiche Individuelle und flexible Betreuung mit regelmäßigen Lernbriefen Ständige Erreichbarkeit des Lehrteams per E-Mail außerhalb der Unterrichtszeiten Begrenzte Teilnehmerzahl von maximal 22 Personen pro Kurs Zusammenfassung Durch den modularen Aufbau dieser Heilpraktiker-Ausbildung erwerben die Teilnehmenden alle erforderlichen Qualifikationen für die sektorale sowie die Voll-Heilpraktiker-Erlaubnis. Die Kombination aus Präsenzveranstaltungen, E-Learning und Lerngruppen schafft ein effektives Umfeld für nachhaltiges Lernen und sicheres Diagnostizieren. Rechtliche Grundlagen und praktische Übungen bereiten umfassend auf die spätere berufliche Tätigkeit vor.
Die Ringvorlesung Lunge vermittelt grundlegendes Wissen zu einem zentralen Organ des menschlichen Körpers und stellt Aufbau und Funktion der Atmung in den Mittelpunkt. Die Lunge wird dabei als Teil eines komplexen Systems betrachtet, das für Gasaustausch, Sauerstoffversorgung und Kohlendioxidabgabe wesentlich ist. In dieser Online-Fortbildung werden anatomische Strukturen und physiologische Abläufe sachlich und nachvollziehbar eingeordnet. Die Weiterbildung Ringvorlesung Lunge bietet einen strukturierten Überblick über Atemwege, Bronchialsystem, Alveolen und die grundlegenden Prozesse der Lungenfunktion. Dadurch entsteht ein verständliches Gesamtbild, das anatomische Grundlagen mit funktionellen Zusammenhängen verbindet. Kursinhalte Anatomie der Lunge: Aufbau der Lunge, Struktur der Alveolen, Bronchialsystem sowie zentrale und periphere Atemwege Physiologie der Atmung: Grundlagen des Gasaustauschs, Mechanismen der Sauerstoffaufnahme und Prozesse der Kohlendioxidabgabe Das Online Seminar Anatomie der Lunge unterstützt eine fachlich geordnete Auseinandersetzung mit der Atmung und zeigt, wie eng Struktur und Funktion der Lunge miteinander verbunden sind. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform "Zoom" übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die "Teilnehmer" können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Bauch- und Beckenbeschwerden gehören zu den komplexesten Anamnesefeldern. Das Online Seminar vermittelt, wie du zwischen organischen, funktionellen und psychosomatischen Ursachen unterscheidest und sensible Themen sicher und professionell ansprichst. Im Mittelpunkt steht gezieltes Fragen: Du lernst, Beschwerden systematisch einzuordnen, differenzialdiagnostisch zu denken und aus einzelnen Symptomen tragfähige Hypothesen zu entwickeln. Inhalte Darm: Reizdarm, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Appendizitis, Divertikulitis, Tumorverdacht Nieren & Nebennieren: Koliken, Zysten, Ptosen, emotionale Dimension ‚Angst‘ Gynäkologie: Menstruationsbeschwerden, Endometriose, Myome, Senkungen, Kinderwunschthemen Urologie: Prostata, Blase, Inkontinenz, Schmerzen beim Wasserlassen, Tumorverdacht Gesprächsführung bei sensiblen Themen: Wie du Vertrauen aufbaust Praktische Anamnesefälle: Vom unklaren Bauchschmerz bis zur gynäkologischen Beschwerde Anamnese ist weit mehr als das Abhaken von Fragebögen. Sie ist ein kreativer, logischer und strukturierter Prozess, der dir ermöglicht, aus einzelnen Symptomen ein klares Bild zu formen. Diese Kursreihe von insgesamt 6 Modulen zeigt dir, wie du dich von starren Strukturen löst und stattdessen über gezielte Gesprächsführung und differenzialdiagnostisches Denken zu präzisen Hypothesen gelangst. Alle Module sind einzeln buchbar und in sich abgeschlossen. In jedem Modul lernst du, Symptome nicht isoliert zu betrachten, sondern systematisch einzuordnen: Welche Fragen bringen dich von einem unspezifischen Symptom zur wahrscheinlichen Ursache? Wie vermeidest du Suggestionen und bleibst offen für verschiedene Erklärungswege? Welche Rolle spielen strukturelle, biochemische, energetische oder emotionale Faktoren? Und wie kannst du Hypothesen nicht nur entwickeln, sondern auch kritisch bewerten und bestätigen? Die Kursserie macht Lust darauf, Fragen zu stellen, Muster zu erkennen und Hypothesen zu entwickeln. Dabei trainierst du anhand vieler praktischer Fallbeispiele die Kunst, Gespräche gezielt zu steuern: Vom ersten Symptom bis zur wahrscheinlichsten Hypothese. Dein Nutzen in jedem Modul Du lernst, Symptomkomplexe systematisch zu strukturieren und differenzialdiagnostisch einzugrenzen. Du entwickelst ein Gespür für mögliche Ursachen – sei es strukturell, biochemisch, energetisch oder emotional. Du erweiterst dein Repertoire an präzisen Fragen und stärkst dein Clinical Reasoning. Du gewinnst Sicherheit darin, Suggestion zu vermeiden und Hypothesen gezielt zu überprüfen. Du übst an Fallbeispielen, wie du das Gespräch lenkst – vom Symptom zur Hypothese. Weitere Module Störungen an Sinnesorganen & Hirnnerven Symptome in den Bereichen Hals, Thorax & subdiaphragmale Organe Symptomkomplexe Bauch- und Beckenbeschwerden Schmerzen im Bewegungsapparat & Allgemeine Faktoren Key Words, Schemata, Segmentale Zuordnungen & TCM Zusammenhänge Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Praxisnahes Hands-on-Seminar für manuelle Therapie und ganzheitliche Behandlungskonzepte Das Schröpfen zählt zu den ältesten bekannten Therapieverfahren und wird heute unter dem Begriff Cupping wieder verstärkt in therapeutischen Praxen eingesetzt. Die Methode verbindet traditionelles Erfahrungswissen mit moderner manueller Anwendung und eignet sich als ergänzende Technik in physiotherapeutischen, naturheilkundlichen und ganzheitlichen Behandlungskonzepten. Beim Schröpfen werden Schröpfgläser auf die Haut gesetzt, wodurch ein Unterdruck entsteht. Diese Saugwirkung beeinflusst das darunterliegende Gewebe lokal und kann Durchblutung, Gewebetonus und Stoffwechselaktivität im behandelten Bereich anregen. Über Reflexzonen und segmentale Zusammenhänge kann die Anwendung zudem in weiterführende therapeutische Überlegungen eingebunden werden. Im Kurs werden die Grundlagen, Wirkmechanismen, Indikationen und Kontraindikationen der Schröpfkopftherapie vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Erlernen verschiedener Techniken des unblutigen Schröpfens und deren sicherer Anwendung im therapeutischen Alltag. Kursinhalte: Geschichte und Entwicklung des Schröpfens Grundlagen der Schröpfkopftherapie Wirkungsweise von Unterdruck, Gewebereiz und lokaler Regulation Techniken des unblutigen Schröpfens Reflexzonen, Reflexzonendiagnostik und segmentale Zusammenhänge Indikationen für Schröpfen und Cupping Typische Reaktionen auf die Schröpfkopftherapie Kontraindikationen und sichere Anwendung Dein Nutzen: Die Teilnehmenden erhalten einen fundierten Einblick in die Wirkungsweise des Schröpfens und lernen, die Methode sicher, gezielt und praxisnah anzuwenden. Der hohe Praxisanteil macht das Seminar besonders geeignet für Therapeut:innen, die ihr Behandlungsspektrum um eine manuelle, regulierende und gut integrierbare Technik erweitern möchten. 👉 Dieses Seminar ist überwiegend als Hands-on-Seminar aufgebaut und legt den Fokus auf praktische Anwendung, sicheres Vorgehen und direkten Transfer in die therapeutische Praxis.
Von der Schilddrüse bis zum Herzen, von Atembeschwerden bis zu Oberbauchschmerzen: In diesem Online-Seminar erfährst du, wie vielfältig die Ursachen im Hals- und Thoraxbereich sein können. Du lernst, zwischen funktionellen und organischen Störungen zu unterscheiden und dir durch gezielte Fragen ein klares Bild zu machen. Im Mittelpunkt steht die strategische Anamnese als kreativer, logischer und strukturierter Prozess. Du trainierst, Symptome nicht isoliert zu betrachten, sondern systematisch einzuordnen, Hypothesen zu entwickeln und diese kritisch zu überprüfen. Inhalte Hals: Heiserkeit, Schluckstörungen, Schilddrüsenerkrankungen und Differenzialdiagnosen Thorax & Lunge: Asthma, Pneumonie, Bronchitis, Schlafapnoe, Lungenerkrankungen und ihre systemische Bedeutung Herz: Rhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Angina Pectoris – klinische Anzeichen und Red Flags Subdiaphragmal: Leber, Galle, Magen und Pankreas – von Reflux bis Leberzirrhose Wie Symptome emotional gefärbt sein können: Zorn, Sorge, Euphorie Fallarbeit: Vom Räuspern bis zur Oberbauchschmerz-Anamnese Dein Nutzen Du erweiterst dein Repertoire an präzisen Fragen, stärkst dein Clinical Reasoning und übst anhand praktischer Fallbeispiele, Gespräche gezielt zu steuern: vom ersten Symptom bis zur wahrscheinlichsten Hypothese. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Functional Movement Training - therapeutisches Gesundheitstraining zur Korrektur funktioneller Defizite! Testen…trainieren/ korrigieren…nachtesten. So erklärt sich der Ansatz dieser Trainingsmethode zur Korrektur von Bewegungsdefiziten und Verbesserung funktioneller Bewegungsmuster. Das Seminar richtet sich an Bewegungsfachberufe, Therapeuten und Personal Trainer, die Bewegungsdefizite ihrer Kunden/ Patienten gezielt kompensieren wollen. Das Seminar Functional Training (FT) ist in aller Munde. Übungen kennen viele – doch wie und wann werden diese gezielt und individuell umgesetzt? Einsatzmöglichkeiten und Stellenwert des Functional Trainings haben in den letzten Jahren enorm zugenommen. Unter diesem Trainingsansatz verschmilzt die therapeutische Behandlung mit dem Fitnessaspekt. Kursleiter, Trainer sowie Therapeuten müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie FT gezielt in ihrem Trainings- bzw. Behandlungssystem einsetzen und bestmöglich mit traditionellen Methoden kombinieren können. Im Basic-Seminar erlernst du wichtige Grundlagen des Functional Trainings, um gezielt Übungen einzusetzen, die natürliche Bewegungsmuster wiederherstellen, erhalten oder optimieren. Dafür werden Screening-Methoden, Tests und spezifische Übungen vorgestellt, welche die Ausführungsqualität und den Trainingseffekt bei Patienten, Sportlern und Kursteilnehmern positiv beeinflussen. Aufbauend auf natürlichen Bewegungsmustern erhältst du eine Vielzahl an Übungsideen und Trainingsvariationen. Ausgewählte Fallbeispiele werden diskutiert und dazugehörige Übungen bzw. Trainingssequenzen praktisch umgesetzt. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, spezifisches Equipment sowie typische Kleingeräte auszuprobieren, um Trainingseffekte oder Unterschiede unmittelbar wahrzunehmen. Du machst eine funktionelle Reise durch die großen Gelenke des Körpers, erlernst aussagekräftige Tests und setzt diese bei dir selbst sowie anderen Personen praktisch um. Im direkten Vergleich spürst du Effekte von Korrekturübungen (Beweglichkeit vs. Kräftigung) in Bezug auf die Bewegungsqualität ausgewählter Zielübungen. Du lernst, welche Bedeutung Faszien-Aktivierung oder Mobility-Training auf die Kraftentwicklung haben und erweiterst dadurch dein Verständnis für die funktionelle Wechselwirkung unterschiedlicher Strukturen sowie Systeme. Kursinhalte: Definition und mögliche Unterscheidung zum Fitnessbegriff Functional Movement & Functional Training - natürliche Bewegungen und deren Training Wie funktioniert FT – grundlegende Trainingsansätze Trainingsdesign funktionelle Anatomie funktionelles Aufwärmen & Beweglichkeitsförderung Optimierung der funktionellen Leistungsfähigkeit Aspekte der Verletzungsprophylaxe (Übungsauswahl, -ausführung, Trainingsstruktur) Beispiel-Trainingsprogramme & Fallbeispiele
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbarMyofascial Release DGMR nutzt die enge Verflechtung von Faszien und Nervensystem um über die verschiedenen Regulationsebenen des Organismus Stress und Schmerz zu reduzieren. Die DGMR ist der älteste Anbieter einer Ausbildung in myofaszialer Behandlung im deutschsprachigen Raum und wurde von Dr. Robert Schleip mitbegründet. Die spezielle Berührungsqualität dieser Gewebsmanipulation ist zugleich Manipulation und Kommunikation und zielt auf: Verbesserung der Gleitfähigkeit der Faszien und Lösung von Bindegewebs-Restriktionen Anregung langfristigen Gewebsumbaus Beeinflussung des autonomen Nervensystems und Regulation des myofaszialen Tonus Änderung von Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten Veränderungen im Körperschema und Körperbild Myofascial Release DGMR fußt auf den Ergebnissen der gegenwärtigen Faszienforschung in Kombination mit seit langem bewährten praktischen Ansätzen in der Arbeit mit klinischen Problemen. Myofaszial Release ist eine körpertherapeutische Einzelbehandlung. Durch genaue Manipulation tiefsitzender Bindegewebsrestriktionen wird über das Fasziensystem versuchtm, ausgleichend auf den Gesamtorganismus einzuwirken und ihm zu neuer Balance und Vitalität zu verhelfen. Myofascial-Release Ausbildungsaufbau: Grundkurs: Grundgriffe und Berührungsqualität Aufbaukurs 1:Direkte Tiefenmanipulation: Beckengürtel und untere Extremität Aufbaukurs 2: Direkte Tiefenmanipulation: Schulter/Arm – Nacken Integrationskurs: Schwerpunkt Wirbelsäule Die Reihenfolge von ABK 1 und ABK 2 ist frei wählbar. Der Integrationskurs kann nach Absolvieren des Grundkurses und eines Aufbaukurses belegt werden. Infos auch unter www. myofascial.de Im Grundkurs werden die grundlegenden theoretischen Modelle dargestellt und theoretisch erlernte Techniken praktisch angewandt. Die Behandlungstechniken werden so vermittelt, dass sie direkt nach dem Kurs erfolgreich in der Praxis umgesetzt werden können. Es wird eine körperschonende Arbeitshaltung erlernt sowie eine Berührungsqualität beim Behandeln erarbeitet, die ein effektives Lösen und Arbeiten an den Faszien möglich macht. Kursinhalte: Das Konzept der Faszien als dreidimensionale Netze Neuro-myofasziale Schleifen Einführung in die Grundgriff-Technik der direkten Faszienmanipulation Grundgriffe für die Rückenbehandlung - Behandlung der Lumbodorsal-Faszie Behandlung von Nacken-Strukturen (Linea Nuchae, laterale Zervikal-Region, M. Trapezius) Behandlung der Hüftbeuger (M. Psoas) Behandlung einer Thorax-Immobilität Überblick über die Faszienbehandlungsmöglichkeiten Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Zertifiziert nach § 20 SGB V durch die Krankenkassen/Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP)Das Zertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss der gesamten Kursreihe vergeben. Die Organgymnastik (OGYM) verbindet auf einzigartige Weise Bewegung, Atmung und Wahrnehmung und wird damit zu einem ganzheitlichen Training für Körper und Geist. Ursprünglich in den 1950er Jahren von Senta und Hinrich Medau an der Medau Schule entwickelt. Im Mittelpunkt steht die wechselseitige Wirkung zwischen individueller Bewegung und bewusster Atmung. Heute wird OGYM durch viele therapeutische Aspekte aus der Physiotherapie und Gesundheitsprävention ergänzt und ist aktueller denn je. Bewusste, fließende Bewegungsabläufe, achtsames Atmen, sensorische Wahrnehmungsübungen stärken nicht nur die körperliche Funktionsfähigkeit, sondern auch die psychische Stabilität und Resilienz im Alltag. Damit ist die Ausbildung zur „Kursleitung Organgymnastik“ eine zeitgemäße Zusatzqualifikation für TherapeutInnen, die ihre Patienten in der Einzel- oder Gruppenbehandlung ganzheitlich unterstützen wollen. Diese praxisorientierte Kursleiter Ausbildung vermittelt die Kompetenz, Organgymnastik (OGYM) mit einem fundierten medizinischen Verständnis zu unterrichten und gezielt im therapeutischen Kontext einzusetzen. Behandelt werden sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anwendungskompetenzen. Die Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis sowie individuelles Feedback unterstützen die Weiterentwicklung der Lehrfähigkeit und des methodischen Vorgehens. OGYM-Kurse anbieten nach §20 SGB V Einweisung ins Kurskonzept: Wir erleichtern dir das Zertifizierungsverfahren, indem wir dir Kurskonzept und Einweisung ins Programm am Ende der Kursreihe zur Verfügung stellen. Kursaufbau Basiskurs: 16 UE Aufbaukurs 1: 38 UE Aufbaukurs 2: 16 UE Gesamt: 70 UE Abschluss: Kenntnisnachweis / schriftliche Ausarbeitung einer Lehrstunde Aufbaukurs 2 – OGYM im therapeutischen Kontext – Prävention, Methodik, Didaktik Der zweite Aufbaukurs entwickelt Inhalte der vorherigen Kurse weiter und dient der methodischen und didaktischen Vertiefung sowie der individuellen Verfeinerung der OGYM Praxis. Im Fokus steht die präzise Anwendung der eigenen Technik, die Gestaltung von Bewegungsabläufen und die Integration in therapeutische Kontexte. Der Kurs schließt mit einer praktischen Prüfung zur Kursleitung Organgymnastik ab. Der zweite Aufbaukurs fördert die Fähigkeit, OGYM als ganzheitliches Konzept sicher, kreativ und wirksam in präventive und therapeutische Arbeitsfelder zu integrieren. Vertiefung theoretischer Grundlagen: Im Mittelpunkt stehen relevante Inhalte zur individuellen Anwendung der Technik, zur räumlichen Ausrichtung, zum Atemfluss, zur Bewegungsdynamik und zur gestalterischen Umsetzung. Integration in die therapeutische Arbeit: Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von OGYM im Rahmen der Primärprävention. OGYM Kanons für spezifische Muskelgruppen Reflexion der eigenen Praxis: Durch Feedback und kollegialen Austausch werden Lehrmethodik, Bewegungsverständnis und individuelle Anwendung vertieft.
„Homöopathie mit den Händen“ Was ist die Microkinesitherapie? Überbelastungen oder nicht ausgeheilte Verletzungen speichert der Organismus an bestimmten Stellen des Körpers in Form von unsichtbaren „Narben“ . Diese „Narben“ wirken wie Störfelder, die zur Schwächung Ihrer Selbstheilungskräfte führen können oder bereits geführt haben. Solche „Narben“ zu finden und sie mit manuellen Techniken zur Ausheilung anzuregen, ist die Aufgabe der Microkinesitherapie. Microkinesitherapie wurde von den französischen Physiotherapeuten und Osteopathen Daniel Grosjean und Patrice Benini in enger Zusammenarbeit mit Embryologen, Physikern und Biologen als ganzheitliche Behandlungsmethode entwickelt. Im Wesentlichen geht es in der Microkinesitherapie darum, den homöopathischen Grundgedanken taktil umzusetzen. Durch sanfte Berührungen wird der Organismus an unvollständig ausgeheilten Verletzungen (gedachte Narben) erinnert und zu einer abschließenden Autokorrektur angeregt. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der Zeitraum der Verletzung zurück liegt. Die theoretische Grundlage liefert die Embryologie, die Wissenschaft um die Entstehung und Entwicklung unseres Körpers. Diese beginnt mit dem befruchteten Ei und beschreibt, wie sich aus drei einfachen Grundgeweben im Laufe der ersten zwei Lebensmonate Muskeln, Organe, Blutbahnen, Nerven, Gehirn sowie Haut differenzieren. In dieser Zeit bilden sich energetische Gewebeverbindungen, die lebenslang bestehen bleiben. Mittels dieser Zusammenhänge erklärt die Microkinesitherapie auch das scheinbar willkürliche Auftreten sekundärer Symptome in weit entfernten Strukturen. Die Reihenfolge der Kure muss eingehalten werden. Nach Absolvierung der Kurse A – C ist das Ablegen einer Prüfung (Grad 1) möglich, die zur Aufnahme in die Therapeutenliste berechtigt. Infos auch unter: www.mikrokinesitherapie.de Kursinhalte B-Kurs: Erkennen und Behandeln traumatischer Verletzungen der Organe und der peripheren Muskulatur (Muskulatur der Gliedmaßen) Erlernen der Techniken zur Linderung von Muskulatur- und Organschmerzen
Die Access Bars® Technik zielt darauf ab, durch die gezielte Aktivierung von 32 definierten Energiepunkten am Kopf, die unterschiedliche Lebensbereiche repräsentieren, limitierende Gedanken, fest verankerte Glaubenssätze und emotionale Blockaden zu lösen. Viele Anwender erleben bereits während einer Sitzung einen Zustand tiefer mentaler Ruhe und spüren eine unmittelbare Entlastung, was den Alltag erleichtert. Diese Methode bewirkt nicht nur eine akute Entspannung, sondern unterstützt auch nachhaltig, indem sie stressbedingte Anspannungen und innere Unruhe reduziert. Die Fortbildung zur Access Bars Methode kombiniert theoretische Grundlagen mit praxisnahen Übungen. Sie richtet sich an alle, die ihr Wissen über alternative Entspannungsverfahren vertiefen möchten – sei es für die Selbstanwendung oder für den professionellen Einsatz. Die erlernten Techniken helfen dabei, individuelle Stressmuster zu erkennen und durch gezielte Berührungen zu transformieren. Dabei stehen mentale Klarheit, kreative Impulse und innere Balance im Vordergrund, was Sie im Umgang mit täglichen Herausforderungen unterstützt. Kursinhalte Grundlagen der Access Bars Methode Bedeutung und Wirkung der 32 Energiepunkte Technik der sanften Berührung zur Lösung blockierender Gedankenmuster Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der ganzheitlichen Entspannung Auswirkungen auf mentale und körperliche Stressbewältigung Praktische Übungen zur Tiefenentspannung Nutzen der Weiterbildung Stärkung der seelischen Gesundheit Erhöhung der Resilienz und emotionalen Balance Optimierung der Problemlösungs- und Konfliktbewältigungsfähigkeiten Positive Auswirkungen auf physische Verspannungen und Stresssymptome Erlernen einer nachhaltigen Entspannungsmethode zur Selbstanwendung oder professionellen Nutzung Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie nicht nur tiefgehende theoretische Einsichten, sondern auch vielfältige praktische Übungen, die den direkten Transfer der erlernten Techniken ermöglichen. Sie lernen, individuelle Stressmuster zu identifizieren und diese gezielt durch spezifische Interventionen zu verändern. Zudem wird der Aufbau eines persönlichen Entspannungsprogramms unterstützt sowie die Integration der Methode in Ihren beruflichen Alltag gefördert. Diese praxisnahen Ansätze stärken Ihre mentale Widerstandskraft und befähigen Sie, Ihr Umfeld aktiv bei der Stressbewältigung zu unterstützen. Diese Weiterbildung ist ideal für alle, die einen ganzheitlichen Ansatz zur Lösung mentaler und körperlicher Anspannungen suchen. Mit der Access Bars Methode erwerben Sie ein effektives Instrument, das zu einer gesteigerten Lebensqualität, mehr innerer Ruhe und dauerhafter Balance führt – ein Gewinn, der sich in zahlreichen Bereichen Ihres privaten und beruflichen Lebens positiv auswirkt.
Das Access Facelift ist eine schonende, nicht-invasive Methode zur Erneuerung und Verjüngung des Gesichts sowie zur Förderung des Wohlbefindens. Diese Fortbildung lehrt dich, wie du durch präzise Handauflegetechniken das äußere Erscheinungsbild optimierst und gleichzeitig energetische und körperliche Blockaden auflöst. Was versteht man unter dem Access Facelift? Der Access Facelift basiert auf sanften Berührungen bestimmter Punkte im Gesicht und am Körper, um die Zellen zu aktivieren und deren Regeneration zu fördern. Dies löst Blockaden und harmonisiert den Energiefluss. Dieser Prozess hilft, die natürlichen Heilungskräfte des Körpers zu unterstützen und mildert die Zeichen des Alterungsprozesses sowohl im Gesicht als auch am ganzen Körper. Der integrative Ansatz des Access Facelift In dieser Weiterbildung lernst du, wie die Technik sowohl auf körperliche als auch auf emotionale Blockaden einwirkt und so zu einem verjüngten, entspannten Aussehen führt. Das Access Facelift unterscheidet sich von klassischen Facelift-Behandlungen, da es auch energetische und emotionale Aspekte berücksichtigt und nicht nur auf Haut oder Muskulatur fokussiert ist. Erwartete Veränderungen durch den Access Facelift: Optimiertes Aussehen und eine verbesserte Ausstrahlung des Gesichts Positiver Einfluss auf den gesamten Körper Straffung des Bindegewebes, z.B. nach Schwangerschaften Förderung der Regeneration von Narbengewebe Verbesserter Schlaf Tiefgehende Entspannung des gesamten Körpers Reduzierung von Stress und Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens Was beinhaltet die Fortbildung? 2 + 2 Facelift-Sitzungen: Du erhältst zwei Facelift-Sitzungen und führst zwei Facelift-Sitzungen durch. Kopfdiagramm: Ein schematisches Diagramm zur Verdeutlichung der Technik. Ausführliches Skript: Ein Skript mit konkreten Werkzeugen zur Veränderung der Perspektive auf Alterung und Körperwahrnehmung. Zertifikat: Am Ende des Kurses erhältst du ein Zertifikat, das deine Teilnahme bestätigt. Nach der Fortbildung: Nach Abschluss der Fortbildung kannst du das Access Facelift sowohl in deinem beruflichen Umfeld als auch privat anwenden. Diese Ausbildung befähigt dich dazu, sofort mit deinen Klienten oder Patienten zu arbeiten oder die Technik im persönlichen Umfeld anzuwenden.
Schwindel und die damit verbundenen Einschränkungen betreffen nicht nur fitte und körperlich belastbare Menschen, die komplexe Strategien selbstständig umsetzen können. Besonders bei multimorbiden oder kognitiv eingeschränkten Personen ist Schwindel häufig eine stark beeinträchtigende Begleiterscheinung. Im therapeutischen Alltag stellt sich daher die Frage, wie Betroffene zunächst sicher und angemessen mit länger anhaltenden Beschwerden umgehen können. Schwindel wird häufig als gefährliches Warnsignal des Körpers wahrgenommen. Diese Interpretation kann eine ausgeprägte Vermeidungshaltung auslösen. Da Schwindel jedoch nur selten akut bedrohlich ist, erweist sich die daraus entstehende Schonhaltung oft als kontraproduktiv. Das Live-Webinar vermittelt evidenzbasierte Hinweise für das Selbst- und Fremdhandling und erläutert, wie therapeutisch mit Vermeidungsverhalten, Unsicherheit und anhaltenden Schwindelsymptomen umgegangen werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen der vestibulären Rehabilitation und die Frage, weshalb gezieltes vestibuläres Training wirksam sein kann. Zudem wird erläutert, wie sogenannte Habituationsübungen genutzt werden, wann sie angezeigt sind und auf welche Weise sie wirken. Praxisnahe Fallbeispiele unterstützen dabei, die vermittelten Inhalte auf konkrete Situationen zu übertragen. Das Webinar umfasst ein PDF-Handout, eine etwa 45-minütige Präsentation und Raum für gemeinsamen fachlichen Austausch. Kursinhalte Der Teufelskreis der Schonhaltung bei einer Schwindelsymptomatik Gründe, weshalb Vermeidungsstrategien kontraproduktiv sein können Evidenzbasierte Hinweise zum Selbst- und Fremdhandling bei länger anhaltendem Schwindel Grundidee der vestibulären Rehabilitation Wirkweise und Bedeutung des vestibulären Trainings Indikationen und Wirkungsweise von Habituationsübungen Praxisnahe Fallbeispiele Abschließende Zusammenfassung und offene Fragerunde Die Weiterbildung Adaptionen bei Schwindel bietet eine kompakte Orientierung für den therapeutischen Umgang mit anhaltender Schwindelsymptomatik. Sie hilft dabei, Vermeidung und Schonhaltung einzuordnen und geeignete Möglichkeiten des vestibulären Trainings fachlich nachzuvollziehen. Bitte beachten: Dieser Kurs findet online statt, das heißt. Daher ist Folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch), aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die Teilnehmer können sich jederzeit freischalten und ihre Fragen oder Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer, das Mikrofon zu nutzen.
Voraussetzung: Abschluss aller 3 Module Abgabe 31.03.2027
Die Präsenzweiterbildung Multimodale Schmerzbewältigung richtet sich an Fachkräfte, die chronische Schmerzbilder differenziert verstehen und behandeln möchten. Aufbauend auf 15 Jahren klinischer Praxis sowie moderner Schmerzforschung verbindet die Weiterbildung theoretische Grundlagen mit Problemorientiertem Lernen (PoL) und realen Fallstudien. Im Seminar Chronifizierungsprozesse werden zentrale Schmerzdimensionen und -komponenten systematisch analysiert. Durch gezielte Differenzialdiagnostik lernen die Teilnehmenden, komplexe Schmerzmechanismen zu erkennen und individuelle, evidenzbasierte Behandlungsstrategien im multiprofessionellen Team zu entwickeln. Der Kurs ist in vier aufeinander aufbauende Module mit jeweils vier Präsenztagen gegliedert. Modul 2 – Chronische Schmerzprozesse – fokussiert die Stoffwechselfelder nach Erich Blechschmidt sowie die Funktionsentwicklung des Bewegungsapparates. Im Seminar Parasympathikus und Polyvagaltheorie werden anatomische und physiologische Grundlagen des vegetativen Nervensystems sowie therapeutische Interventionsmöglichkeiten vermittelt. Die Einheit Viszerale Diagnostik führt in die Anwendung der dorsalen Organzonen nach Elisabeth Dicke ein, während das Modul zum Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos globale Störungsmuster in Faszienketten und Etagensyndrome praxisnah beleuchtet. Ergänzend erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen in der systematischen Beurteilung von Sklerotomen nach Joseph Jules Dejerine und vertiefen im Bereich Schmerzcoaching die patientenzentrierte Kommunikation nach WPN-Klassifikation. Anhand praxisnaher Fallbeispiele chronischer Schmerzsyndrome werden Arbeitshypothesen erstellt und strukturierte Befundungen auf Grundlage des PoL durchgeführt. Die Verlaufsdokumentation erfolgt nach ICF-Standard und ermöglicht eine transparente und nachvollziehbare Evaluation der Therapieerfolge. Interaktive Gruppenarbeiten und Simulationen fördern den fachlichen Austausch und stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Kursinhalte – Modul 2 Chronifizierungsprozesse: Schmerzdimensionen und Schmerzkomponenten Ontogenese und Schmerz: Stoffwechselfelder nach Erich Blechschmidt, Funktionsentwicklung des Bewegungsapparates und Bedeutung in der Schmerztherapie Vegetatives Nervensystem: Anatomie, Physiologie und Pathomechanismen des Parasympathikus, Polyvagaltheorie nach Stephen Porges, Tests und therapeutische Interventionen Neuroanatomie: Erfahrungsgedächtnis, Intuition, Theory of Mind (ToM), Bindungsfähigkeit, Kognition und Emotionen im Einfluss auf Schmerz Viszerale Diagnostik und Therapie chronischer Prozesse: dorsale Organzonen nach Elisabeth Dicke Myo-fasziale Pathomechanismen: Faszienketten, Sehnenplatten, Etagensyndrome, Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos Sklerotome nach Joseph Jules Dejerine und ihre Bedeutung in der Schmerztherapie Schmerzcoaching: Kommunikation mit Schmerzpatienten nach WPN-Klassifikation Praxisbeispiele chronischer Schmerzprozesse und Schmerzsyndrome: Arbeitshypothesen, Befundungen und Behandlungsansätze auf Grundlage des PoL Dokumentation: Verlaufsdokumentation nach ICF-Standard Kursmodule / Ausbildungsaufbau Modul 1: Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse Modul 2: Vertiefung chronischer Schmerzprozesse Modul 3: Systemische und metabolische Schmerzmechanismen Modul 4: Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung Zusammenfassung Diese Präsenzweiterbildung verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unmittelbarer Praxiserfahrung. Sie befähigt die Teilnehmenden zur sicheren Diagnostik und Behandlung chronischer Schmerzen und vermittelt strukturierte Methoden zur Verlaufsdokumentation nach ICF. Durch den modularen Aufbau und interaktive Lernformate werden Fachkräfte optimal auf den interdisziplinären Einsatz in multiprofessionellen Teams vorbereitet.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar Die Weiterbildung Pädiatrische Behandlungskonzepte vermittelt fundiertes Fachwissen zur kindlichen Entwicklung und zur Ableitung gezielter therapeutischer Maßnahmen. Sie richtet sich an Fachpersonen, die ihre diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen im pädiatrischen Bereich vertiefen möchten. Ziel des Kurses ist es, Teilnehmende strukturiert von einer differenzierten Befundaufnahme hin zu nachvollziehbaren und praxisnahen Behandlungsstrategien zu führen. Dabei werden verschiedene pädiatrische Behandlungskonzepte miteinander verknüpft, um ein umfassendes Verständnis für Entwicklungsprozesse sowie mögliche Abweichungen zu schaffen. Im Fokus steht die sensomotorische und frühkindliche Entwicklung vom Säuglingsalter bis ins Schulalter. Die Weiterbildung verdeutlicht, wie Entwicklungsbesonderheiten im ersten Lebensjahr sowie persistierende frühkindliche Reflexe langfristige Auswirkungen auf Motorik, Verhalten und Lernprozesse haben können. Diese Zusammenhänge werden anhand altersentsprechender Befundsysteme anschaulich dargestellt und in einen klaren therapeutischen Kontext eingeordnet. Ein wesentliches Merkmal der Fortbildung ist der konzeptübergreifende Ansatz. Therapieansätze wie Bobath, Vojta, Sensorische Integration, Psychomotorik sowie weitere bewährte Konzepte werden berücksichtigt, ohne den Fokus auf eine einzelne Methode zu legen. Dadurch wird die therapeutische Entscheidungsfähigkeit gestärkt und die Entwicklung individueller, am Kind orientierter Behandlungsstrategien gefördert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit mit unterschiedlichen Befundsystemen und motoskopischen Testverfahren. Diese werden für verschiedene Altersgruppen – vom Säugling über das Kleinkind bis hin zum Schulkind – vorgestellt, erläutert und teilweise praktisch erprobt. Ziel ist es, Entwicklungsauffälligkeiten sicher zu erkennen und therapeutische Maßnahmen nachhaltig zu planen. Die vermittelten Inhalte sind sowohl für die Arbeit mit Kindern im ersten Lebensjahr vor Erreichen der bipedalen Lokomotion als auch für ältere Kinder mit komplexen Entwicklungsverzögerungen oder orthopädischen Fragestellungen geeignet. Theorie und Praxis werden in diesem strukturierten Seminar sinnvoll miteinander verbunden, um die kindliche Entwicklung ganzheitlich zu betrachten und therapeutische Prozesse reflektiert zu gestalten. Kursinhalte Sensomotorische Entwicklung und mögliche Abweichungen Frühkindliche Reflexe mit Beispielen für Auswirkungen persistierender Reflexe auf Lernprozesse Befundung im Säuglings- und Kindesalter sowie Behandlungsplanung auf Grundlage des Lernprinzips Anbahnung physiologischer Entwicklungsschritte bei Entwicklungsverzögerungen Sensorische Integrationsstörungen mit Differenzierung zwischen Säuglings- und Schulalter Orthopädische Krankheitsbilder wie Hüftdysplasie und angeborene Fußdeformitäten Entwicklung von Haltungsasymmetrien von KISS bis Skoliose Weitere Krankheitsbilder oder Fallbeispiele nach Wunsch der Teilnehmenden Therapieplanung unter Einbezug von Bobath-, Vojta-, Psychomotorik- und SI-Konzepten Die Weiterbildung Pädiatrische Behandlungskonzepte bietet eine fundierte, praxisnahe und konzeptübergreifende Auseinandersetzung mit Entwicklungsprozessen im Kindesalter und unterstützt eine sichere sowie reflektierte therapeutische Arbeit. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
In diesem Kurs mit 80% Praxisanteilen werden die wichtigsten Probleme des Gehens bei motorischen Störungen analysiert und im Anschluss eine geeignete Therapie entwickelt. Dieses erfolgt an praktischen Beispielen der Neurologie. Dem Menschen zu ermöglichen seine Selbständigkeit in der Fortbewegung draußen und drinnen wiederzuerlangen, ist das Ziel dieser Fortbildung. Kursteilnehmende lernen: das Gang-Potential eines betroffenen Menschen zu erkennen therapeutische Maßnahmen zu erfahren, zu entwickeln und im Kurs zu üben gezieltes effizientes Handwerkzeug der Gangverbesserung Gang-Ziele für die eigenen Patienten in Praxis und Hausbesuch zu finden und zu formulieren geeignete Aufgaben zu finden Eigentraining und Übungen zu entwickeln Kursinhalte: Typische Störungen beim Gehen erkennen ( z.B. bei Multiple Sklerose, Schlaganfall, M. Parkinson und andere nach Bedarf) Hauptprobleme in einzelnen Gangphasen Patientendemonstration der Kursleitung Videoanalysen Betroffener Praxis: Therapie von Posturaler Kontrolle und Gang Praxis: Therapiemöglichkeiten für Becken, Hüfte und Knie Praxis: Aktivierung des Fußes Praxis: Aufgabe und Umfeld - die geeignete Wahl finden Individuelles alltagsspezifisches Gang-Training erstellen inklusive Laufband / Lokomat bei Bedarf
Das vegetative Nervensystem beeinflusst zahlreiche Vorgänge im menschlichen Organismus. Dabei wirken Sympathikus und Parasympathikus als gegensätzliche, sich ergänzende Anteile zusammen. Während der Sympathikus unter anderem bei Aktivität und Belastung eine wichtige Rolle übernimmt, unterstützt der Parasympathikus regenerative Prozesse. Der Nervus Vagus stellt dabei einen bedeutenden Bestandteil des parasympathischen Nervensystems dar. In diesem Seminar lernst du einfache und praktikable Möglichkeiten kennen, mit denen sich die Regulation des vegetativen Nervensystems im Alltag unterstützen lässt. Im Mittelpunkt stehen Übungen zur Förderung parasympathischer Aktivität, der bewusste Umgang mit alltäglichen Stressreizen sowie Strategien für einen entspannungsförderlichen Lebensstil. Dauerhafte Belastungen, ungünstige Gewohnheiten und zahlreiche äußere Reize können dazu beitragen, dass der Sympathikus verstärkt aktiviert wird und regenerative Phasen zu kurz kommen. Deshalb wird zunächst vermittelt, wie Sympathikus und Parasympathikus zusammenarbeiten und welche Bedeutung dieses Zusammenspiel für verschiedene Körpersysteme hat. Darauf aufbauend werden konkrete Möglichkeiten vorgestellt, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. Longevity und Biohacking werden dabei als ergänzende Perspektiven auf Gesundheit, Wohlbefinden sowie geistige und körperliche Leistungsfähigkeit einbezogen. Inhalte des Seminars Praktische sowie einfach und schnell im Alltag auszuführende Übungen, um den N. Vagus als Hauptvertreter des Parasympathikus zu unterstützen sowie den Sympathikus zu dämpfen. Die Übungen stammen unter anderem aus den Bereichen Yoga, Atemtechniken, Meditationsmethoden, Bewegungsübungen und einfachen „Tricks“ zur direkten Stimulation des N. Vagus. Sinnvolles Management der Reize, die von außen auf uns wirken und einen ungünstigen Zustand des vegetativen Nervensystems provozieren können – Strategien durch Achtsamkeit und einen optimierten, zielführenden Umgang mit Alltagsreizen. Unkomplizierte Wege, um über verschiedene Möglichkeiten den Alltag im Sinne eines entspannungsförderlichen Lifestyles für die Balance des VNS zu optimieren und ungünstige Reize in positive und förderliche Faktoren zu transformieren. Unterstützende Möglichkeiten aus Naturheilkunde, Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln. Ziel ist es, die Zusammenhänge innerhalb des vegetativen Nervensystems besser zu verstehen und verschiedene Strategien kennenzulernen, mit denen Regulation, Entspannung und ein bewusster Umgang mit Belastungen im Alltag unterstützt werden können. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Um deine Anerkennung als Kursleiter bei der ZPP auch weiterhin zu sichern, bieten wir dir noch in diesem Jahr die Möglichkeit, den Kurs zur Rezertifizierung bequem online zu absolvieren. Nach Abschluss der Online-Schulung bekommst du eine Bescheinigung über die „Einweisung ins Programm“, die du bei der ZPP hochladen kannst, um deine Lizenz im Handlungsfeld Bewegung zu verlängern. Um deine Anerkennung als Kursleiter bei der ZPP auch weiterhin zu sichern, bieten wir dir noch in diesem Jahr die Möglichkeit, den Kurs zur Rezertifizierung bequem online zu absolvieren. Nach Abschluss der Online-Schulung bekommst du eine Bescheinigung über die „Einweisung ins Programm“, die du bei der ZPP hochladen kannst, um deine Lizenz im Handlungsfeld Bewegung zu verlängern. Kursinhalte: Einweisung in das neue Programm Fasziengym neue Stundenbilder Ablauf bei der ZPP