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Lehrteam NEKU

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Seltene neurologische Erkrankungen Praxiswissen seltene Neuroerkrankungen
Mo. 15.02.2027 09:00
Hannover
Lehrteam NEKU
Praxiswissen seltene Neuroerkrankungen

Seltene neurologische Erkrankungen treten im therapeutischen Praxisalltag vergleichsweise selten auf. Wenn Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit entsprechenden Diagnosen konfrontiert werden, entstehen deshalb häufig Fragen zur Befundaufnahme, Behandlungsplanung und praktischen Vorgehensweise. Zudem können sich die neurologischen Krankheitsbilder in unterschiedlichen Stadien und mit verschieden ausgeprägten funktionellen Einschränkungen zeigen. Die Präsenzfortbildung in Hannover bietet einen fachlichen Leitfaden für den therapeutischen Umgang mit diesen vielfältigen Erkrankungen. Neurologische Grundlagen werden mit konkreten Beispielen aus der Praxis und aus Hausbesuchen verbunden. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie motorische Fähigkeiten unterstützt, neu erlernte Bewegungen gefestigt und krankheitsspezifische Therapieansätze geplant werden können. Behandelte neurologische Krankheitsbilder Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) Guillain-Barré-Syndrom (GBS) Polyneuropathie Myasthenia gravis Muskeldystrophien Chorea Huntington Wachkoma beziehungsweise apallisches Syndrom Friedreich-Ataxie Infantile Cerebralparese (ICP) Inhalte der Neurologie-Fortbildung Neurologische Physiologie und Anatomie im Zusammenhang mit neurologischen Störungen Grundlagen des motorischen Lernens und der motorischen Kontrolle Strategien zum Beibehalten neu erlernter Bewegungen Förderung und Steigerung motorischer Fähigkeiten Handling und Lagerung bettlägeriger Patientinnen und Patienten Maßnahmen zur Kontrakturenprophylaxe Spezifische, am jeweiligen Krankheitsbild orientierte Therapie Praktische Anwendungsbeispiele für Praxis und Hausbesuche Die Weiterbildung verbindet neurologisches Grundlagenwissen mit evidenzbasierten therapeutischen Anregungen. Dabei werden sowohl die betroffenen Menschen als auch ihr soziales Umfeld berücksichtigt. Die praxisbezogenen Beispiele unterstützen eine strukturierte Herangehensweise, wenn seltene Diagnosen, unterschiedliche Krankheitsstadien oder komplexe funktionelle Einschränkungen im therapeutischen Alltag auftreten.

Kursnummer HNE2701
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Gebühr: 185,00 €
Dozent*in: Lehrteam NEKU
Morbus Parkinson Parkinson Diagnostik und Therapie
Di. 16.02.2027 09:00
Hannover
Lehrteam NEKU
Parkinson Diagnostik und Therapie

Die Weiterbildung Morbus Parkinson in Hannover vermittelt medizinische Grundlagen und praxisbezogene Kenntnisse zur Parkinson-Erkrankung sowie zu parkinsonähnlichen Krankheitsbildern. Im Mittelpunkt stehen die neuroanatomischen Grundlagen der zentralen Bewegungssteuerung, die beteiligten Strukturen des Nervensystems sowie die Pathophysiologie und Epidemiologie des Morbus Parkinson. Der Präsenzkurs verbindet diese Grundlagen mit der therapeutischen Befundung und Behandlung. Ein weiterer Themenbereich ist die ärztliche Diagnostik und Therapie. Die Teilnehmenden befassen sich mit der neurologischen körperlichen Untersuchung und lernen diagnostische Verfahren wie MRT, DAT-Scan und transcraniellen Basalganglienschall kennen. Außerdem wird die spezielle Pharmakotherapie mit dopaminergen Substanzen behandelt. Dazu gehören L-Dopa und Dopaminantagonisten. Auf diese Weise wird nachvollziehbar, wie ärztliche Diagnostik, medikamentöse Behandlung und therapeutische Arbeit ineinandergreifen. Für Physiotherapeutinnen, Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten stehen die therapeutische Befundung, Bewegungsanalyse und der Einsatz validierter Test- und Befundinstrumente im Vordergrund. Typische motorische und nichtmotorische Symptome werden differenziert eingeordnet. Darauf aufbauend behandelt das Seminar spezifische physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen sowie deren praktische Umsetzung. Inhalte der Parkinson-Fortbildung Neuroanatomische Grundlagen der zentralen Generierung und Steuerung von Bewegung Neuroanatomie der bei Morbus Parkinson beteiligten Strukturen Pathophysiologie und Epidemiologie der Parkinson-Erkrankung Neurologische körperliche Untersuchung und ärztliche Diagnostik Bildgebende Verfahren wie MRT und DAT-Scan Transcranieller Basalganglienschall Pharmakotherapie mit dopaminergen Substanzen wie L-Dopa und Dopaminantagonisten Therapeutische Diagnostik mittels Bewegungsanalyse Validierte Test- und Befundinstrumente Spezifische Physiotherapie bei funktionellen Defiziten Antifreezingtechniken, Lauftraining und Sturzprävention Praxisbezogene Hinweise zur Behandlung und zum Umgang mit Parkinsonerkrankten Begleiterkrankungen wie Demenz und Depression Differenzialdiagnostik und Therapie parkinsonähnlicher Erkrankungen Multisystematrophie, corticobasale Degeneration und progressive supranukleäre Blickparese Der Kurs in Hannover verbindet medizinisches Hintergrundwissen mit therapeutischer Praxis. Die Teilnehmenden erarbeiten ein differenziertes Verständnis der Parkinson-Erkrankung, ihrer Begleitsymptome und der Abgrenzung zu verwandten neurodegenerativen Krankheitsbildern. Dadurch können Befundergebnisse systematisch eingeordnet und geeignete therapeutische Maßnahmen fundiert geplant werden.

Kursnummer HMPA2701
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Gebühr: 185,00 €
Dozent*in: Lehrteam NEKU
Multiple Sklerose
Mi. 17.02.2027 09:00
Hannover
Lehrteam NEKU

Die Beschwerden bei Multipler Sklerose sind nicht bei allen Betroffenen gleich. Auch im Verlauf einer Erkrankung können sich die Herausforderungen des Alltags verändern. Das Präsenzseminar in Hannover setzt hier an: Es betrachtet die Vielfalt möglicher Symptome und fragt, wie therapeutische Arbeit patientenorientiert und praxisnah gestaltet werden kann. Ziel ist es, die Probleme eines Menschen mit MS genauer zu erfassen und daraus ein begründetes Vorgehen abzuleiten. Zum Verständnis der Erkrankung gehören mögliche Ursachen, verschiedene Verlaufsformen und ausgewählte neuroanatomische Grundlagen. Die Kursseite weist darauf hin, dass die Entstehung von MS bislang nicht eindeutig geklärt ist. Da Entzündungen im zentralen Nervensystem unterschiedlich lokalisiert sein können, fallen auch die Symptome und ihre Stärke verschieden aus. Diese Zusammenhänge bilden den fachlichen Rahmen für die anschließende Beschäftigung mit Befundung und Therapieansätzen. Schwerpunkte der Weiterbildung Mögliche Ätiologie und Verlaufsformen der Multiplen Sklerose Wiederholung ausgewählter neuroanatomischer Grundlagen Vielfalt und unterschiedliche Ausprägung der MS-Symptomatik Befundung und patientenorientierte therapeutische Überlegungen Praktische Ansätze bei Spastik und Koordinationsstörungen Posturale Kontrolle und Kontrakturprophylaxe Fatigue als Thema der therapeutischen Arbeit Die genannten Symptome stehen für unterschiedliche Anforderungen an die Behandlung. Bei einer Person können beispielsweise Koordinationsstörungen im Vordergrund stehen, bei einer anderen Fatigue oder Fragen der posturalen Kontrolle. Die Fortbildung Multiple Sklerose stellt deshalb die Verbindung zwischen Krankheitsverständnis, Befund und zielorientiertem Vorgehen her. Sie richtet den Blick auf die konkrete Alltagssituation, statt von einem einheitlichen Verlauf auszugehen. Praktische Therapieansätze werden mit dem Ziel besprochen, ein möglichst schmerzfreies und selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Die Originalbeschreibung macht außerdem deutlich, dass Multiple Sklerose nicht zwangsläufig im Rollstuhl enden muss. Für die Teilnehmenden liegt der Lernschwerpunkt darin, unterschiedliche Problemlagen im Alltag zu erkennen und die therapeutische Arbeit an der jeweiligen Symptomatik auszurichten.

Kursnummer HMSN2701
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Gebühr: 185,00 €
Dozent*in: Lehrteam NEKU
Therapie Ansätze Dementieller und Geriatrischer Patienten Demenz verstehen und behandeln
Do. 18.02.2027 09:00
Hannover
Lehrteam NEKU
Demenz verstehen und behandeln

Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass therapeutische Fachkräfte immer häufiger Menschen mit dementiellen und geriatrischen Krankheitsbildern begleiten. Die Erkrankungen stellen die Betroffenen selbst, ihre Angehörigen und die behandelnden Fachkräfte vor unterschiedliche Herausforderungen. Die Präsenzweiterbildung in Hannover vermittelt fachliche Grundlagen und praxisorientierte Therapieansätze für diesen Arbeitsbereich. Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über dementielle Erkrankungen und deren Besonderheiten. Eine klinische Gegenüberstellung verschiedener Demenzformen verdeutlicht Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Vielfalt der möglichen Krankheitsverläufe. Dabei werden grundlegende diagnostische Verfahren und therapeutische Assessments behandelt, die eine strukturierte Einschätzung der jeweiligen Situation unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf konkreten Ansätzen aus Physiotherapie und Ergotherapie. Alltagstraining, die Förderung vorhandener Ressourcen und die Verbesserung der Mobilität werden in einen therapeutischen Zusammenhang gestellt. Anwendungsbeispiele aus Einzel- und Gruppentherapien zeigen, wie die vermittelten Inhalte in unterschiedliche Behandlungssituationen übertragen werden können. Inhalte der Fortbildung Zunahme dementieller Erkrankungen im Zusammenhang mit der steigenden Lebenserwartung Herausforderungen für Betroffene, Angehörige und therapeutische Fachkräfte Theoretische Grundlagen dementieller und geriatrischer Krankheitsbilder Klinische Gegenüberstellung verschiedener Demenzformen Unterschiede und Vielfalt dementieller Erkrankungen Grundlegende diagnostische Verfahren Therapeutische Assessments für die Arbeit mit demenzerkrankten Menschen Praxisorientierte Behandlungsansätze der Physiotherapie und Ergotherapie Alltagstraining und Förderung vorhandener Ressourcen Therapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität Anwendungsbeispiele für Einzel- und Gruppentherapien Perspektivwechsel zum besseren Verständnis des Verhaltens Betroffener Der eintägige Kurs in Hannover verbindet theoretisches Wissen mit therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten. Die Teilnehmenden setzen sich mit dem Verhalten demenzerkrankter Menschen auseinander und betrachten deren Situation aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch lassen sich Ressourcen, Mobilität und individuelle Reaktionen differenzierter in die therapeutische Planung einbeziehen.

Kursnummer HTDG2701
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Gebühr: 185,00 €
Dozent*in: Lehrteam NEKU
Geriatrie verstehen und behandeln
Mo. 15.11.2027 09:00
Hannover
Lehrteam NEKU
verstehen und behandeln

Der Mensch wird immer älter, und somit werden auch immer mehr alte Patienten behandelt werden müssen. Um die Selbständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen besser zu gestalten, muss eine optimale und ganzheitliche medizinische Versorgung des älteren Patienten gewährleistet werden. Dieser Kurs soll therapeutische Ideen und Anreize für die weitere therapeutische Behandlung geben. Dabei werden körperliche, funktionale, geistige und soziale Aspekte wie Multimorbidität, Gebrechlichkeit sowie mentale oder psychische Veränderungen unserer älteren Patienten berücksichtigt. Wie werden die Kursinhalte vermittelt? Vermittlung der Theorie durch den Einsatz verschiedener Materialien Jeder Kursteilnehmer und jede Kursteilnehmerin erhält ein Skript Zugang zum Teilnehmerbereich und zu aktuellen Downloads Umsetzung und Evaluation des Gelernten durch die Analyse praktischer Arbeit am Patienten anhand von Videos Bio-psycho-soziale Betrachtung (ICF-Befundung) Durchführung allgemeiner und krankheitsspezifischer Assessments Schlussfolgerungen und Konsequenzen für die Behandlung Praktische Anwendung des Gelernten im beruflichen Umfeld Eigenerfahrung, Selbstreflexion und Gruppendiskussion Selbststudium Modulübersicht Tag 1 – Grundlagen der Geriatrie Krankheitsbildspezifik Geriatrie Physiologische Altersveränderungen Normale Motorik Motorische Kontrolle und Lernen Tag 2 – Demenz und Biografiearbeit Krankheitsbildspezifik Demenz Biografiearbeit Tag 3 – Mobilität, Pflege und Begleitung Mobilität und Immobilität, unter anderem Bettlägerigkeit, Handling und Transfers Atemtherapie Basale Stimulation Begleitung des Sterbens Tag 4 – Stationäre Therapie Therapie im stationären Bereich mit Fallbeispielen Dysphagien Blasen-Darm-Problematik Bewegungsdrang in der Geriatrie Gestaltung von Gruppentherapie mit Spaß Tag 5 – Ambulante Therapie Ambulante Therapie mit Fallbeispielen (Therapiezentrum, Praxis und Hausbesuch) Alltagstraining im und für das häusliche Umfeld Herausforderndes Verhalten im Alter – Prävention und Deeskalation Gestaltung von Einzeltherapie mit Spaß

Kursnummer HGER2701
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Gebühr: 895,00 €
Dozent*in: Lehrteam NEKU
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24.10.26 10:38:09